Lachs selbst gebeizt

Wie schon bei der Scholle berichtet soll es ja jetzt einmal in der Woche auf jeden Fall Fisch geben. Diese Woche habe ich Donnerstag selber Lachs in Beize eingelegt. Ich war erst etwas unsicher aufgrund der Mengenangaben im Rezept. Für 1 Kg Lachsfilet: 150 g Salz, 50 g Zucker, Abrieb einer Zitrone, 1TL Pfeffer,1TL Wacholderbeeren und ein Bund Dill. Ich hatte nur 500g Lachs und beim zusammenmischen der Beize kam mir das doch recht wenig vor. Aber ich habe mich einfach mal an das Rezept gehalten. Selten aber kommt vor. Habe Fisch und Beize in einem Gefrierbeutel gut fest eingepackt und dann in einer kleinen Dose ohne Deckel in den Kühlschrank gestellt. Zum Beschweren habe ich ein großes Glas Gurken drauf gestellt.

Freitag habe ich das Ganze dann nach der Arbeit einmal kontrolliert und einiges an Flüssigkeit abgegossen.

Samstag habe ich dann den ersten Teil für uns aufgeschnitten in dünne Scheiben. Ich habe mir sogar extra ein neues Messer gekauft damit das Schneiden auch klappt. Sonst habe ich immer nur recht kleine Schäl- und Küchenmesser. Jetzt habe ich auch eins mit dem Man auch mal einen Braten oder eben Fisch richtig aufschneiden kann. Irgendwann möchte ich noch mal einen richtig tollen Messerblock, aber da hab ich derzeit auch keinen Platz für.

Beim Aufschneiden habe ich dann auch sofort probiert. Viel besser als gekaufter. Etwas fester und kein komischer Ölfilm und der Geschmack ist viel besser.

Da war es dann schon richtig schade, dass ich den Lachs an dem Abend in einer Senf-Dill-Creme Soße noch etwas ziehen lassen musste damit er „gar wird“ wie mein Mann ihn gerne haben wollte. Da ich den Lachs erst mit den Nudeln zusammen in die Soße gegeben habe um dann alles auf der heißen Platte einmal zu vermengen bis der Lachs sich etwas farblich angepasst hatte ging es dann noch. Der Lachsgeschmack war immer noch schön intensiv und die Senf-Dill Soße passte super dazu. Sogar mein Mann hat es geschmeckt.

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Das zweite Lachsstück habe ich mir dann Sonntag aufgeschnitten als mein Mann bei der Arbeit war. Da brauchte ich ihn dann nicht heiß machen oder irgendwas sondern konnte ihn schön so essen wie er war. Dazu habe ich einfach ein paar dicke Kartoffelscheiben gewürzt und mit Öl beträufelt und dann für 30 Minuten in den Backofen gegeben.

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Auf eine der Ofenkartoffelscheiben habe ich dann immer einen Kleks Quark gegeben und eine Scheibe Lachs. So hatte ich dann ein schönes kleines Häppchen.

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Für ein Menü würde das eine tolle Vorspeise abgeben. Einfach vorzubereiten und nicht zu schwer im Magen. Die Idee hatte ich bei einem Brunch wo kleine Röstitaler mit Quark und Lachs serviert wurden. So kleine Röstitaler reiben und ausbraten hatte ich an dem Abend keine Lust und wäre bei einer Vorspeise bestimmt auch etwas stressig. So konnte ich die Scheiben alle gleichzeitig in den Ofen schieben und konnte in der Zeit schön den Lachs schneiden. Total stressfrei.

Jetzt muss ich nur noch einen Anlass für ein schönes Menü finden.

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