Vorbereitung für die Kur

Ich werde im Dezember drei Wochen Kur genießen dürfen. Ist auch dringend nötig.

Nun hat es sich so ergeben, dass ich genau Heilig Abend zurückkommen werde. Also nichts mit Weihnachtsmarkt oder Weihnachtsstimmung. Kekse backen und Geschenke kaufen muss alles in den November verlegt werden oder mein Mann muss alleine ran.

Da mein Mann nicht unbedingt der super Koch ist und er auch oft und gerne mal lange arbeitet habe ich mir vorgenommen mindestens zwei Schubfächer unseres Gefrierschranks für Ihn zu befüllen. Alles Gerichte oder Teile von Gerichten die er nur noch heiß machen muss und vielleicht Nudeln, Kartoffeln oder Reis dazu. Ich hatte da an folgendes gedacht:

Käse-Lauch-Suppe

Hackbällchen in Paprika Rahmsoße

Zwiebelhähnchen

Gulasch

Hühnerfrikassee

Curryhühnchen

Geschnetzeltes

Und ich werde kleinere Anleitungen anfertigen mit einfachen Gerichten die er ohne großen Aufwand selber kochen kann, also Nudeln mit Käse-Schinken-Soße, Pfannkuchen. Und Vorschlägen was er machen kann ohne ein Rezept zu benötigen wie Leberkäs mit Bratkartoffeln.

Außerdem fällt Weihnachten diesmal direkt vors Wochenende. Das heißt ich komme am 24.12. zurück, da werde ich anderes im Kopf haben als Einkaufen, und erst am 29.12. haben die Geschäfte wieder offen. Bedeutet für diese 5 Tage, davon 3 Feiertage, muss ich auch schon planen, vorkochen, eine Einkaufsliste für meinen Mann vorbereiten.

Klar würde mein Mann es schaffe diese 4 Wochen selber, alleine klar zu kommen. So ist es allerdings bestimmt einfacher. Einkaufsplanung und kochen ist halt meine Aufgabe bei uns. Wenn er zwei drei 12Std. Schichten hintereinander hat in einer Woche wird er bestimmt nicht zuhause in der Küche noch den Rest des Abends damit verbringen zu kochen und danach alles wieder sauber zu machen. Es würde dann FastFood oder Brot geben. Er würde das locker drei Wochen aushalten und zwischendurch bei seinen Eltern mal was Normales essen. Gesund ist das aber nicht. Notwendig ist es auch nicht wenn ich das gut vorbereite. Und kostengünstiger ist es auch wenn ich etwas vorbereite und er nicht so oft FastFood kauft. Vor allem wenn ich vorkoche wenn er jetzt für zwei Wochen in Hannover zur Schule ist. Dann koche ich für mich und mache da direkt zwei oder drei Portionen mehr und friere diese dann für ihn ein. Ich finde es eh oft schwer nur für eine Person zu kochen. Ein Beutel Möhren ist wesentlich günstiger als zwei drei Einzelne, genauso Paprika. Eine Paprikarahmsoße für eine Person aus 2 Paprika und ¼ Flasche Cremefine? Da ist es einfacher ich mache die Soße gleich für 3 oder 4 Portionen und nutze die komplette Flasche Cremefine und muss sie nachher nicht wegschmeißen weil ich nicht jeden Tag Lust auf sahnige Soßen habe.

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Nudeln selber machen

Zwei mal habe ich mich nun am Nudelteig selber machen versucht. Bei beiden Versuchen waren die Nudeln nachher an sich lecker aber viel zu dick. Ich schaffe es weder mit Holznudelholz noch mit Steinrolle die so dünn zu bekommen das es richtig schöne Nudeln werden.

Beim ersten Versuch hatte ich Hartweizengrieß, Mehl, Wasser und Eier. Beim zweiten Hartweizengrieß und Wasser.

Alles gut zu einem Teig verkneten, dann ruhen lassen und ausrollen. Und beim ausrollen zieht sich mein Teig immer wieder zusammen. Egal wie oft ich drüber rolle.

Extra ne Nudelmaschine zum ausrollen will ich mir nicht holen. Warum soll ich 50 Euro oder mehr ausgeben wenn ich den Nudelteig nicht richtig hinbekomme. Also überlege ich ob ich noch einen dritten Versuch starte.

Beim ersten hatte ich einen Teil des Teigs zu Bandnudeln verarbeitet und einen Teil gefüllt. In die gefüllten habe ich eine Kräuter Frischkäse Masse gegeben. Einige sind mir beim Vorkochen direkt auf gegangen aber alle die gehalten haben habe ich einzeln auf ein Brett gelegt zum ausdampfen und habe sie dann eingefroren für den Geburtstag von meinem Mann. Da habe ich sie in einer schönen, starken, selbst ausgekochten Hühnerbrühe gekocht und serviert. So als Maultaschentest.

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Brotvariationen

Am Wochenende war mal wieder meine Nichte zu besuch. Da das Wetter ja so schnell in Herbst umgeschlagen ist konnten wir nicht raus zum Fotos machen. Also wollten wir Brot backen.

Zuerst wollten wir ein Roggenmischbrot backen. Dafür hatte ich extra nen Tag vorher Bio Roggenmehl gekauft, beim umfüllen ist aber mit dem Mehl auch ein toter Käfer aus der Packung gefallen. So wurde aus dem Roggenmischbrot nichts.

Daher blieb nur Weizenmehl.

Grundrezept:

1 kg Mehl

½ Würfel Hefe

600 ml Wasser

1 Priese Salz

1 TL Zucker (mit der Hefe im Wasser auflösen)

Da ich mit einem halben Würfel Hefe nicht viel anfangen kann haben wir gleich 2 Schüsseln Brotteig angesetzt. Einen rein mit Weizenmehl und eine mit einer Körnermischung, gemahlenen Mandeln und zwei Löffeln der „keltischen Kräuter“ Mischung die ich mir gerade neu bestellt hatte.

Beide haben wir dann solange von Hand geknetet bis nichts mehr an den Fingern kleben geblieben ist. Den Teig haben wir dann erstmal ne Stunde gehen lassen. Es passte genau in meine vier kleinen Kastenformen und meine Mini Silikon Kastenformen. Ich habe sie dann bei 180 Grad Umluft nicht ganz eine Stunde backen lassen. Ich schaue dabei immer weniger auf die Uhr sondern mehr wie das Brot aussieht. Bisher klappte es so immer super.

Als dritte Variante haben wir dann noch einmal das Grundrezept doppelt genommen mit Weizenmehl, gemahlenen Mandeln, Pesto und geriebenem Käse und nur 800 ml Wasser.

Zum probieren haben wir etwas selbst gemachtes Basilikum Pesto dazu genommen. Mein Balkon Basilikum  musste eh dringen abgeerntet werden.

Da alle drei Variationen richtig gut geklappt haben werde ich mich nun sobald wie möglich daran begeben einen Sauerteig zu machen um dann öfter Brot zu backen.

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Himbeer-Balsamico-Dressing

Ich habe es endlich geschafft am Wochenende ein Himbeer-Balsamico-Dressing selber zu machen.

Ich habe dazu 750g TK Himbeeren mit 500ml weißem Balsamico und 150g Zucker aufgekocht und dann für etwa 30 Minuten köcheln lassen. Um die Kerne los zu werden habe ich es vorm abfüllen durch 2 Küchensiebe gearbeitet. Ausbeute waren drei kleine Weinflaschen und ein Senfglas voll Himbeer-Balsamico. Es ist sehr säuerlich geworden also nächstesmal wohl etwas mehr Zucker. 

Natürlich habe ich beim köcheln erstmal die komplette Küche eingesaut. Ich hatte unseren Herd schon auf die kleinste Stufe runter gedreht und trotzdem ist es mir richtig schön übergekocht. Herd,Wand und Arbeitsplatte richtig schön rot. 

Zum ersten ausprobieren als Dressing wollte ich es eigentlich mit Olivenöl und etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Aber trotz schüttel und schüttel und versuchen wollte es sich absolut nicht vermischen. Es schwamm immer eine dicke Ölschicht auf dem Himbeer-Balsamico. Also habe ich es ohne Öl über meinen Salat gegeben. 

Es war super. Ich denke nicht jeder wird es so säuerlich mögen, ohne Salz und Pfeffer aber ich fand es passend frisch. 

Vor allem zu einem deftigen Rindersteak, schön medium, mit einigen Pilzen und Zwiebeln. 

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Cannelonie

Stress im Büro. Mein Mann muss heute mal wieder länger arbeiten. Ich schlage mir den Bauch voll.

Da ich alleine bin gibt es heute mal wieder etwas mit Tomatensoße. Selbst gemachter Tomatensoße. Cannelonie mit Hackfleisch Frischkäse Füllung und selbst gemachter Paprika Tomaten Soße.

Die Tomatensoße habe ich aus einer kleinen Handvoll Coktailtomaten, einer roten Paprika, etwas Tomatenmark, Stevia, Paprikapulver, Salz, Pfeffer, einer Knoblauchzehe und Wasser aufgeköchelt.

Einfach die Tomaten und die Paprika andünsten, Tomatenmark dazu und kurz mitdünsten. Alles mit Wasser aufgießen. Gewürze dazu und erstmal schön köcheln lassen. 

In der Zwischenzeit habe ich Hackfleisch mit Zwiebeln angebraten. Pfeffer, Salz dazu und wenn das Hackfleisch schön bröselig angebraten ist etwas Frischkäse dazu. 

Die Hackfleisch Frischkäse Mischung habe ich dann erstmal abkühlen lassen. In der Zeit konnte die Soße schön einkochen. 

Die Cannelonie Rollen habe ich Heute selbst gekauft. Selbst Nudelnteig machen werde ich mich demnächst mal dran begeben wenn es sich mehr lohnt als die mini Menge für mch alleine. 

Das Befüllen war etwas aufwendig, dabei hatte ich schon extra einen Espressolöffel der die passende größe hatte aber es ist trotzdem eine zuppellei und dauert etwas. Aber wenn dann alle gefüllt sind, schön nebeneinander in eine Auflaufform legen und mit der Soße übergießen. Ich habe die Soße vorher durch ein feines Sieb gegeben da ich keine Lust auf Paprika und Tomatenhaut hatte. Käse drüber und ab in den Ofen.

Ich habe das Ganze dann so 40 Minuten bei 170 Grad im Ofen gelassen.

Ich fand es lecker. Habe natürlich auf gleich zuviel gegessen und habe nun Magendrücken. Dabei habe ich meine 6 gefüllte Röllchen noch nicht mal komplett geschafft. 

Muss aber auch sagen nächstesmal gibt es wieder Lasagne. Schmeckt genau so gut und man muss nicht so ewig die Rollen füllen.

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Mann sieht auch nicht mehr wirklich das es Röllchen waren. 

 

 

Salatteller

Heute war mal wieder ein Salatabend geplant. Da mein Mann ja keinen Salat isst muss ich das ja immer so planen das es sich auch lohnt einen Salat für mich alleine zu machen. Son Salatkopf ist ja nicht unbedingt klein. Und die abgepackten Salate, die schon fertig zugeschnitten sind, sind mir irgendwie nicht suspekt.

Der Salatteller war eine ganz einfache Zusammenstellung aus grünem Salat, Gurke, Paprika, Tomaten, Käse und Thunfisch. Als Dressing habe ich mir ein Honig-Senf-Dressing angerührt. Etwas mediterranen Blütenhonig, etwas Dijon Senf grob und etwas feinen, ein Schuss weißen Balsamico, Olivenöl, Salz und Stevia. Das Mischungsverhältnis muss jeder selber abschmecken finde ich. Ich habe weniger Öl als Essig genommen und etwa einen Teelöffel Honig und zwei Teelöffel Senf.

Damit sich alles gut verteilt habe ich zuerst den grünen Salat auf den Teller gelegt und da drüber schon den ersten Teil des Dressings. Danach alle anderen Salatzutaten und zum Schluss das restliche Dressing.

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Es ist so leicht und schnell aber oft nimmt man sich für sich alleine nicht genug Zeit für einen schönen Salatteller.

 

Paprikasalat auf Bruschetta

Bei uns Stand am Wochenende Besuch von Freunden an. Das hieß für mich, endlich mal wieder etwas neues zaubern. Auf Wunsch sollte gegrillt werden. OK. Fünf Erwachsene und ein Kind mit einem E-Grill versorgen würde eine ganze Zeit dauern.

Also habe ich mich entschieden eine kleine, leichte Vorspeise zu reichen.

Ich wusste eine mag keine Tomaten, zwei mögen keine Pilze und mein Mann liebt Brot. Daher habe ich mich für Bruschetta mit Paprikasalat entschieden. Für meinen Mann konnte ich so einfach einige Scheiben ohne Salat lassen.

Für die Bruschetta habe ich einfach ein Ciabatta Brot gekauft und in 1 bis 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten. Zum Bestreichen habe ich Olivenöl, Kräutersalz, Pfeffer und Paprikapulver in einer Tasse vermischt und mit einem Pinsel auf den Scheiben verteilt. Natürlich nur auf einer Seit.

So vorbereitet habe ich die Scheiben dann für 10 bis 15 Minuten im Backofen kross gebacken.

Die noch warmen Scheiben habe ich dann mit einer Knoblauchzehe eingerieben. (die vorher mit Öl bepinselte Seite)

Für den Paprikasalat habe ich zwei rote Paprika klein geschnitten. Die Stücke waren nicht größer als 1×1 cm. Vom Vortag hatte ich noch etwas Mais im Kühlschrank den ich auch als farblichen Tupfer untergemischt habe. Und eine gute Hand voll Basilikum vom eigenen Balkon, gewaschen und grob gehackt. Alles mit Olivenöl, Balsamico, Pfeffer und Salz gewürzt und dann auf die noch warmen Bruschetta Scheiben verteilt.

Auf einem großen weißen Pizzateller sah es wirklich sehr schon aus. Goldiges Bruschetta mit dem kräftigen roten, gelben und grünen Paprikasalat.

Der erste Hunger wurde damit ganz schnell besänftigt.

Ich werde mir jetzt mal ein Rezept für Ciabatta suchen und dann mal selber probieren. So kann ich dann Ciabatta für eine Person backen, einfrieren und habe im Sommer eine schöne, leichte Mahlzeit.

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