Kabeljau Debakel

Freitag war wieder Fischtag. Diesesmal Kabeljau. Dazu sollte es Kartoffelpü geben. Angelehnt daran das ich meinem Mann jetzt mehr Gemüse unterarbeiten möchte habe ich ein Kartoffel Kohlrabi Püree gemacht.

Den Kabeljau wollte ich ganz einfach in der Pfanne braten und dann in Petersilienöl  ziehen lassen.

Schon beim auspacken des Fischs schwand meine Vorfreude. Einmal sanft drübergestrichen und da fühle ich doch glatt eine ganze Reihe Gräten. Na toll. Da hole ich mir extra schönes Filet und muss dann noch selber die Gräten ziehen. Und was für dicke Dinger. Ich weiß nicht ob es falsch war die Dinger zu ziehen aber beim Anbraten ist mir der Fisch dann sofort total auseinandergefallen. Wenn ich ihn jetzt ewig gekocht hätte, hätte ich das ja verstanden aber der lag gerade mal zwei drei Minuten in der Pfanne und war noch total glasig. Ich habe Ihn dann weiter zerbröseln lassen in Frühlingszwiebeln und Petersilie dazu gegeben. Einfach als müsse das so.

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Ich fand ihn dann zwar ganz lecker allerdings wurde das gedämpft weil ich mich so geärgert habe das braten so schlecht geklappt hat.

Mein Mann sollte das ganze am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen und sich dort aufwärmen. Beim Püree hat er sofort gemerkt das ich da etwas anders gemacht habe als sonst. Aber er mochte es wohl. Zwar ist ihm normaler Püree wohl lieber aber mal geht das wohl. Den Fisch hat er sich nicht getraut zu probieren er hatte angst das der den Tag über schlecht geworden ist.

Mal sehen welcher Fisch diese Woche im Angebot ist und welchen Fisch ist diesesmal verunstalte.

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Suche Bad und Küche zum renovieren oder besser dokorieren

Zu den Überlegungen der Familienplanung gehört auch die Überlegung Eigenheim oder Eigentumswohnung. Um sich da zu entscheiden haben wir uns nun beides mal angesehen. Viel gerechnet. Gedanklich umgebaut und eingerichtet. Man muss ja zumindest sicher sein wie viel Platz braucht man und wie viel Geld hat man dafür.

Zuletzt hatten wir uns eine Eigentumswohnung angesehen. Lage top, Aufteilung auch ok, Zahlen bekommen wir noch, schöne gepflegte moderne Räume. Allerdings gilt das nicht für die beiden Bäder. Gästebad in grün beige, Hauptbad in braun beige. Baujahr 1984. Genau so alt wie ich. Da sind wohl ein paar kleine Verschönerungen fällig.

Aber Lärm, Staub und hohe Kosten sind nicht mein Ding. Rumbasteln dafür schon. Und deswegen habe ich einfach mal aus spaß und weil man sich ja immer gut Informieren sollte, wer weiß wann man es mal braucht, Fliesenfolien bestellt. Dabei natürlich nicht nur zwei oder drei Musterfolien. Wenn dann richtig. Vier Bodenmuster und etwa 20 Musterfolien für Wandfliesen.

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Also die Bodenfliesen sind nicht ganz so wie ich dachte, bei denen sieht man glaube ich das die geklebt sind. Außerdem sind die sehr dick. Da würde sich beim sauber machen bestimmt immer wieder Dreck sammeln.

Die Folien für die Wand finde ich cool. Allerdings habe ich jetzt ein Problem. Mir fehlen Bäder und Küchen um mich kreativ auszulassen. Ich habe so viele Ideen und kann die nicht sofort umsetzen.

Tüte vs. Selber kochen

Aus dem Buch von Marc-Uwe Kling
Die Känguru-Chroniken

“ »Das ist, als ob du in den Supermarkt gehst und da wählen kannst zwischen der Tütensuppe von Maggi und der Tütensuppe von Knorr, aber in Wirklichkeit ist alles Nestlé.
…..

Es gibt Fischstäbchen.
»Ich ess keinen Fisch«, sage ich.
»Kannste ruhig essen«, sagt das Känguru. »Is eh Hähnchen.«
»Was?«, frage ich.
»Is alles Hähnchen«, sagt das Känguru. »Fischmac, Schweineschnitzel, Rindergulasch: alles Hähnchen.«
»Alles Hähnchen?«, frage ich.
»Ja, außer Chicken Nuggets«, sagt das Känguru.
»Chicken Nuggets?«
Ich muss unbedingt damit aufhören, immer nur stupide die letzten Worte des Kängurus zu wiederholen.
»Chicken Nuggets sind panierter Tofu«, sagt das Känguru.
»Panierter Tofu?«, frage ich. Verdammt.
»Jetzt setz dich und iss dein Geflügel, Junge«, sagt das Känguru “

Ich finde diese Zitate einen passenden Einstieg zu meiner nächstens Aufgabe. Die Idee kam mir bei einer Unterhaltung im Büro. Auf meine Bemerkung das diese ganzen Tüten doch fast alle unnötig sind und meine Notfalltütensuppen beim letzten Aufräumen mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum in den Müll geflogen sind und ich auch keine wieder gekauft habe wurde ich angelächelt und mir wurde gesagt das wäre kein Wunder ich würde ja auch kochen können aber wenn man nicht kochen kann wären Tüten toll.
Was heißt es eigentlich kochen zu können. Mit einer Tüte muss man doch auch kochen. Also Herd anstellen, rühren, Zutaten in bestimmter Menge dazugeben und abschmecken. Ist es da wirklich viel schwerer etwas gerade ohne Tüte zu kochen? Klar eine selbst angesetzte Hühnersuppe dauert länger als mal eben schnell eine Tüte auf und fertig. Aber selbst das kann man in größerer Menge einmal vorbereiten und hat dann genug um einige Portionen einfrieren oder sogar einkochen zu können. Dann hat man auch was wenn es mal schnell gehen muss und das schmeckt dann bestimmt besser.

Da ich gerade eh auf der Suche nach einer Kochbuchidee war, welche ich bis Ende des Jahres umsetzen kann, habe ich mir nun vorgenommen mir Fertigprodukte und Tüten zu suchen und die selbst nach zu kochen und dann einmal einen Vergleich zu ziehen.

Vielleicht wird das auch ein Weihnachtswichtel Geschenk für eine meiner Kolleginnen die gerne auf Tüten und Fertigprodukte zurückgreifen oder meinen Mann. Das wäre auch etwas das ich meinen Kindern mitgeben würde wenn die mal ausziehen, wenn ich mal Kinder haben sollte.

Sollte ich nach dem nächsten Einkauf die ersten Anregungen gesammelt haben werde ich meine „kochbuchseiten“ hier in einer neuen Kategorie sammeln. Mal sehen was dabei so herauskommt.

Projekt „Mehr Gemüse braucht der Mann“

Da wir ja derzeit uns um die Familienplanung kümmern habe ich mir wieder einmal vorgenommen dass mein Mann mehr Gemüse essen muss. Zum einen hat er einen kleinen Bauch bekommen, der ich nicht stört aber ihn schon irgendwie und wenn wir dann mal ein Kind haben möchte ich nicht das es genauso ein mäkeliger Esser wird wie er. Also muss er bis dahin Gemüse essen.
Mein erster Versuch ist natürlich kläglich gescheitert. Wir hatten vom Fondue am Wochenende noch Würstchen über und Gemüse vom Essen mit seinen Eltern am Sonntag (Ich hatte zwei komplette Hähnchen entbeint und gefüllt und dazu Pilav und Ofengemüse aus Zucchini, Aubergine, Paprika und Tomaten…für 5 Personen….von zwei Hähnchen ist eine Scheibe und 2 kleine Flügel nachher über gewesen).
Also der erste Plan war Würstchengulasch und das Gemüse sollte dann passiert in der Soße verschwinden.

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Hat super geklappt, mein Mann hat vom Gemüsepassieren nichts mitbekommen da er schön bis 19 Uhr arbeiten musste. Dumm war nur das er länger machen musste und dann auf der Arbeit auch noch einiges nicht so perfekt gelaufen ist. Fazit schlechte Laune bei Ihm und lustloses herumstochern im Essen. Schon wegen der schlechten Laune wurden Würstchen und Soße nur kurz probiert (etwas eine Scheibe von der Wurst, wenn überhaupt).
Ok. Erster Versuch nicht so gut. Aber nicht entmutigen lassen und gleich weiter.
Samstag habe ich dann Möhren ganz klein gehäkselt und unter die Hackfleischmasse für Frikadellen gemischt und etwas Mais dazu gegeben.
Mein Fehler war dabei zuerst dass mein Mann die Minifrikadellen anbraten sollte. Alles was ich an gesunden Sachen untergearbeitet hatte wurde direkt mit verbrannten Stellen ungesund gemacht.

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Und ein erster Teilerfolg. Er hat die Frikadellen sogar gegessen, ich hatte die herausgesucht waren die am wenigsten verbrannt waren. Allerdings hat er alle Maiskörner die beim Schneiden auf dem Teller gefallen sind auch dort gelassen. In der Frikadelle ja aber nicht extra aufsammeln und essen. Und damit möglich viele Maiskörner fallen wurden die Minifrikadellen noch in Ministückchen geschnitten. Angeblich fand er den Mais ja auch ok, trotzdem habe ich ihn erwischt wie er ein Maiskörnchen aus der Frikadelle gepult hat. Da war er dann erst kurz eingeschnappt weil ich ihm das vorgehalten habe. Erst sagt er das er Mais ok findet nur nicht einzeln isst aber nicht extra herausholt und dann gehe ich einmal kurz aus dem Raum und er fängt an zu pulen. Dann soll er es doch einfach sagen.
Heute wird es Reibekuchen geben in die Ich auch wieder Möhren und Lauch hinein Raspel. Das kennt er ja schon, wenn ich da nicht zu viel Gemüse mit hinein mache geht das.
Nachtrag: Es hat Ihm gut geschmeckt….Juhuuu
Jetzt muss ich mir nur neue Gerichte überlegen wo ich das Gemüse so klein wie möglich unterarbeiten kann.
Ich habe schon überlegt ob ich seine Allergie gegen rotes einfach mal umgehe indem ich eine Nudelsoße aus gelben Tomaten mache. Und dann als Lasagne. Dann kann er wenigstens die Nudeln nicht einfach ohne Soße essen weil er keine Lust hat.

Nachtrag vom 27.07.2015: Heute wird ein schöner Eintopf mit Möhren, Bohnen, Erbsen, Kohlrabi und Kartoffeln gekocht, Mal sehen wie mein Mann den morgen findet. Die Brühe habe ich extra mit viel liebe selber gekocht gerade.

Biskuitrolle

Endlich hat es mal geklappt. Eine selbstgemachte Biskuitrolle die nicht total klietschig oder zerbröselt ist.
Beim ersten Versuch vor zwei Jahren ist mir die Teigplatte beim Rollen total zerbröselt und ließ sich auch nicht richtig vom Backpapier lösen. Danach hatte ich dann erstmal keine Lust mehr. Backen war dann eh eine ganze Zeit nicht meine Lieblingsbeschäftigung da immer irgendwas schiefgegangen ist.
Nachdem in der letzten Zeit dann doch einiges geklappt hat habe ich mich Samstag dann wieder an die Rolle gewagt.
Erster Versuch. Eier und Zucker fleißig mit Hand aufgeschlagen und vorsichtig Mehl untergehoben. Schon beim Backen sah es etwas komisch aus. Sah im Backofen mehr nach Wüstenlandschaft aus als nach Biskuitboden. Trotzdem habe ich mich drangewagt die heiße Teigplatte direkt mit Handtüchern aufzurollen. Gutes Zeichen, sie ist nicht gebrochen. Beim Anschneiden war dann klar warum. Es war kein fluffiger Biskuitboden sondern eine eher Gummiartige Rolle. Grummel Grummel…

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Ok das kann doch nicht so schwer sein. Total genervt habe ich direkt danach noch einen Versuch gewagt. Ich vermute, dass ich die Eier mit dem Zucker nicht genug aufgeschlagen habe.
Deswegen habe ich dann etwas geschummelt. Ich habe erst das Eiweiß steif geschlagen, Zucker und Mehl mit dem Eigelb verrührt. Und dann alles ganz vorsichtig miteinander vermischt. So hatte ich dann eine schön fluffige Teigmasse. Nach dem Back habe ich etwas Zucker drüber gestreut und auf ein Handtuch gestürzt und dann sofort mit einem feuchten Handtuch auf der anderen Seite eingerollt. So konnte ich die Rolle dann auskühlen lassen, entrollen, füllen und schön wieder zusammenrollen.
Gefüllt habe ich die Rolle mit einer Mischung aus Quark, Vanillesahne und Schokoraspeln. Oben drüber gab es dann noch eine Zuckergussschicht mit Vanillemark. Leicht angefroren konnte man sie auch super schneiden und anrichten.

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Marmeladen

Am Wochenende bin ich wiedermal in der Küche hängen geblieben. Nachdem meine Biskuitrolle endlich geklappt hat und mein Göttergatte gerne Waffeln machen wollte habe ich mich an Marmelade versucht. Ich hatte extra immer möglichst kleine Gläser gesammelt. So konnte ich immer 3-4 kleine Gläser von einer Sorte machen. Das hat den Vorteil ich kann mehrere Sorten zum Testen machen und die kleinen Gläser sind wesentlich schneller aufgebraucht und werden dann nicht immer schlecht. Mein Mann bekommt alle paar Monate Lust auf Marmelade, das hält dann aber immer nur eine Woche an.
Auf die Sorten die man überall bekommt hatte ich natürlich auch keine Lust. Sollte mal was neues sein.
Diese Sorten sind dabei herausgekommen:
Wiskhy Kirsch
Kirsch Banane
Aprikose Lavendel
Aprikose Pink Grapefruit
Pink Grapefruit Hibiskus Minze
Erdbeere Kokos Vanille

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Ich dachte mir bei so vielen Sorten ist die Wahrscheinlichkeit groß das zumindest eine schmeckt. Und ich muss sagen die Ausbeute war sogar recht gut. Rezepte zu jedem einzelnen kann ich leider gar nicht so genau geben da ich das wie immer mehr nach Augenmaß gemacht habe. Obst zusammengemischt und durch ein Sieb passiert und dann entsprechend der Menge Gelierzucker dazu. Bei der Erdbeere Kokos Vanille habe ich kein Gelierzucker benutzt. Das war eher eine Spontane Mischung da ich Erdbeeren bekommen habe die unbedingt verarbeitet werden mussten da sie schon leichte weiche Stellen hatten. Ich passiere die Marmelade immer durch Sieb da ich einfach ungern Fruchtfasern oder Stückchen in der Marmelade habe. Ich mag auch kein Fruchtfleisch im Saft. So kann man die Marmelade auch gut zum Füllen nutzen. Stückchen gehen immer so schlecht durch die Spritze.
Heute hatte eine Kollegin im Büro zu Ihrem Geburtstag Frühstück mitgebracht. Da haben wir dann gleich einen Marmeladentest gemacht. Am besten ist die Erdbeere Kokos Vanille und Kirsch Banane angekommen. Aber auch Kirsch Wiskhy wurde gerne gegessen. Bei der Pink Grapefruit Hibiskus schmeckte man das Minzblatt was ich spontan vorm Einfüllen ins Glas gelegt habe sehr stark raus. Aprikose Grapefruit war den meisten etwas zu bitter und Aprikose Lavendel ist halt nur was für Leute die Lavendel mögen. Ich mags. Ich finde Lavendel im Essen total spannend.

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Als nächstes sind Johannisbeeren und Melone im Angebot….das inspiriert zu neuen Kombinationen.
Anstelle von Marmelade könnte ich auch Sirup für Eis oder Sekt daraus machen. Mal abwarten was dabei herauskommt. Morgen übermorgen soll ich zumindest erstmal Nussmilch mit ins Büro bringen zum Probieren.

Koalabärchen

Zwei Wochen habe ich intensiv, jeden Abend, an dem kleinen Koala gearbeitet. Nun ist er gestern endlich fertig geworden und sooo süß und heute habe ich ihn schon weggegeben. Das war ganz schön schwer.

Angefangen hatte das Ganze als ich in der Mittagspause im Büro am Häkeln war und meine Kollegin den Koala in der Amiguromi Zeitschrift gesehen hat. Ihr Mann wird bald Patenonkel und der wäre perfekt als erstes Geschenk. Geburtstermin in knapp zwei Wochen. Ok. Das war eine Herausforderung. Passende Wolle finden und dann jeden Abend häkeln. Immer wenn mal etwas Zeit war wurde an ihm gearbeitet. Nachdem ich bei der Katze Probleme hatte die Arme und Beine an der fertig gestopften Körper fest zu machen habe ich mich bei dem Koala entschlossen zuerst alle kleinen Einzelteile fertig zu machen und diese dann direkt beim Häkeln von Kopf und Körper vorm Stopfen an zu bringen. Der Plan hat auch genau geklappt. So war es wesentlich einfacher.

Die kleinen Teile waren auch immer recht schnell fertig. So füllte sich mein Beutelchen immer mehr mit kleinen Ohren, Armen, Beinen und der kleinen Schnauze. Freitagabend konnte ich dann mit dem Köpfchen anfangen. Am der breitesten Stelle waren es dann 90 Maschen pro Reihe. Das war dann richtig anstrengend. Bis man eine Reihe fertig war hat es immer gedauert und man hatte nicht das Gefühl so weiter zu kommen. Aber Sonntagmorgen war es endlich soweit das ich den Körper endlich verschließen konnte. Die Fäden für die Puschelohren waren dann noch einmal eine Geduldsarbeit.

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Jeden Faden einfädeln und festmachen und dann aufzwirbeln. Ohne die Puscheln an den Ohren sah er erst ein wenig aus wie eine kleine Maus oder Ratte. Mit den Puscheln wurde er dann zu einem Koala. Und da das Baby ein kleiner Junge werden sollte hat der kleine Koala kein rosa Herz als Deko an den Bauch bekommen sondern ich habe ihm ein kleines blaues Halstuch genäht und umgemacht. Passend dazu habe ich dann auch ein Halstuch genauso auch fürs Baby genäht. So können Baby und Koala Partnerlook tragen.

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Und so saß dann gestern der kleine süße Koala Gestern Abend neben mir auf dem Sofa und hat mich angelächelt. Nachdem man so lange an ihm gearbeitet hat, er langsam immer weiter gewachsen ist und einen dann so niedlich ansieht war es schwer ihn ab zu geben.

Ich dachte auch eigentlich ich bräuchte jetzt erstmal eine Pause vom Häkeln aber dann saß ich abends auf dem Sofa und es fehlte etwas. Da habe ich meine ganze Wolle durchgeschaut ob ich was Passendes für meine ersten Häkelsocken habe. Meine rosa Wolle war allerdings zu wenig. Da habe ich mit einem kleinen Drachen angefangen. Der hat so viele kleine Einzelteile, da habe ich genügend Zeit mir schöne Wolle für Socken zu besorgen bis ich den fertig habe.

Der Drache ist dann aber meiner. Der darf dann bei mir bleiben.

Lachs selbst gebeizt

Wie schon bei der Scholle berichtet soll es ja jetzt einmal in der Woche auf jeden Fall Fisch geben. Diese Woche habe ich Donnerstag selber Lachs in Beize eingelegt. Ich war erst etwas unsicher aufgrund der Mengenangaben im Rezept. Für 1 Kg Lachsfilet: 150 g Salz, 50 g Zucker, Abrieb einer Zitrone, 1TL Pfeffer,1TL Wacholderbeeren und ein Bund Dill. Ich hatte nur 500g Lachs und beim zusammenmischen der Beize kam mir das doch recht wenig vor. Aber ich habe mich einfach mal an das Rezept gehalten. Selten aber kommt vor. Habe Fisch und Beize in einem Gefrierbeutel gut fest eingepackt und dann in einer kleinen Dose ohne Deckel in den Kühlschrank gestellt. Zum Beschweren habe ich ein großes Glas Gurken drauf gestellt.

Freitag habe ich das Ganze dann nach der Arbeit einmal kontrolliert und einiges an Flüssigkeit abgegossen.

Samstag habe ich dann den ersten Teil für uns aufgeschnitten in dünne Scheiben. Ich habe mir sogar extra ein neues Messer gekauft damit das Schneiden auch klappt. Sonst habe ich immer nur recht kleine Schäl- und Küchenmesser. Jetzt habe ich auch eins mit dem Man auch mal einen Braten oder eben Fisch richtig aufschneiden kann. Irgendwann möchte ich noch mal einen richtig tollen Messerblock, aber da hab ich derzeit auch keinen Platz für.

Beim Aufschneiden habe ich dann auch sofort probiert. Viel besser als gekaufter. Etwas fester und kein komischer Ölfilm und der Geschmack ist viel besser.

Da war es dann schon richtig schade, dass ich den Lachs an dem Abend in einer Senf-Dill-Creme Soße noch etwas ziehen lassen musste damit er „gar wird“ wie mein Mann ihn gerne haben wollte. Da ich den Lachs erst mit den Nudeln zusammen in die Soße gegeben habe um dann alles auf der heißen Platte einmal zu vermengen bis der Lachs sich etwas farblich angepasst hatte ging es dann noch. Der Lachsgeschmack war immer noch schön intensiv und die Senf-Dill Soße passte super dazu. Sogar mein Mann hat es geschmeckt.

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Das zweite Lachsstück habe ich mir dann Sonntag aufgeschnitten als mein Mann bei der Arbeit war. Da brauchte ich ihn dann nicht heiß machen oder irgendwas sondern konnte ihn schön so essen wie er war. Dazu habe ich einfach ein paar dicke Kartoffelscheiben gewürzt und mit Öl beträufelt und dann für 30 Minuten in den Backofen gegeben.

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Auf eine der Ofenkartoffelscheiben habe ich dann immer einen Kleks Quark gegeben und eine Scheibe Lachs. So hatte ich dann ein schönes kleines Häppchen.

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Für ein Menü würde das eine tolle Vorspeise abgeben. Einfach vorzubereiten und nicht zu schwer im Magen. Die Idee hatte ich bei einem Brunch wo kleine Röstitaler mit Quark und Lachs serviert wurden. So kleine Röstitaler reiben und ausbraten hatte ich an dem Abend keine Lust und wäre bei einer Vorspeise bestimmt auch etwas stressig. So konnte ich die Scheiben alle gleichzeitig in den Ofen schieben und konnte in der Zeit schön den Lachs schneiden. Total stressfrei.

Jetzt muss ich nur noch einen Anlass für ein schönes Menü finden.

Happy Karamell

Ich habe jetzt entdeckt, dass alle zwei Wochen bei uns ein Holländer auf dem Markt steht, mit original holländischen Produkten. Leider hatte ich ja lange keine Gelegenheit mal wieder direkt in nach Holland zum Markt zu fahren. Ich fand das früher immer unglaublich toll mit meinen Eltern dorthin zu fahren. Und unser Urlaub mit der Clique im Centerpark in Holland war auch unglaublich lustig.

Spontan habe ich mir erstmal die volle Ladung Karamell besorgt. Karamellbonbons, Karamell Vla und Stroopwafels (Karamellwaffeln).

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Den Tipp die Stroopwafel auf eine heiße Tasse Kaffee zu legen und etwas zu warten habe ich zuhause auch sofort umgesetzt. Die Waffel wurde dadurch etwas warm, weicher und noch aromatischer.

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Die Karamellbonbons habe ich mir extra ganz brav eingeteilt. Da habe ich sogar noch zwei von, obwohl ich mir die Sachen vor einer Woche geholt hatte.

Freitag müsste er eigentlich wieder auf dem Markt sein dann schaue ich mal ob er Frikandeln und Poffertjes da hat. Die ganzen Karamell Sachen mochte mein Mann ja leider nicht aber ich weiß dass er die TK Frikandeln mag, er kennt die allerdings als türkische Bratwürstchen. Und Pfannkuchen mag er auch also sollte er die Poffertjes auch mögen. Vielleicht bekomme ich ihn damit überredet mit mir mal einen Ausflug nach Holland zu machen. Und ich könnte mir ein neues Küchenspielzeug holen….eine Poffertjespfanne.