Sonntagsbraten

Seid ich schwanger bin und wieder etwas essen kann, habe ich den drang Sonntags wieder ganz traditionell einen Braten zu servieren.

Das fing mit einem einfachen Krustenbraten an. Den habe ich noch ganz einfach gewürzt und mit einigen Zwiebeln und Wasser im Bräter, im Ofen schmoren lassen und zum ende hin einfach den Braten in den Deckel gelegt und die Kruste unterm Grill noch etwas knackig werden lassen. Da war dann die Bratensoße auch noch recht einfach und nicht so perfekt. Da war ich aber auch noch immer müde und kaputt.

Danach habe ich dann den hier schon beschriebenen „Sauerbraten“ für Schwangere angesetzt. Dazu brauche ich ja hier dann nicht mehr viel zu schreiben. Der war dann ja schon etwas aufwendiger aber trotzdem noch gut zu händeln.

Letzten Sonntag gab es dann einen Schweinelachsbraten. Das Fleisch mag mein Mann besonders gerne da es schön mager ist. Natürlich muss man da auch immer aufpassen das es nicht zu trocken wird. Diesesmal habe ich mir besonders mühe gegeben.

Als erstes habe ich ein Paket  Suppengemüse klein geschnitten und zusätzlich noch drei Zwiebeln. Das Fleisch hatte ich direkt nach dem Einkauf gewürzt und dann sofort in den TK gepackt. So hatten alle Gewürze gut Zeit zum einziehen.

In unserem zwei Personen Bräter (ein kleiner Bräter etwa passend für ein Brathähnchen, den habe ich vor einigen Jahren auf dem Flohmarkt gefunden und gebe den nie wieder her) habe ich dann zuerst das Fleisch von allen Seiten angebraten. Den habe ich dann auf einem Teller zwischen gelagert und im gleichen Fett habe ich dann das Gemüse angeröstet. Für den Geschmack habe ich einen großen Löffel Senf und eine Portion Tomatenmark mit angeröstet und etwas Salz und Pfeffer zugegeben. Als alles eine schöne Farbe bekommen hat habe ich es mit Gemüsebrühe aufgegossen. Dann einfach das Fleisch wieder mit in den Bräter setzen, noch Lorbeer, Nelke und einige getrocknete Pilze dazu und dann ab in den Ofen. Schon bevor der Deckel drauf war hatte die Soße eine perfekte braune Farbe. Nach zwei Stunden war bestimmt die hälfte der Soße einreduziert. Darum habe ich dann noch etwas Flüssigkeit zugegeben und alles noch einmal eine halbe Stunden in den Ofen geschoben. Zum abgießen der Soße habe ich dann das Fleisch zum ruhen in Alufolie gewickelt und in den warmen Ofen gelegt. Das Gemüse konnte ich schön durch ein Sieb drücken. So hatte ich dann eine gute Portion Soße die durch das passierte Gemüse den vollen Geschmack hatte und die kaum angedickt werden musste. Da mein Mann nicht so viel Soße nimmt habe ich einen Teil eingefroren. Das kann man immer mal nutzen um einen schönen Geschmack an Gulasch zu bekommen (Gulasch war gerade im Angebot und wartet jetzt im TK darauf übernächste Woche den Braten zu ersetzen).

Eigentlich sollte es Kartoffel Kürbis Gnocchi dazu geben. Leider haben die irgendwie nicht klappen wollen. Die Masse war einfach zu klebrig. Also musste schnell Plan B her. Damit die Masse nicht nur nach Mehl schmeckt haben wir sie dann klebrig gelassen und zu Knödelrollen in Folie gewickelt. Diese haben dann eine halbe Stunde im Wasserbad gezogen und wir haben sie dann aufgeschnitten und noch einmal durch die Pfanne gezogen. Nicht perfekt aber trotzdem irgendwie lecker. Das ist neben dieser Soße aber auch gar nicht aufgefallen. Hauptsache ich konnte mit den Knödeln gut Soße aufnehmen. Ich liebe ja so richtig gute Soßen. Ein Sternekoch hätte die Soße vielleicht noch verfeinert oder mit Wein eingekocht. Aber auch wenn man sag das der Alkohol verkocht lasse ich Alkohol auch beim kochen weg solange ich schwanger bin.

Diesen Sonntag wird es einen Rinderbraten geben und auch dafür werde ich wieder richtig schön Gemüse anrösten, damit es wieder eine schöne Soße gibt.

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Resteverwertung

Vor einigen Tagen hatte ich meine Kolleginnen abends zu besuch. Wir haben das Weihnachtsgeschenk für unseren Chef vorbereitet.

Und auch wenn ich schon angekündigt hatte das ich nicht groß etwas koche habe ich natürlich etwas Ciabatta selbst gebacken und dazu Kräuterbutter und Tomatensalat serviert. Einige Brotscheiben habe ich noch mit Öl bestrichen und etwas mit Knobi abgerieben.

Da ich zwei Tage eh dabei war für meinen Mann die Eintöpfe auf Vorrat zu kochen habe ich dann gleich zugesehen das ich die übrigen Knoblauchzehen und das Basilikum etwas verwerte. Für die Menge ist mir dann nichts besseres eingefallen als einmal ein Knoblauch Öl und einmal ein Knoblauch Basilikum Öl anzusetzen. Einfach Knoblauch und bunten Pfeffer in ein hohes Schraubglas und einmal Knoblauch, Pfeffer und Basilikumblätter in ein hohes Schraubglas geben und dann alles mit Öl aufgießen. Gut zuschrauben, zusehen das alles immer gut mit Öl bedeckt ist und nun warten bis alles durchgezogen ist. Ich denke so als Abschluss zum durchschwenken kann man das bestimmt gut nehmen.

Und wo ich so dabei war habe ich es endlich auch mal geschafft meine Vanilleschoten, welche ich nach dem auskratzen immer zurück in das Glasröhrchen geschoben habe, etwas kleiner zu schneiden und auch in ein Schraubglas u geben und die habe ich dann mit 54% Rum aufgegossen. Immer wenn ich jetzt bei Backen mal eine Schote ausgekratzt habe kommt die da mit hinein. Es müssten jetzt bestimmt so 6 oder 7 Schoten schon im Rum liegen. Immer wenn ich in der Küche mal vor den Gläsern stehe schüttel ich meinen Vanillerum einmal durch. Es sieht schon sehr gut aus wenn diese vielen kleinen Vanillepunkte durch den Rum schweben. Zum Backen oder in ein Gals Weihnachtspunsch ist das bestimmt lecker. Ich darf es derzeit leider ja nicht probieren. Aber ich kann mir auch vorstellen noch einmal ein Glas mit Vanille, Zimtstangen und allem was mir so weihnachtliches beim Backen in die Finger fällt an zu setzen. Meist sind ja eh mehr Sternanis oder Zimtstangen in einem Pack als man zum backen braucht. Und mit dem Rum hält sich das bestimmt auch bis zur nächsten Weihnachtszeit wenn ich dann wieder probieren darf.

Eintöpfe auf Vorrat

Da mein Mann, im Gegensatz zu mir gerne Linsen, Weiße Bohnen und Erbsen Eintöpfe mag, habe ich einmal alle drei Eintöpfe an einem Tag gekocht. Wir haben dann alles portionsweise für Ihn eingefroren. So hat er immer mal was wenn nichts für den nächsten Tag für die Arbeit überbleibt oder wenn ich zu rund zum kochen bin.

Eintöpfe sind ja immer recht einfach.

Als Grundlage habe ich immer Kartoffeln, Möhren, Sellerie und Lauch geschnitten und dann jeweils mit Linsen, weißen Bohnen oder Erbsen in Brühe gekocht. Immer schön Salz, Pfeffer, Liebstöcke und gemischte TK Kräuter dazu und dann musste mein Mann den Rest abschmecken, der macht sich dann gerne noch Maggi dran aber das war es dann meist schon. Hauptsache es ist für Ihn so gut durchgekocht das alles patschig, matschig, weich ist.

Das ist ja schon vom Aussehen nicht meins. Ich mag es ja immer lieber wenn die einzelnen Komponenten noch erkennbar sind und Gemüse auch gern noch etwas biss hat. Babybrei gibt es noch früh genug bei uns.

Aber ich koche ja immer gerne was mein Mann gerne mag. Auch wenn man mit drei Eintöpfen auch erstmal gut beschäftigt ist an einem Tag.

Aber ich habe sogar noch mehr geschafft an dem Tag.

Leider bin ich in den letzten Tag irgendwie mit dem Programm nicht zurecht gekommen. Entweder kam ich nicht in das Textfeld rein oder ich war am schreiben und habe kurz etwas auf einer anderen Seite nachgesehen und bin dann nicht wieder reingekommen um weiter zu tippen. Da werde ich heute erstmal schnell die Chance nutzen alles was sich angesammelt hat zu schreiben und die Fotos füge ich dann danach ein.

Schwangerschaftssnack

Ich darf wieder arbeiten. Ganze vier Stunden vormittags am Tag. Und dann bin ich morgen den dritten Tag wieder im Büro und dann hab ich wieder Urlaub. Das habe ich mir so nicht ausgesucht. Nicht das jemand denkt mit der Schwangerschaft wäre ich faul geworden. Nein. Mein Arbeitsplatz wurde jetzt schon an einen Praktikanten abgegeben und der neue PC kommt erst nächste Woche. Tja ohne PC kann ich nicht wirklich arbeiten also kann ich besser meinen Resturlaub weiter aufbrauchen als ohne PC im Büro zu sitzen. Das mein Arbeitsplatz so schnell und auf diese Art ausgetauscht wird hatte ich nicht gedacht. Ich war ja nur Krankgeschrieben da man bei vielen Sachen halt in der Schwangerschaft nicht groß Medikamente nehmen kann. Da dauert das Fit werden ab und an etwas länger als bei nicht schwangeren. Naja nachdem ich mich ein ganzes Wochenende geärgert habe, ich hatte mich ja schon darauf gefreut wieder arbeiten zu dürfen, finde ich es jetzt gar nicht mehr so schlimm. so haben mein Mann und ich noch etwas Urlaub zusammen.

Naja. So war ich dann heute Mittag, nach der Arbeit, wieder zuhause und habe mir unterwegs eine kleine Knabberei gesucht. Langsam kommt es mal vor das ich zwischen den Mahlzeiten etwas hunger bekommen. Ich muss dazu sagen das meine Mahlzeiten nur noch halb so groß sind wie vorher, wenn überhaupt. Da mir von Schokolade aber immernoch schlecht wird und ich auch mal etwas anderes als Obst möchte habe ich mir eine Mischung zusammengestelt. Alles etwas was auch gesund ist.Edel Nüsse; Vital Kerne und getrocknete Beeren. Alles zusammen in eine Dose. So kann ich immer wenn es mich überkommt mal etwas naschen aber dann auch wieder Deckel drauf und alles bleibt frisch.

Mit ner Erkältung raus aus dem Schwangerschaftstief

So jetzt war ich eh schon dauermüde durch die Schwangerschaft und dann fange ich mir auch noch eine richtig dicke Erkältung ein. Und so ganz nebenbei bietet sich uns noch die Möglichkeit ein süßes kleines Haus in perfekter Lage zu kaufen.

Aber jetzt wird es langsam besser. Die Erkältung habe ich im Griff. Ich kann sogar wieder schlafen ohne das ich das Gefühl habe zu ersticken oder auf das Sofa auswander um meinen Mann nicht wach zu machen. Und das Haus wird wohl wirklich unser neues Zuhause. Aber erst nächstes Jahr und nach einiger Renovierung.

Heute habe ich es sogar geschafft unsere Spülmaschiene auszuräumen und neu einzuräumen, ein großes Körnerkissen zu nähen und ich bin dabei das Abendessen zu kochen. Diesesmal nicht irgendwas schnelles und ohne Aufwand. Ich habe alle Paprikaschoten und Tomaten die wir am Wochenende nicht benötigt haben mit einer Zwiebel angedünstet mit Zucker, Pfeffer und Salz grob gewürzt und mit etwas Wasser kurz gekocht. Da mein Mann am Wochenende Geburtstag hatte und wir mit seiner Familie gefrühstückt haben hatte ich gut eingekauft also hatte ich eine grüne, zwei gelbe und vier rote Paprika über und sechs bis sieben Tomaten. Für eine Mahlzeit ist das natürlich etwas viel. Da habe ich kurzehand drei Gläser eingekocht.

Im Rest ziehen gerade einige Hähnchenwürfel. Dazu gebe ich gleich noch einige Frühlingszwiebeln und Kräuter und würze alles. So habe ich alle Reste verarbeitet bevor etwas schimmeln kann, habe eine gute Soßengrundlage und mein Mann bekommt heute etwas Gemüse ohne das er es aussortieren kann.

Langsam habe ich glaube ich die müde Phase meiner Schwangerschaft überstanden. Donnerstag habe ich die nächste Untersuchung und dann darf ich hoffentlich auch wieder arbeiten. Dann kann ich wieder daran arbeiten eine liebevolle Ehefrau, kompetente Hausfrau und wirklich gute Mutter zu sein und zu werden.

schneller falscher Sauerbraten für Schwangere

So nachdem ich mich jetzt die letzten Wochen nicht in die Küche getraut habe, bin ich zurück. Gut ich bin immer noch empfindlich bei Gerüchen und mir ist immernoch ständig schlecht, aber kurz einen Braten ansetzen und dann ab in den Ofen damit habe ich geschafft.

Ich liebe Sauerbraten. Tja nur weiß ich heute nicht ob ich in 5 Tagen überhaupt hunger habe und ob ich da überhaupt aus dem Bett komme. Daher ist lange einlegen irgendwie unpraktisch derzeit. Außerdem habe ich den sonst immer in eine Essig-Rotwein-Mischung eingelegt. Tja Rotwein ist ja derzeit tabu. Also nichts mit Sauerbraten. Von wegen.

Ich hatte noch einen kleinen Rinderbraten im TK. Den habe ich mehliert und ganz einfach mit drei Zwiebeln gut angebraten und dann mit weißem Balsamico abgelöscht. Das war der schlimmste Punkt. Das riecht grausam, dieser beißende Essig. Also habe ich schnell Kirschsaft dazu gegeben und Wasser. Nachdem alles kurz aufgekocht hat habe ich die Herdplatte ausgestellt und noch eine Flasche Cremefine dazu gegeben. Umrühren, Deckel drauf und drei Stunden in den Ofen.

Ach ja die Sauerbratengewürze habe ich im Teeei mit hinein gehängt. Also Nelke, Pimen, Lorbeer und Wacholderbeeren.

Nach der Hälfte der Zeit habe ich einmal nachgeschaut. Da sah die Soße aus Kirschsaft und Sahne noch etwas flockig aus. Nach den vollen drei Stunden war das aber weg und ich hatte eine schöne braune Soße die ich noch nichtmal andicken musste.

Die Kartoffeln musste dann mein Mann schälen und stampfen. Aber ich habe noch Blumenkohl zerteil. Den hat mein Mann dann im Dampfgarer fertig machen wollen. Leider hat er das flasche Fach angestellt. So war der Blumenkohl dann noch kalt und roh. Aber nach zwei kleinen Scheiben Braten, der Soße und zwei Löffeln Kartoffelpü war ich eh satt.

 Natürlich war das Fleisch nicht gescmecklich so wie beim richtigen Sauerbraten. aber es war weich und hatte einen schönen Geschmack. Die Soße war super. Sogar mein Mann der sonst selten Soße nimmt und ungern Sauerbraten mag hat sie gegessen. Nicht zu sauer aber trotzdem typisch. Ganz ohne Alkohol und nach drei Stunden Backofen sind da auch bestimmt keine Bakterien mehr die mir Angst machen könnten.

Mini Kuchen Buffet

Nach einer Woche voller Terminstress habe ich nun endlich Urlaub. Jetzt komme ich endlich dazu vom Besuch von Onkel und Tante zu berichten. Da es passte war meine Nichte auch dabei. So haben wir uns einen gemütlichen Samstag gemacht. Angefangen mit Kaffeetrinken und danach schön Grillen. Zum Kaffee hatte ich schon eine Woche vorher den Baumkuchen gebacken und Biskuitboden ausgestochen. So brauchte ich nur noch kleine Apfeltörtchen backen und etwas Haribodeko aufbauen müssen.

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Die  Tortenböden habe ich nach dem auftauen mit selbst gemachter Kirch Whisky Marmelade bestrichen und dann Tupfen von Vanilliesahne. Ganz einfach, aber auch wenn sie etwas schief waren sahen sie echt niedlich auch uns waren wirklich lecker.

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Die Apfeltörtchen hatte ich aus einem einfachen Blätterteig gemacht. Die Äpfel hatte ich von meiner Mutter aus dem Garten bekommen. Unter die Äpfel habe ich selbst gemachte Aprikosen Lavendel Marmelade gestrichen.

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Alles in allem eigentlich schnell gemacht so das viel Zeit bleibt um es schön auf dem Tisch an zu richten. Und wir hatten kaum Stress und konnten entspannt auf Besuch warten.

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Ich liebe es ja wenn man vorher genug Zeit hat um alles schön anzurichten.

Geschnetzeltes mit Pfefferrahmsoße

Mein erster Vergleich meines Essens mit einer Tüte ist mir eher durch Zufall aufgefallen.
Beim Wocheneinkauf viel die Entscheidung auf Schnitzel für unser Sonntagsessen und es war gerade Frischkäse im Angebot. So kam es zu der Entscheidung dass es Sonntag Geschnetzeltes in Pfefferrahmsoße geben soll.
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Die folgenden Angaben zur entsprechenden Fertigtüte (Ich habe Sie nicht gekauft da ich Sie ja eh nicht nutzen möchte, lediglich Inhalt und Aufwand vergleichen.) habe ich von der Seite:
http://das-ist-drin.de/Maggi-fix-frisch-Pfeffer-Rahm-Geschnetzeltes-33-g–423809/
Beschreibung:
Ein Fix-Produkt zum Zubereiten von Geschnetzeltem in Pfeffer-Rahmsauce.
Zutaten / Inhaltsstoffe:
Modifizierte Stärke, Weizenmehl, Maltodextrin, Jodsalz, 8,9% Pfeffer (schwarz, grün, weiß), Hefeextrakt, Molkenerzeugnis, Aroma, Zucker, Tomatenpulver, Röstzwiebelpulver, Petersilie, Paprikapulver, pflanzliches Öl, pflanzliches Eiweiß, biologisch aufgeschlossen (Weizeneiweiß, Salz).

Kann eventuell Spuren von Eiern, Soja, Sellerie und Senf enthalten.
Alkoholgehalt (in Vol. %):
alkoholfrei

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Pro Tüte soll man 300g Geschnetzeltes, eine Zwiebel und 100ml Sahne zugeben. Eine Tüte kostet im Schnitt so 1,15 €
Heißt also bei etwa 500g Schnitzel brauche ich etwa zwei Tüten (2,30 €). Kosten für Fleisch, Zwiebeln und Sahne sind gleich. Nur das ich nicht so viel Sahne benutze sondern dafür den Frischkäse.
Zuhause vorhanden und dafür benötigt werden von mir auf jeden Fall: Salz, Paprikapulver, Senf und natürlich bunter Pfeffer frisch aus der Mühle. Kosten dafür keine 0,50 €. Also kann ich locker noch Kräuter oder sonstiges dazu nehmen und erreiche noch lange nicht die 2,30 € der Tüte.
Modifizierte Stärke und Weizenmehl brauch ich nicht weil meine Soße durch den Frischkäse von alleine dicker wird.
Maltodextrin brauch ich nicht, kenn ich nicht.
Aroma. Ja was denn für ein Aroma? Habe Pfeffer aus der Mühle und Gewürze bringt auch Aroma.
Röstzwiebelpulver. Warum ich dünste die Zwiebeln ja eh selber an und mit dem Fleisch habe ich dann auch nach dem Anbraten Röstaromen.
Also bin ich in der Hinsicht meiner Rechnung nach locker billiger als die Tüte. (Von dem was ich da an Geld für Tüte spare kann ich mir locker Mehl und Eier kaufen und super lecker Spätzle als Beilage dazu machen.)

Wie gehe ich vor beim Kochen:
– Zwiebeln kleinschneiden und andünsten.
– Fleisch kleinschneiden, anbraten.
Soweit gleich.
– Mit Pfeffer, Salz, Paprika und Senf würzen und mit Wasser oder Weißwein ablöschen.
– Frischkäse und/oder Sahne zugeben
Ja Weißwein war nicht in der Preisliste enthalten, habe ich aber auch nicht Zuhause und werde ich wohl auch nicht dazugeben, aber es wäre eine Möglichkeit.
Ich denke etwas nachwürzen würde man bei der Tüte bestimmt auch aber halt nicht so wie wenn man es selber kocht. Dafür gibt man an der Stelle bestimmt die Tüte dazu und löscht dann ab und gibt Sahne oder Frischkäse dazu. Also würde ich sagen ist der Aufwand etwa gleich.
Durchziehen lassen. Probieren fertig.
Wofür also dann Tüte?
So haben den Test vollzogen. Mit einer Woche Verspätung.
Zeitaufwand war etwa eine halbe Stunde. Ich würde sagen mit Tüte hätte es genauso lange gedauert.
Ich hatte schon in der Woche vorher 4 Schnitzel gekauft und da wir zum Grillen eingeladen wurden eingefroren. Morgens hat mein Mann die dann zum Auftauen rausgelegt, so konnte ich Sie abends dann gut schneiden. Zwiebeln kleinschneiden und andünsten. Fleisch dazu und anbraten und dann einfach mit Frischkäse und etwas Sahne anmachen. Da ich Pfefferfrischkäse hatte (war in der Woche gerade im Angebot) brauchte ich nur mit etwas Salz, Zucker, Senf und Paprika abschmecken. Da mein Mann Pfeffer und scharfe Gerichte generell nicht so gerne mag habe ich dann für mich am Tisch noch etwas frischen Pfeffer aus der Mühle drüber gegeben. Um das Ganze noch etwas besser ab zu schmecken habe ich noch etwas Petersilie zum Schluss untergerührt.
Andicken brauchte ich die Soße nicht da ich nicht sofort die ganze Sahne zugegeben habe und der Frischkäse als Soße eine schöne Konsistenz hat.
Sogar meinem Mann hat es wohl geschmeckt.

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Also mein Fazit hier: Tüte überflüssig.

Marmeladen

Am Wochenende bin ich wiedermal in der Küche hängen geblieben. Nachdem meine Biskuitrolle endlich geklappt hat und mein Göttergatte gerne Waffeln machen wollte habe ich mich an Marmelade versucht. Ich hatte extra immer möglichst kleine Gläser gesammelt. So konnte ich immer 3-4 kleine Gläser von einer Sorte machen. Das hat den Vorteil ich kann mehrere Sorten zum Testen machen und die kleinen Gläser sind wesentlich schneller aufgebraucht und werden dann nicht immer schlecht. Mein Mann bekommt alle paar Monate Lust auf Marmelade, das hält dann aber immer nur eine Woche an.
Auf die Sorten die man überall bekommt hatte ich natürlich auch keine Lust. Sollte mal was neues sein.
Diese Sorten sind dabei herausgekommen:
Wiskhy Kirsch
Kirsch Banane
Aprikose Lavendel
Aprikose Pink Grapefruit
Pink Grapefruit Hibiskus Minze
Erdbeere Kokos Vanille

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Ich dachte mir bei so vielen Sorten ist die Wahrscheinlichkeit groß das zumindest eine schmeckt. Und ich muss sagen die Ausbeute war sogar recht gut. Rezepte zu jedem einzelnen kann ich leider gar nicht so genau geben da ich das wie immer mehr nach Augenmaß gemacht habe. Obst zusammengemischt und durch ein Sieb passiert und dann entsprechend der Menge Gelierzucker dazu. Bei der Erdbeere Kokos Vanille habe ich kein Gelierzucker benutzt. Das war eher eine Spontane Mischung da ich Erdbeeren bekommen habe die unbedingt verarbeitet werden mussten da sie schon leichte weiche Stellen hatten. Ich passiere die Marmelade immer durch Sieb da ich einfach ungern Fruchtfasern oder Stückchen in der Marmelade habe. Ich mag auch kein Fruchtfleisch im Saft. So kann man die Marmelade auch gut zum Füllen nutzen. Stückchen gehen immer so schlecht durch die Spritze.
Heute hatte eine Kollegin im Büro zu Ihrem Geburtstag Frühstück mitgebracht. Da haben wir dann gleich einen Marmeladentest gemacht. Am besten ist die Erdbeere Kokos Vanille und Kirsch Banane angekommen. Aber auch Kirsch Wiskhy wurde gerne gegessen. Bei der Pink Grapefruit Hibiskus schmeckte man das Minzblatt was ich spontan vorm Einfüllen ins Glas gelegt habe sehr stark raus. Aprikose Grapefruit war den meisten etwas zu bitter und Aprikose Lavendel ist halt nur was für Leute die Lavendel mögen. Ich mags. Ich finde Lavendel im Essen total spannend.

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Als nächstes sind Johannisbeeren und Melone im Angebot….das inspiriert zu neuen Kombinationen.
Anstelle von Marmelade könnte ich auch Sirup für Eis oder Sekt daraus machen. Mal abwarten was dabei herauskommt. Morgen übermorgen soll ich zumindest erstmal Nussmilch mit ins Büro bringen zum Probieren.

Scholle auf der Haut gebraten

Nachdem unser EDEKA umgebaut wurde hat er jetzt eine richtig schöne Fischtheke. Und da ich schon lange wieder auf der suche nach was neuem war, wie schon beim Pilav, habe ich mich entschieden ab jetzt jeden Freitag Fisch auf die Speisekarte zu setzen. Wenn mein Mann Freitags Dienst hat gibt es dann Donnerstag direkt Fisch oder Samstag.

Der erste Frischfisch versuch. Schollenfilets mit Haut. Ganz vorsichtig erstmal herantasten.

Scholle mit Zitrone beträufeln und eine halbe Stunde warten. In der Zeit haben wir Kartoffeln und Spargel vorbereitet. Dann den Fisch trocken tupfen, Salzen und Pfeffern und einfach in Mehl wenden. Ich hatte drei sehr dünne Filets und die passten super in meine große Pfanne. Um dem ganzen noch etwas pfiff zu geben habe ich beim Anbraten noch etwas Limettenöl dazu gegeben. Dadurch war dann etwas zu viel Fett in der Pfanne. Aber es war nicht so schlimm das mein Mann die Fischidee  gleich ausgeschlagen hat.

Es war nicht total super. Etwas mehr Salz und vielleicht Kräuter, weniger Fett.

Heute ist wieder Freitag. Mein Mann muss Arbeiten. Ich mache mir gleich Pangasius.

Für morgen habe ich Lachsfilet gebeizt. Mein erster versuch. Sonntag werde ich dann hoffentlich berichten.WP_20150619_006WP_20150619_007