Mini Kuchen Buffet

Nach einer Woche voller Terminstress habe ich nun endlich Urlaub. Jetzt komme ich endlich dazu vom Besuch von Onkel und Tante zu berichten. Da es passte war meine Nichte auch dabei. So haben wir uns einen gemütlichen Samstag gemacht. Angefangen mit Kaffeetrinken und danach schön Grillen. Zum Kaffee hatte ich schon eine Woche vorher den Baumkuchen gebacken und Biskuitboden ausgestochen. So brauchte ich nur noch kleine Apfeltörtchen backen und etwas Haribodeko aufbauen müssen.

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Die  Tortenböden habe ich nach dem auftauen mit selbst gemachter Kirch Whisky Marmelade bestrichen und dann Tupfen von Vanilliesahne. Ganz einfach, aber auch wenn sie etwas schief waren sahen sie echt niedlich auch uns waren wirklich lecker.

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Die Apfeltörtchen hatte ich aus einem einfachen Blätterteig gemacht. Die Äpfel hatte ich von meiner Mutter aus dem Garten bekommen. Unter die Äpfel habe ich selbst gemachte Aprikosen Lavendel Marmelade gestrichen.

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Alles in allem eigentlich schnell gemacht so das viel Zeit bleibt um es schön auf dem Tisch an zu richten. Und wir hatten kaum Stress und konnten entspannt auf Besuch warten.

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Ich liebe es ja wenn man vorher genug Zeit hat um alles schön anzurichten.

verliebte Schnecken

Das nächste Häkelprojekt ist endlich fertig.

Wieder süße kleine Tierchen die ich nicht behalten darf.

Eigentlich hatte ich meinen kleinen Drachen ja schon angefangen, da kam dann die Planung des Hochzeitsgeschenks für eine Kollegin dazwischen. Sie hatte vorher schon den Koala bekommen und konnte den so schwer abgeben. Also war die Idee das Sie einen Koalaersatz bekommt. Da es auch zum Thema Hochzeit passen sollte viel die Entscheidung auf zwei kleine Schnecken mit Häusern in Form von Herzen. Eine mit einem Rosa HausHerz und eine mit einem Blauen HausHerz. Da wir natürlich nicht nur Plüschschnecken verschenken wollten wurde noch ein Gutschein für die Therme dazu geholt. Das häkeln war ja nicht schwer aber wie dann alles schön zusammen arrangieren?

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Leider war der Gutschein dann viel länger und schmaler als die Karte die wir besorgt hatten und der Umschlag in dem der Gutschein war hatte einen leichten Wasserschaden und war eh orange durchsichtig. Farblich also nicht wirklich passend. Als schöne, grüne Untergrund Wiese für die beiden verliebten Schnecken hatte ich ein kleines grünes Gästehandtuch besorgt welches ich auf eine Pappe geklebt habe. So konnte ich mit zwei Nadeln die Schnecken in der perfekten turtel Position befestigen damit Sie beim Transport nicht umfallen. Den Gutschein habe ich in einen braunen Briefumschlag umsortiert und dieser wurde dann zu einem Blumenbeet indem ich noch einige farblich abgestimmte Häkelblumen draufgelegt habe. Fertig war der kleine Garten mit den kleinen verliebten Schnecken.

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Ich bin total begeistert wie gut das geklappt hat. Vor allem das die Schnecken so super passend geworden sind. Das Männchen etwas größer und passend so gestellt das es fast so aussieht als würde er seiner Dame einen Kuss auf die Stirn geben. Richtig süß.
Heute kann ich dann endlich mit meinem Drachen weiter machen. Mal sehen was als nächstes dazwischen kommt.

Baumkuchen

Nachdem die Biskuitrolle so gut geklappt hat habe ich mich jetzt mal an einen Baumkuchen gewagt. Ich finde der Grundteig hat viel Ähnlichkeit mit Biskuit. Und obwohl es heißt das der so schwierig ist fand ich ihn eigentlich sehr einfach und auch der Zeitaufwand war geringer als ich zuerst dachte.
Den ersten habe ich nur mit Rumaroma gemacht beim zweiten habe ich noch etwas Marzipan und O-Saft dazu gegeben.
Zuerst habe ich
250 g weiche Butter; 250 g Zucker; etwas Vanillezucker; 6 Eigelb; Rumaroma zu einem Teig gerührt.
Danach habe ich 150 g Mehl und 100 g Speisestärke gemischt und auch unter den Teig gerührt.
Mein Mann hat in der Zeit die 6 Eiweiß schön steif aufgeschlagen.
Den Eischnee noch gerade unterheben. Dabei aufpassen, dass alles gut untergehoben ist aber trotzdem ein schön fluffiger Teig entsteht.
Den Backofen habe ich vorher schon Grill und 250 Grad vorgewärmt.
Und dann mit einer dünnen Schicht in einer Flachen viereckigen Form beginnen. Man sollte halt immer ein Auge auf den Teig haben da er schnell schön braun wird. Dann sofort rausholen wieder eine dünne Schicht Teig darauf verteilen und wieder ab in den Ofen braun werden lassen. Und das wiederholt man so lange bis man keinen Teig mehr hat.
Man sollte dabei auf jeden Fall die Form gut einfetten und nicht mit Backpapiert auslegen. Ich habe es zuerst mit Backpapier versucht. So hätte ich den Kuchen dann schön herausheben können. Bei der dritten Schicht habe ich nur leider bemerkt, dass mit das Backpapier anfing zu verkohlen. Um keinen Brand zu verursachen und damit der Kuchen nicht den verkohlten Geschmack annimmt habe ich den Kuchen ganz schnell vor der nächsten Teigschicht in eine andere Form umgelagert.
Beim Anschneiden dann Tadaaaa super schöne Schichten.

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Ich war so begeistert, dass ich sofort einen Zweiten hinterher gebacken habe. So habe ich den ersten kleineren für den Besuch meiner Tante nächste Woche eingefroren und den zweiten größeren mit Marzipan heute mit zur Arbeit gebracht. Schön in kleine Mundgerechte Stücke und mit etwas Puderzucker bestäubt. Genau richtig zum Naschen zwischendurch.

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Zu Weihnachten werde ich mit Aromen und Gewürzen noch etwas herumprobieren. Vielleicht auch immer mal eine Schicht mit etwas Kakao einbauen. Ich freu mich schon.

Geschnetzeltes mit Pfefferrahmsoße

Mein erster Vergleich meines Essens mit einer Tüte ist mir eher durch Zufall aufgefallen.
Beim Wocheneinkauf viel die Entscheidung auf Schnitzel für unser Sonntagsessen und es war gerade Frischkäse im Angebot. So kam es zu der Entscheidung dass es Sonntag Geschnetzeltes in Pfefferrahmsoße geben soll.
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Die folgenden Angaben zur entsprechenden Fertigtüte (Ich habe Sie nicht gekauft da ich Sie ja eh nicht nutzen möchte, lediglich Inhalt und Aufwand vergleichen.) habe ich von der Seite:
http://das-ist-drin.de/Maggi-fix-frisch-Pfeffer-Rahm-Geschnetzeltes-33-g–423809/
Beschreibung:
Ein Fix-Produkt zum Zubereiten von Geschnetzeltem in Pfeffer-Rahmsauce.
Zutaten / Inhaltsstoffe:
Modifizierte Stärke, Weizenmehl, Maltodextrin, Jodsalz, 8,9% Pfeffer (schwarz, grün, weiß), Hefeextrakt, Molkenerzeugnis, Aroma, Zucker, Tomatenpulver, Röstzwiebelpulver, Petersilie, Paprikapulver, pflanzliches Öl, pflanzliches Eiweiß, biologisch aufgeschlossen (Weizeneiweiß, Salz).

Kann eventuell Spuren von Eiern, Soja, Sellerie und Senf enthalten.
Alkoholgehalt (in Vol. %):
alkoholfrei

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Pro Tüte soll man 300g Geschnetzeltes, eine Zwiebel und 100ml Sahne zugeben. Eine Tüte kostet im Schnitt so 1,15 €
Heißt also bei etwa 500g Schnitzel brauche ich etwa zwei Tüten (2,30 €). Kosten für Fleisch, Zwiebeln und Sahne sind gleich. Nur das ich nicht so viel Sahne benutze sondern dafür den Frischkäse.
Zuhause vorhanden und dafür benötigt werden von mir auf jeden Fall: Salz, Paprikapulver, Senf und natürlich bunter Pfeffer frisch aus der Mühle. Kosten dafür keine 0,50 €. Also kann ich locker noch Kräuter oder sonstiges dazu nehmen und erreiche noch lange nicht die 2,30 € der Tüte.
Modifizierte Stärke und Weizenmehl brauch ich nicht weil meine Soße durch den Frischkäse von alleine dicker wird.
Maltodextrin brauch ich nicht, kenn ich nicht.
Aroma. Ja was denn für ein Aroma? Habe Pfeffer aus der Mühle und Gewürze bringt auch Aroma.
Röstzwiebelpulver. Warum ich dünste die Zwiebeln ja eh selber an und mit dem Fleisch habe ich dann auch nach dem Anbraten Röstaromen.
Also bin ich in der Hinsicht meiner Rechnung nach locker billiger als die Tüte. (Von dem was ich da an Geld für Tüte spare kann ich mir locker Mehl und Eier kaufen und super lecker Spätzle als Beilage dazu machen.)

Wie gehe ich vor beim Kochen:
– Zwiebeln kleinschneiden und andünsten.
– Fleisch kleinschneiden, anbraten.
Soweit gleich.
– Mit Pfeffer, Salz, Paprika und Senf würzen und mit Wasser oder Weißwein ablöschen.
– Frischkäse und/oder Sahne zugeben
Ja Weißwein war nicht in der Preisliste enthalten, habe ich aber auch nicht Zuhause und werde ich wohl auch nicht dazugeben, aber es wäre eine Möglichkeit.
Ich denke etwas nachwürzen würde man bei der Tüte bestimmt auch aber halt nicht so wie wenn man es selber kocht. Dafür gibt man an der Stelle bestimmt die Tüte dazu und löscht dann ab und gibt Sahne oder Frischkäse dazu. Also würde ich sagen ist der Aufwand etwa gleich.
Durchziehen lassen. Probieren fertig.
Wofür also dann Tüte?
So haben den Test vollzogen. Mit einer Woche Verspätung.
Zeitaufwand war etwa eine halbe Stunde. Ich würde sagen mit Tüte hätte es genauso lange gedauert.
Ich hatte schon in der Woche vorher 4 Schnitzel gekauft und da wir zum Grillen eingeladen wurden eingefroren. Morgens hat mein Mann die dann zum Auftauen rausgelegt, so konnte ich Sie abends dann gut schneiden. Zwiebeln kleinschneiden und andünsten. Fleisch dazu und anbraten und dann einfach mit Frischkäse und etwas Sahne anmachen. Da ich Pfefferfrischkäse hatte (war in der Woche gerade im Angebot) brauchte ich nur mit etwas Salz, Zucker, Senf und Paprika abschmecken. Da mein Mann Pfeffer und scharfe Gerichte generell nicht so gerne mag habe ich dann für mich am Tisch noch etwas frischen Pfeffer aus der Mühle drüber gegeben. Um das Ganze noch etwas besser ab zu schmecken habe ich noch etwas Petersilie zum Schluss untergerührt.
Andicken brauchte ich die Soße nicht da ich nicht sofort die ganze Sahne zugegeben habe und der Frischkäse als Soße eine schöne Konsistenz hat.
Sogar meinem Mann hat es wohl geschmeckt.

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Also mein Fazit hier: Tüte überflüssig.