Hühnersuppe

 Heute habe ich mir mal wieder die Arbeit gemacht eine ordentliche Hühnersuppe zu kochen.

Also Gemüse schnippeln, Huhn langsam auskochen. Nebenbei habe ich noch einen weiße Bohnen Eintropf und einen Schwarzwurzel Eintopf vorgekocht. Da wir nächstes Wochenende den Geburtstag von meinem Mann feiern haben wir so das Essen für die nächste Woche schon fertig und können uns auf die anderen Vorbereitungen konzentrieren. Putzen, waschen, einkaufen alles was sein muss.

Montag und Dienstag gibt es Hühnersuppe. Drei Möhren, eine Stange Lauch, ein Stück Sellerie und zwei Petersilienwurzeln habe ich zuerst geschält. Die Schalen und Abschnitte habe ich zusammen mit einem Bund Petersilie, Pfeffer, Salz , Zwiebeln, Nelken, Lorbeer, Knoblauch, Bärlauch und Liebstöckel und natürlich dem Suppenhuhn mit kaltem Wasser aufgekocht. Wenn es kein TK Huhn ist schneide ich die Haut an den Beinen und Flügeln etwas ein. Wenn ich es langsam auskoche bläht es sich immer auf und wenn ich es dann durchrühre und die Haut reißt habe ich mir schon mal an Spritzern die Hände verbrannt. Ich habe das Huhn heute etwa 3 Stunden kochen lassen. Im Huhn selber ist das so gut wie nichts mehr an Geschmack aber das ist für mich immer ok, der Geschmack soll ja eh in der Suppe sein. Am Huhn selber ist eh kaum verwendbares Fleisch. Da wir beide keiner Großverdiener sind gibt es bei uns leider keine Bio Suppenhühner mit viel Fleisch. Als Fleischeinlage für unsere Suppen gibt es entweder kleine Klöße aus groben Bratwürstchen oder Hähnchenbrust die nachträglich in der Suppe gegart wird. Dieses mal ist es Hähnchenbrust zusammen mit dem restlichen kleingeschnippelten Gemüse und selbst gemachtem Eierstich.

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Einen Teil der Brühe werde ich heute für unser Abendessen verwenden. Bis das Huhn im Topf schwimmt muss ich etwa 4-5 Liter dazu geben und mit Gemüse und Fleischeinlage ist das eine viel zu große Portion für zwei Personen und zwei Tage da kann ich immer gut etwas einfrieren für alle Fälle.

Wenn ich es zuhause habe gebe ich gerne Zitronenscheiben, Ingwer, Weißwein oder Chilli mit zum auskochen. Ingwer und Chilli muss ich nur immer sehr vorsichtig verwenden da mein Mann es nicht so gerne scharf mag.

Wenn man erstmal angefangen hat selber Hühnersuppe zu kochen merkt man, finde ich zumindest, sehr schnell den Unterschied zu Tüten oder Dosen. Tütensuppe bekomme ich gar nicht mehr durch den Hals. Sie schmecken so künstlich und salzig das ich nichts runter bekomme. Und es ist gar nicht schwer. Das Suppenhuhn und die Gemüsereste auskochen. Bei nem ordentlich großen Topf und einer nicht zu hohen Temperatur braucht man keine Angst haben das es überkoch und kann nebenbei schön die Küche aufräumen oder andere Dinge in der Wohnung machen. Bei uns war heute nebenbei Putztag. Vorsichtig das Huhn heraus nehmen, die Brühe abgießen und die Einlage hinein geben und noch einmal aufkochen bis die Einlage gar ist. Wer nen gutes Huhn hat kann es noch absuchen und das Fleisch mit in die Brühe geben. Mehr ist es nicht. Die Arbeit lohnt sich. Hühnersuppe ist super an kalten Tagen, bei Erkältung und auch bei uns jedes Jahr an Weihnachten als Vorspeise dabei.  A

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