Nussmilch, der erste Versuch

Der derzeitige Vegetarier und Veganer Trend ist ja mit meiner Nichte auch bei mir angekommen. Ich selber bin und bleibe Fleischfresserin. Das meine Nichte Vegetarierin ist für mich aber auch in Ordnung und ich nehme es gerne an um was neues kennen zu lernen. Vegan wäre mir allerdings zu viel. Man sollte nichts übertreiben. Aber das heißt ja nicht das man nicht mal etwas ausprobieren kann. Bei einigen Kochsendungen mit Veganern habe ich gesehen das dort Nussmilch anstelle normaler Milch verwendet wurde. Diese Nussmilch kam mir interessant vor. Desserts oder Torten mit Nussmilch. Auch einen Weihnachtlichen Cremeschluck kann ich mir mit Nussmilch, Zimt und Rum vorstellen.

Da meine Herbstdeko eh gerade aus Nüssen besteht habe ich mir einige Nüsse herausgesucht die über waren. Die Haselnüsse musste mein Mann knacken. Bei mir flogen Nuss und Schale immer in vielen Einzelteilen quer durchs Zimmer. Die Erdnüsse konnte ich aber alleine pellen. In zwei getrennten Gläsern habe ich die Nüsse 4-5 Stunden in Wasser eingelegt. Zu den Erdnüssen habe ich noch etwas Sesam gegeben.

Das Einweichwasser habe ich weggekippt. Die Nüsse habe ich mit etwa 3 mal so viel Wasser wie Nüsse mit einem Pürierstab gemixt. Zuerst hatte ich einige bedenken ob Nüsse Pürieren geht aber es hat überraschend gut geklappt und auch gar nicht so lange gedauert. Die Mischung habe ich dann durch ein Teesieb gefiltert. Und schon hatte ich Nussmilch. Einmal Haselnuss und einmal Sesamerdnuss.

Der Geschmack ist interessant. Bei der Haselnussmilch habe ich wohl etwas zu viel Wasser genommen. Mit etwas Stevia gesüßt schmecken beide Versionen aber wirklich gut. Nur noch Nussmilch werde ich nicht trinken, aber ich werde auf jeden Fall noch mal andere Sorten ausprobieren und zwischendurch anstelle Milch fürs Frühstücks Porridge um mal einen anderen Geschmack zu haben kann ich mir das wirklich gut vorstellen.

Aus den Nussresten werde ich einen Haselnuss-Apfel-Kuchen backen. Was aus den Erdnusssesam Resten wird weiß ich noch nicht ganz.

Nachtrag:

Die Nussreste wurden einfach alle zusammen zu einem Kuchen ohne Apfel. War für Nussliebhaber perfekt.

Gestern habe ich dann noch Mandelmilch getestet. So wirklich überzeugt war ich nicht. Da fand ich die Haselnussmilch besser.

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