Zucchini-Nudeln

Jeder weiß mittlerweile das es für die Figur und die Gesundheit nicht gut ist abends nach 18 Uhr ne große Portion Kohlenhydrate zu essen.  Aber es wird Herbst und kälter also ist Salat nicht mehr so toll, ich brauch dann was warmes. Und so ne schöne Portion Nudeln ist was so feines. Leckere Soßen in allen Variationen und immer schnell gemacht. Also alternative zu Nudeln? Ganz einfach Nudeln aus Gemüse. Gestern habe ich eine Portion aus zwei Zucchini gemacht. Ich habe mit dem Sparschäler habe ich einfach „Bandnudeln“ gehobelt. Ich habe für beide Zucchini keine fünf Minuten gebraucht.

Als Grundlage habe ich klein geschnittene Zwiebeln in einer Pfanne angedünstet und dann die Zucchini einige Minuten angedünstet. Nicht zu lange damit sie nicht matschig werden. Dann einfach Pfeffer und Salz dazu. Ein halbes Paket magere Schinkenwürfen (etwa 60-70 g.)dazu und zwei Löffel rotes Pesto. Fertig.

Ich gebe die Schinkenwürfel nicht anfangs bei den Zwiebeln dazu da sie sonst schnell hart und trocken werden wenn sie mit angebraten werden. Wenn man sie zum Schluss dazu gibt bleiben sie weich und saftig.

Normale Nudeln kochen etwa 10 Minuten, alles zusammen mit in der Soße schwenken braucht man bestimmt auch so 20 Minuten für alles.

Mit Zucchini hobeln und in der Pfanne dünsten habe ich auch maximal 20 Minuten für alles benötigt wenn nicht sogar weniger. Schnell gemacht, lecker und gesund. Durch die mageren Schinkenwürfel fettarm, wenig Kohlenhydrate, bissfestes Gemüse, wenig Kalorien.

IMG_4603

IMG_4604

Ich habe mir jetzt vorgenommen Nudeln aus Möhren, Lauch, Kohlrabi, Sellerie und Petersilienwurzeln zu probieren. Und ich habe ein Rezept gesehen in dem Reis durch Blumenkohl ersetzt wird. Ich glaube zwar meinen Mann bekommen ich so nicht dazu mehr Gemüse zu essen aber so kann ich für ihn normale nudeln machen und die Soße können wir dann oft beide essen.

Advertisements

Spaghettikürbis aus dem Ofen

Mein Mann war mal wieder zum lernen in Hannover. Für mich hieß das endlich mal wieder kochen was er nicht mag, ohne doppelt kochen zu müssen. Aber auch kein Laptop, kein bloggen. Naja die Zeit habe ich überlebt und nun wird nach gearbeitet.

Zuerst: Kürbis

Mittlerweile bekommt man ja nicht mehr nur Hokkaido. Ich habe mir erstmal einen Butternutkürbis und eine Spaghettikürbis  besorgt.

Den Spaghettikürbis hatte ich in den letzten Jahren schon mal, da hatte ich ihn gekocht und dann mit gebratenem Hackfleisch und Kräutern gemischt und als Flammkuchen Belag probiert.

Diesmal habe ich ihn mit Knoblauch und Rosmarin im Ofen gegart.

Das schwierigste ist eigentlich das halbieren vom Kürbis. Die Kerne herausschaben. Danach einfach nur noch eine Hälfte mit Knoblauch scheiben belegen, zwei Rosmarinzweige in die mitte legen. Salzen und pfeffern und mit Olivenöl beträufeln.

Da auf dem Backblech dann eh noch Platz ist kann man schön Kartoffeln dazu legen. Die achtel ich einfach nur und streue etwas Salz drüber.

Kürbis und Kartoffeln für 35 bis 40 Minuten bei 180 Grad im Ofen garen.

Einfach und günstig.

IMG_4592

Kräuter Frischkäse Torte

Als Abwandlung der Zitronen-Frischkäse-Torte meiner Mutter haben meine Nichte und ich am Wochenende mal eine herzhaftere Variante versucht.

Der Boden bestand aus Schwarzbrot und in die Frischkäse-Joghurt-Creme kamen Kräuter, Feta und Radieschen.

Für den Boden:

400g Schwarzbrot

Etwas Butter (wirklich nicht viel, bei uns war der Boden nachher schon zu feucht, richtiges Schwarzbrot klebt auch fast alleine)

Für die Creme:

400g Frischkäse

300g Joghurt

150g Feta

Eine Handvoll gemischte, gehackte Kräuter nach Wahl (3 Esslöffel TK Kräutermischung geht auch)

4-6 Radieschen

1-2 Frühlingszwiebeln

1 Tüte Agartin

Salz,Pfeffer

Für den Boden einfach das Schwarzbrot zerbröseln die flüssige Butter untermischen. Ich hatte diesmal nur einen kleinen Topf und da war gerade mal der Boden bedeckt mit flüssiger Butter und der Boden war nachher doch ein wenig sehr feucht. Nächstes Mal also weniger bis gar keine Butter. Die Schwarzbrotmasse dann in eine Kuchenform verteilen und als Boden gleichmäßig andrücken und zum fester werden kalt stellen.

Für die Creme haben wir die sehr fein geschnittenen Radieschen und Frühlingszwiebeln zusammen mit den Kräutern, Salz, Pfeffer und den zerbröselten Feta unter den Frischkäse gerührt.

Agartin nach Packungsanweisung anrühren und den Joghurt schnell einrühren und diese Mischung dann zügig mit der Frischkäsecreme verrühren.

Das alles dann schön auf dem Tortenboden verteilen und einige Stunden kalt stellen.

DSC_4152

Eigentlich wollten wir noch bunte, getrocknete Blüten drüber streuen aber die habe ich morgens dann leider vergessen.

Aber auch ohne Deko war die Torte wirklich lecker und gerade so zum Frühstücksbuffet mal was Neues, Frisches. Und durch Argartin anstelle von Gelatine total vegetarisch. *gg*

Pfannkuchen

Samstagabends wussten mein Mann und ich mal wieder nicht was wir kochen sollen. Richtig Lust auf was Aufwendiges hatten wir nicht mehr. Da ich Sonntag auf dem Geburtstag meiner Nichte war und mein Mann arbeiten musste sollte es auch keine großen Reste geben.

Also schnell 400g Mehl, 3 Eier, eine Prise Salz und einen ¾ Liter Milch verrührt und zu Pfannkuchen ausgebacken. Mein Mann hat seine traditionell mit Zimt und Zucker gegessen, ich habe mir meine mit Chillifrischkäse, Thunfisch und Zwiebeln gefüllt. Für uns alleine hätte wohl auch ein Teig aus 150g Mehl, einem Ei und einem ¼ Liter Milch gereicht. Aber das habe ich erst gemerkt als ich noch beim Abbacken war und mein Mann und ich schon satt waren.

Tja dabei sollte es keine Reste geben.

Gab es bei uns dann auch nicht. Ich habe einfach sonntagmorgens die kalten Pfannkuchen mit ordentlich Zimt und Zucker bestreut, aufgerollt und dann in 3cm breite Stücke geschnitten. In jedes Stück einen Zahnstocher rein, fertig. Fingerfood fürs Frühstücksbuffet.

Ich war morgens etwas im Stress sonst hätte ich anstelle von Zimt und Zucker bei einigen noch Marmelade probiert oder Frischkäse. Aber auf jeden Fall war es was das man super so mal eben beim Buffet wegnaschen konnte.

DSC_4153

Vegetarische Burger Frikadellen

Am Wochenende war es mal wieder soweit. Vegetarisch für Anfänger. Meine Nichte wollte vorbei kommen um ein paar Sachen für ihren Geburtstag vorzubereiten. Es sollte ein spätes Frühstück/Brunch und Kaffee und Kuchen für die Verwandtschaft geben und abends wollten einige Freunde vorbei kommen zum Grillen. Plan war das wir sie freitagabends abholen, uns einen netten Abend machen und samstags dann vorbereiten. Da mein man ein Fleischfresser ist und auch ungern abweicht sollte es abends etwas geben das man vegetarisch und nicht vegetarisch essen kann. Die Idee: Hamburger. Die vegetarischen Frikadellen natürlich selber gemacht. Im Internet gab es einige Rezepte dazu. Grundlage bei allen etwa gleich. Haferflocken mit heißer Gemüsebrühe und Ei. Um das ganze etwas nett zu machen haben wir noch Mais und Frühlingszwiebeln dazu gegeben.

Also zuerst eine klein gehackte Zwiebel angedünstet, Instand Gemüsebrühe dazu (hatte gerade keine selbst gemachte da, hab da meist nur Hühnerbrühe), 400 g Haferflocken dazu und alles mit heißem Wasser aufgießen. Da Wasser habe ich etwas nach Gefühl dazu gegeben. Die Haferflocken Quellen damit auf. Man sollte gerade so viel dazu geben das es ein fester Brei ist. Wir haben die Masse dann direkt in eine Hitzebeständige Schüssel umgefüllt damit es schneller etwas abkühlt. Danach zwei kleine (ein großes) Ei dazu, Mais und Frühlingszwiebeln und alles gut vermengen. Wenn sich das ganze schlecht formen lässt hilft Paniermehl.

Da wir Burger wollten habe ich keine Frikadellen geformt sondern immer einen Löffel der Masse in die Heiße Pfanne gegeben und flach gedrückt. Waren dann nicht perfekt rund aber sahen trotzdem schon recht gut aus.

Beim Burger bauen waren wir dann kreativ. Mit geschnittenen Radieschen oder gleich einen doppelten. Gurken und Tomaten hatten wir sogar aus dem Garten meiner Schwester bekommen.

Mein Mann hat dann zwei TK Burger Patties bekommen und Pommes, weil er unbedingt eine Beilage dazu wollte. Bei den Fast Food Ketten gäbe es das ja auch dazu. *g*

Ich brauchte keine Pommes dazu.

DSC_4139

Unsere Vegetarischen fand ich wesentlich besser als die TK Patties. Würzig, saftig. Sie fielen nicht auseinander.

Fürs Frühstück haben wir morgens dann gleich noch eine Portion mit etwas mehr Haferflocken und einem Paket Feta gemacht. Da habe ich dann keine Zwiebel vorher angeschmort sondern die Haferflocken gleich in einer Schüssel mit Gemüsebrühe und Gewürzen eingeweicht. Diese habe ich dann auch richtig geformt und einmal in Paniermehl gewendet. Auch bei den nicht Vegetariern kamen die sogar kalt super an.

Leider bin ich nur zu ein paar schnellen Fotos gekommen und gar nicht zum schön zum anrichten. Es war abends aber auch schon spät und wir hatten hunger.

DSC_4145

Nächstes mal versuche ich es nochmal mit getrockneten Tomaten und Basilikum, Mozarella, vielleicht als kleine Bällchen in einer Tomaten Paprika Soße.

DSC_4144