Baumkuchen

Nachdem die Biskuitrolle so gut geklappt hat habe ich mich jetzt mal an einen Baumkuchen gewagt. Ich finde der Grundteig hat viel Ähnlichkeit mit Biskuit. Und obwohl es heißt das der so schwierig ist fand ich ihn eigentlich sehr einfach und auch der Zeitaufwand war geringer als ich zuerst dachte.
Den ersten habe ich nur mit Rumaroma gemacht beim zweiten habe ich noch etwas Marzipan und O-Saft dazu gegeben.
Zuerst habe ich
250 g weiche Butter; 250 g Zucker; etwas Vanillezucker; 6 Eigelb; Rumaroma zu einem Teig gerührt.
Danach habe ich 150 g Mehl und 100 g Speisestärke gemischt und auch unter den Teig gerührt.
Mein Mann hat in der Zeit die 6 Eiweiß schön steif aufgeschlagen.
Den Eischnee noch gerade unterheben. Dabei aufpassen, dass alles gut untergehoben ist aber trotzdem ein schön fluffiger Teig entsteht.
Den Backofen habe ich vorher schon Grill und 250 Grad vorgewärmt.
Und dann mit einer dünnen Schicht in einer Flachen viereckigen Form beginnen. Man sollte halt immer ein Auge auf den Teig haben da er schnell schön braun wird. Dann sofort rausholen wieder eine dünne Schicht Teig darauf verteilen und wieder ab in den Ofen braun werden lassen. Und das wiederholt man so lange bis man keinen Teig mehr hat.
Man sollte dabei auf jeden Fall die Form gut einfetten und nicht mit Backpapiert auslegen. Ich habe es zuerst mit Backpapier versucht. So hätte ich den Kuchen dann schön herausheben können. Bei der dritten Schicht habe ich nur leider bemerkt, dass mit das Backpapier anfing zu verkohlen. Um keinen Brand zu verursachen und damit der Kuchen nicht den verkohlten Geschmack annimmt habe ich den Kuchen ganz schnell vor der nächsten Teigschicht in eine andere Form umgelagert.
Beim Anschneiden dann Tadaaaa super schöne Schichten.

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Ich war so begeistert, dass ich sofort einen Zweiten hinterher gebacken habe. So habe ich den ersten kleineren für den Besuch meiner Tante nächste Woche eingefroren und den zweiten größeren mit Marzipan heute mit zur Arbeit gebracht. Schön in kleine Mundgerechte Stücke und mit etwas Puderzucker bestäubt. Genau richtig zum Naschen zwischendurch.

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Zu Weihnachten werde ich mit Aromen und Gewürzen noch etwas herumprobieren. Vielleicht auch immer mal eine Schicht mit etwas Kakao einbauen. Ich freu mich schon.

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Geschnetzeltes mit Pfefferrahmsoße

Mein erster Vergleich meines Essens mit einer Tüte ist mir eher durch Zufall aufgefallen.
Beim Wocheneinkauf viel die Entscheidung auf Schnitzel für unser Sonntagsessen und es war gerade Frischkäse im Angebot. So kam es zu der Entscheidung dass es Sonntag Geschnetzeltes in Pfefferrahmsoße geben soll.
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Die folgenden Angaben zur entsprechenden Fertigtüte (Ich habe Sie nicht gekauft da ich Sie ja eh nicht nutzen möchte, lediglich Inhalt und Aufwand vergleichen.) habe ich von der Seite:
http://das-ist-drin.de/Maggi-fix-frisch-Pfeffer-Rahm-Geschnetzeltes-33-g–423809/
Beschreibung:
Ein Fix-Produkt zum Zubereiten von Geschnetzeltem in Pfeffer-Rahmsauce.
Zutaten / Inhaltsstoffe:
Modifizierte Stärke, Weizenmehl, Maltodextrin, Jodsalz, 8,9% Pfeffer (schwarz, grün, weiß), Hefeextrakt, Molkenerzeugnis, Aroma, Zucker, Tomatenpulver, Röstzwiebelpulver, Petersilie, Paprikapulver, pflanzliches Öl, pflanzliches Eiweiß, biologisch aufgeschlossen (Weizeneiweiß, Salz).

Kann eventuell Spuren von Eiern, Soja, Sellerie und Senf enthalten.
Alkoholgehalt (in Vol. %):
alkoholfrei

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Pro Tüte soll man 300g Geschnetzeltes, eine Zwiebel und 100ml Sahne zugeben. Eine Tüte kostet im Schnitt so 1,15 €
Heißt also bei etwa 500g Schnitzel brauche ich etwa zwei Tüten (2,30 €). Kosten für Fleisch, Zwiebeln und Sahne sind gleich. Nur das ich nicht so viel Sahne benutze sondern dafür den Frischkäse.
Zuhause vorhanden und dafür benötigt werden von mir auf jeden Fall: Salz, Paprikapulver, Senf und natürlich bunter Pfeffer frisch aus der Mühle. Kosten dafür keine 0,50 €. Also kann ich locker noch Kräuter oder sonstiges dazu nehmen und erreiche noch lange nicht die 2,30 € der Tüte.
Modifizierte Stärke und Weizenmehl brauch ich nicht weil meine Soße durch den Frischkäse von alleine dicker wird.
Maltodextrin brauch ich nicht, kenn ich nicht.
Aroma. Ja was denn für ein Aroma? Habe Pfeffer aus der Mühle und Gewürze bringt auch Aroma.
Röstzwiebelpulver. Warum ich dünste die Zwiebeln ja eh selber an und mit dem Fleisch habe ich dann auch nach dem Anbraten Röstaromen.
Also bin ich in der Hinsicht meiner Rechnung nach locker billiger als die Tüte. (Von dem was ich da an Geld für Tüte spare kann ich mir locker Mehl und Eier kaufen und super lecker Spätzle als Beilage dazu machen.)

Wie gehe ich vor beim Kochen:
– Zwiebeln kleinschneiden und andünsten.
– Fleisch kleinschneiden, anbraten.
Soweit gleich.
– Mit Pfeffer, Salz, Paprika und Senf würzen und mit Wasser oder Weißwein ablöschen.
– Frischkäse und/oder Sahne zugeben
Ja Weißwein war nicht in der Preisliste enthalten, habe ich aber auch nicht Zuhause und werde ich wohl auch nicht dazugeben, aber es wäre eine Möglichkeit.
Ich denke etwas nachwürzen würde man bei der Tüte bestimmt auch aber halt nicht so wie wenn man es selber kocht. Dafür gibt man an der Stelle bestimmt die Tüte dazu und löscht dann ab und gibt Sahne oder Frischkäse dazu. Also würde ich sagen ist der Aufwand etwa gleich.
Durchziehen lassen. Probieren fertig.
Wofür also dann Tüte?
So haben den Test vollzogen. Mit einer Woche Verspätung.
Zeitaufwand war etwa eine halbe Stunde. Ich würde sagen mit Tüte hätte es genauso lange gedauert.
Ich hatte schon in der Woche vorher 4 Schnitzel gekauft und da wir zum Grillen eingeladen wurden eingefroren. Morgens hat mein Mann die dann zum Auftauen rausgelegt, so konnte ich Sie abends dann gut schneiden. Zwiebeln kleinschneiden und andünsten. Fleisch dazu und anbraten und dann einfach mit Frischkäse und etwas Sahne anmachen. Da ich Pfefferfrischkäse hatte (war in der Woche gerade im Angebot) brauchte ich nur mit etwas Salz, Zucker, Senf und Paprika abschmecken. Da mein Mann Pfeffer und scharfe Gerichte generell nicht so gerne mag habe ich dann für mich am Tisch noch etwas frischen Pfeffer aus der Mühle drüber gegeben. Um das Ganze noch etwas besser ab zu schmecken habe ich noch etwas Petersilie zum Schluss untergerührt.
Andicken brauchte ich die Soße nicht da ich nicht sofort die ganze Sahne zugegeben habe und der Frischkäse als Soße eine schöne Konsistenz hat.
Sogar meinem Mann hat es wohl geschmeckt.

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Also mein Fazit hier: Tüte überflüssig.

Kabeljau Debakel

Freitag war wieder Fischtag. Diesesmal Kabeljau. Dazu sollte es Kartoffelpü geben. Angelehnt daran das ich meinem Mann jetzt mehr Gemüse unterarbeiten möchte habe ich ein Kartoffel Kohlrabi Püree gemacht.

Den Kabeljau wollte ich ganz einfach in der Pfanne braten und dann in Petersilienöl  ziehen lassen.

Schon beim auspacken des Fischs schwand meine Vorfreude. Einmal sanft drübergestrichen und da fühle ich doch glatt eine ganze Reihe Gräten. Na toll. Da hole ich mir extra schönes Filet und muss dann noch selber die Gräten ziehen. Und was für dicke Dinger. Ich weiß nicht ob es falsch war die Dinger zu ziehen aber beim Anbraten ist mir der Fisch dann sofort total auseinandergefallen. Wenn ich ihn jetzt ewig gekocht hätte, hätte ich das ja verstanden aber der lag gerade mal zwei drei Minuten in der Pfanne und war noch total glasig. Ich habe Ihn dann weiter zerbröseln lassen in Frühlingszwiebeln und Petersilie dazu gegeben. Einfach als müsse das so.

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Ich fand ihn dann zwar ganz lecker allerdings wurde das gedämpft weil ich mich so geärgert habe das braten so schlecht geklappt hat.

Mein Mann sollte das ganze am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen und sich dort aufwärmen. Beim Püree hat er sofort gemerkt das ich da etwas anders gemacht habe als sonst. Aber er mochte es wohl. Zwar ist ihm normaler Püree wohl lieber aber mal geht das wohl. Den Fisch hat er sich nicht getraut zu probieren er hatte angst das der den Tag über schlecht geworden ist.

Mal sehen welcher Fisch diese Woche im Angebot ist und welchen Fisch ist diesesmal verunstalte.

Lachs selbst gebeizt

Wie schon bei der Scholle berichtet soll es ja jetzt einmal in der Woche auf jeden Fall Fisch geben. Diese Woche habe ich Donnerstag selber Lachs in Beize eingelegt. Ich war erst etwas unsicher aufgrund der Mengenangaben im Rezept. Für 1 Kg Lachsfilet: 150 g Salz, 50 g Zucker, Abrieb einer Zitrone, 1TL Pfeffer,1TL Wacholderbeeren und ein Bund Dill. Ich hatte nur 500g Lachs und beim zusammenmischen der Beize kam mir das doch recht wenig vor. Aber ich habe mich einfach mal an das Rezept gehalten. Selten aber kommt vor. Habe Fisch und Beize in einem Gefrierbeutel gut fest eingepackt und dann in einer kleinen Dose ohne Deckel in den Kühlschrank gestellt. Zum Beschweren habe ich ein großes Glas Gurken drauf gestellt.

Freitag habe ich das Ganze dann nach der Arbeit einmal kontrolliert und einiges an Flüssigkeit abgegossen.

Samstag habe ich dann den ersten Teil für uns aufgeschnitten in dünne Scheiben. Ich habe mir sogar extra ein neues Messer gekauft damit das Schneiden auch klappt. Sonst habe ich immer nur recht kleine Schäl- und Küchenmesser. Jetzt habe ich auch eins mit dem Man auch mal einen Braten oder eben Fisch richtig aufschneiden kann. Irgendwann möchte ich noch mal einen richtig tollen Messerblock, aber da hab ich derzeit auch keinen Platz für.

Beim Aufschneiden habe ich dann auch sofort probiert. Viel besser als gekaufter. Etwas fester und kein komischer Ölfilm und der Geschmack ist viel besser.

Da war es dann schon richtig schade, dass ich den Lachs an dem Abend in einer Senf-Dill-Creme Soße noch etwas ziehen lassen musste damit er „gar wird“ wie mein Mann ihn gerne haben wollte. Da ich den Lachs erst mit den Nudeln zusammen in die Soße gegeben habe um dann alles auf der heißen Platte einmal zu vermengen bis der Lachs sich etwas farblich angepasst hatte ging es dann noch. Der Lachsgeschmack war immer noch schön intensiv und die Senf-Dill Soße passte super dazu. Sogar mein Mann hat es geschmeckt.

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Das zweite Lachsstück habe ich mir dann Sonntag aufgeschnitten als mein Mann bei der Arbeit war. Da brauchte ich ihn dann nicht heiß machen oder irgendwas sondern konnte ihn schön so essen wie er war. Dazu habe ich einfach ein paar dicke Kartoffelscheiben gewürzt und mit Öl beträufelt und dann für 30 Minuten in den Backofen gegeben.

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Auf eine der Ofenkartoffelscheiben habe ich dann immer einen Kleks Quark gegeben und eine Scheibe Lachs. So hatte ich dann ein schönes kleines Häppchen.

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Für ein Menü würde das eine tolle Vorspeise abgeben. Einfach vorzubereiten und nicht zu schwer im Magen. Die Idee hatte ich bei einem Brunch wo kleine Röstitaler mit Quark und Lachs serviert wurden. So kleine Röstitaler reiben und ausbraten hatte ich an dem Abend keine Lust und wäre bei einer Vorspeise bestimmt auch etwas stressig. So konnte ich die Scheiben alle gleichzeitig in den Ofen schieben und konnte in der Zeit schön den Lachs schneiden. Total stressfrei.

Jetzt muss ich nur noch einen Anlass für ein schönes Menü finden.

Türkischer Mokka für Anfänger

Vor einigen Wochen waren wir vom Büro aus in einem türkischen Restaurant zum Essen. Zum Abschluss bekamen wir dort einen türkischen Mokka. Von unserer Auszubildenden haben wir erstmal erklärt bekommen wie man den macht und das es wichtig ist das eine schöne Schaumschicht auf dem Mokka ist. Ich hatte natürlich den Mokka für Anfänger mit wenig Schaum. Damla hat unsere Tassen dann aber getauscht damit mein erster Mokka auch richtig gut ist. Total lieb.

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Von der Größe sah es erst ein wenig aus wie Espresso. Geschmacklich ist Mokka allerdings ganz anders finde ich. Zuerst muss man sich etwas daran gewöhnen das man das ganz feine Mokkapulver mit in der Tasse hat. Da sollte man auch aufpassen das man nicht die Tasse mit einem Zug leert dann hat man das ganze Pulver mitgetrunken und dann ist nichts mehr da zum Kaffeesatz lesen.

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Leider hatten wir niemanden in der Nähe der unseren Kaffeesatz lesen konnte.

Vor einigen Tagen hat unsere damalige Auszubildende, die jetzt festangestellt ist, uns dann echten türkischen Mokka im Büro gemacht. Da konnten wir dann schön beobachten wie Mokka richtig gemacht wird. Sie hat uns dabei auch erzählt dass bei ihnen der Mokka gemacht wird wenn ein Mann um die Hand einer Frau bei Ihren Eltern anhält. Dann muss die Braut Mokka kochen und für den zukünftigen Bräutigam wird dann Salz oder Chilli mit hinein gegeben. Als Liebesbeweis muss er den Mokka dann normal trinken um zu zeigen dass er für die Ehe auch bereit ist.

Gut das mein Mann erst gar nicht um meine Hand angehalten hat. Der trinkt nie Kaffee, nicht mal mit viel Milch. Obwohl bei seiner Salzneigung hätte er nen salzigen Mokka vielleicht getrunken.

So gab es an dem Morgen erst eine Mokka und dann meinen normalen Frühstückkaffee.

Pilav

Da meinem Mann normaler Reis oft zu langweilig ist und Naturreis zu gesund musste ich mir doch mal wieder was Neues suchen. So bin ich beim türkischen Reis gelandet. Was ich besonders toll fand war das es zwar mal was Neues ist aber man nicht so viel Besonderes kaufen muss und die Zubereitung auch total einfach ist. Speziell gekauft habe ich eigentlich nur die kleinen Nudeln. Da ich keine türkischen Nudeln in der Form gefunden habe in unserem Supermarkt habe ich griechische genommen, die genauso aussehen und ich denke auch geschmacklich nicht anders sind.

Als Messbecher habe ich eine kleine Kaffeetasse genommen. 1/3 Tasse Nudeln und 1,5 Tassen Reis.

Zuerst habe ich die Nudeln in etwas Öl angebraten. Als die Nudeln dann eine schöne Farbe hatten habe ich den Reis dazu gegen (den Reis habe ich vorher einmal gewaschen). Den Reis habe ich dann nicht groß mit angebraten sondern direkt alles mit kalter Gemüsebrühe abgelöscht. Noch etwas Salz und Pfeffer dazu und dann nur aufkochen, die Hitze runter schalten und gar ziehen lassen. Bei der Menge der Brühe habe ich nicht genau abgemessen wie viel ich dazu gegeben habe. Ich würde aber schätzen dass es so 500ml waren. Da Reis und Nudeln nicht abgegossen werden muss es so viel Flüssigkeit sein das alles gar wird und nicht anbrennt aber nicht so viel das alles nachher noch schwimmt. Also besser erst etwas weniger und dann noch mal eine Tasse nachgießen wenn man merkt dass alles noch nicht gar ist aber alles schon fast trocken wird.

Und schon ist schon alles fertig.

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Meinem Mann hat es sogar gut geschmeckt. Dadurch das man alles gleich in Brühe koch und die Nudeln anbrät bekommt alles einen schönen würzigen Geschmack. Man kann auch super variieren welche Gewürze man dazu gibt immer passend zum restlichen Gericht. Curry oder Paprika kann man auch bestimmt kurz bei den Nudeln mit anbraten da dann der Geschmack noch besser heraus kommt oder bestimmt auch Tomatenmark. Bei Tomatenmark streikt nur bestimmt wieder mein Mann. Ist ihm zu rot. *g*

Unsere ehemalige Auszubildende hat heute zur bestandenen Prüfung Frühstück ausgegeben und hatte dabei auch einige Sachen aus einem türkischen Laden. Da kam dann schon die Idee das ich mal einiges was ich an türkischen Gerichten ausprobiert habe fertig mache ich dann mal mitbringe das sie mir sagen kann ob ich es vom Geschmack richtig getroffen habe.

Basilikum Quark und Erdbeeren

Es wird endlich Sommer. Es gibt endlich Erdbeeren.

Meinen Kräutergarten werde ich dieses Jahr zwar wohl nicht so groß gestalten wie letztes Jahr aber zwischendurch frische Kräuter müssen sein. Und so habe ich einmal mit frischem Basilikum, Quark und Erdbeeren experimentiert. Vorsichtshalber habe ich den Quark nicht ganz so süß angerührt, auch mit dem Basilikum war ich erst noch etwas vorsichtig. Ich denke beim nächsten Versuch werde ich da noch etwas mutiger und nehme mehr Basilikum. Zusammen mit den Erdbeeren ergab das einen wirklich schönen Geschmack. Richtig schön nach Sommer. Und das ganz einfach.

Magerquark mit etwas Milch und Zucker glatt rühren. Basilikum hacken und untermischen.

Zum Schluss einfach Erdbeeren säubern und etwas klein schneiden und dazu geben. Ich habe sie nicht untergemengt sondern in einer extra Schale gelassen und dann bei jeder Portion einige oben drüber gegeben.

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Ich finde es bei den meisten Sachen schöner wenn man nicht alles sofort durchgemengt auf dem Teller hat. Aber ich ziehe beim essen auch die Kuchenschicht von der Milchschnitte. Halt Trennkost mal anders.

Für morgen habe ich mir gleich noch eine Portion kaltgestellt.

Neue Pizzableche

Passend zum Wochenende habe ich mir letzte Woche 4 neue Pizzableche mit einem passenden Gestell für den Backofen gekauft. Das musste natürlich sofort getestet werden.

Mein einfachstes Pizzarezept: 1kg Mehl, 500ml-750ml, Salz, Zucker, 1 Würfel Hefe, etwas Olivenöl

Solange kneten bis er nicht mehr an den Fingern klebt und ein schöner Teig entstanden ist. Nach einer Ruhezeit, die bei mir immer davon abhängig ist wie viel Zeit ich so habe, ausrollen und los.

Da wir abends zu meinen Schwiegereltern wollten habe ich mich entschieden die Bleche zuerst mit Pizzabrot zu testen. Also Teig in vier Teile geteilt, etwas ausgerollt und dann ab in die Bleche und noch etwas passend gedrückt. Zwei hat mein Mann mit Öl und Kräutern gewürzt und zwei habe ich mit etwas weniger Öl, Kräutern und Käse belegt.

Die Bleche werden übereinander in das Gestell geschoben. An sich praktisch, wenn nicht die Seitenteile, welche die Bleche halten, beweglich wären. Man muss unheimlich aufpassen das die einem nicht beim Nachsehen wie braun alle sind oder beim Herausholen von einzelnen auseinanderrutschen und dann alle Bleche runterfallen. Und man sollte die reichenfolge vielleicht zwischendurch einmal tauschen damit alle gleichmäßig werden.

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Einen Würfel Hefe habe ich noch Zuhause da werde ich mir für Freitag mal schön eine Pizza machen und die anderen drei dann etwas früher raus und ab in den TK.

Für das nächste Wochenende mache ich dann wohl noch mal Pizzabrot für Planwagenfahrt und Grillen. Pizzabrot geht einfach immer zwischendurch mal bei solchen Veranstaltungen.

Saisonstart mit neuem Grill

Endlich ist es soweit, das Wetter ist soweit das man ohne dicke Winterjacke auf dem Balkon grillen kann. Da passte es perfekt dass es beim Discounter nen schönen Tischgrill mit Glasdeckel und extra Gemüsezone gab. Freitag gekauft und sofort abends ausprobiert. Schmetterlingsteaks schön eingelegt, ein paar Würstchen, Spargel und Paprika, dazu und einen gemischten Salat mit essbaren Blüten. Premiere für mich. Ich habe bisher nur getrocknete Blüten gehabt und die fand ich geschmacklich jetzt sehr neutral. Leider ging der Geschmack der frischen Blüten zwischen dem Salat und den Kräutern und dem Ziegenfrischkäse-Chilli Dressing ein wenig unter aber ich fand sie trotzdem toll. Das Dressing war ein kleiner Fehlversuch. Hatte von Ostern noch Ziegenfrischkäse und wollte zu den Blüten auch nen besonderes Dressing. Also Flott zusammengemischt was gerade so zur Hand war. Dabei ist mir Chilliöl in die Hände gefallen. Alles mit Balsamico Bianco und Salz Pfeffer und Honig gut durchgemischt und dann drüber geträufelt. Durch die Kresse und Kräuter und die Rauke und das Chilliöl war es dann doch sehr sehr würzig. Und Ziegenfrischkäse ist dabei nicht mein Geschmack.

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Trotzdem war es ein perfekter Grillstart. Durch den Glasdeckel ist der Wind nicht mehr mit der Wärme vom Grill abgehauen. Das Fleisch war schön zart und endlich kann ich mein Gemüse auf den Grill packen ohne dass mein Mann jammert dass es ihm immer zwischen die Stäbe rutscht. Dazu den hübschen Salatteller und alles ganz entspannt auf dem Balkon ohne frieren in der Sonne. Von solchen Abenden brauche ich mehr.

Hähnchenschenkel entbeint

Ich mag unheimlich gerne Hähnchenschenkel oder Brathähnchen. Nur das vom Knochen gezuppel ist immer etwas störend. Gerade wenn man für Gäste kocht ist das nicht so schön wenn auf dem Esstisch dann die ganzen Knochen und Tücher vom Finger abwischen liegen.  So bin ich dazu gekommen das es bei mir nur noch Hähnchenschenkel entbeint gibt. Ein ganzes Huhn zu entbeinen habe ich mich noch nicht getraut, kommt aber bestimmt noch.

Es war genial. Meine Schwiegereltern waren das erste mal zum essen bei mir eingeladen. Mein Schwiegervater möchte gerade vorsichtig, mit Messer und Gabel das Fleisch von den Knochen lösen und findet keinen Knochen. Es kam sehr gut an.

Der erste Versuch war natürlich etwas schwierig, aber nach den ersten zwei Schenkeln hatte ich den dreh raus. Eine gute Anleitung hatte ich mir vorher bei CK angeschaut und dann meine eigene Technik daraus entwickelt. Anfangs habe ich auch für jeden Schenkel bestimmt 20 Minuten gebraucht, jetzt bin ich wesentlich schneller. Da an einem Schenkel ja nicht ganz so viel Fleisch dran ist, lege ich in die Schenkel immer ein Hähnchen-Innenfilet und würze die Schenkel dann auch von innen. Man kann schön Kräuter hinein geben und braucht keine angst haben das sie außen verbrennen. Auch eine Feta-Kräuter-Mischung schmeckt sehr gut. Dieses Jahr möchte ich mich an eine weihnachtlichen Füllung mit Äpfeln und Gewürzen wagen.

Den größten Schwung habe ich letztes Jahr entbeint. 20 Hähnchenschenkel für 9 Personen. Ich habe etwa zwei Stunden gebraucht bis ich alle entbeint, gefüllt und gewürzt hatte. Trotzdem ist es etwas was man super für Gäste vorbereiten kann. Ich habe die 20 Schenkel eine Woche vor dem Geburtstag meines Mannes letztes Jahr entbeint und ofenfertig gemacht und dann flach in mehreren Beuteln eingefroren. Bevor die Gäste kommen früh genug aus dem TK nehmen soweit antauen lassen das man sie passend in die Ofenformen legen kann und dann nur noch im Ofen garen. So hat man Zeit für Deko und später auch für die Gäste. Aus den Hähnchenknochen und Gemüseresten die ich noch im TK hatte habe ich für die Vorspeise noch eine schöne Hühnerbrühe gekocht.

Jetzt mal das Entbeinen selber.

Ich fange dabei immer am „Knochengriff“ an, also am Knochenende an dem kein Fleisch sitzt. Mit einem sehr scharfen Messer schneide ich dort durch die Haut, bis auf den Knochen, einmal um den Knochen. Dann schneide ich an der Unterseite am Knochen herunter bis zum Gelenk. Mit den Fingern löse ich den Knochen vorsichtig vom Fleisch. Von da an löse ich die restlichen Knochen immer mit Fingern oder kleinen Messerschnitten vom Fleisch. Dabei versuche ich immer wirklich die Knochen so blank wie möglich zu haben und die Haut so wenig wie möglich zu beschädigen.

Ich weiß die Beschreibung ist nicht gut aber also ich erstmal angefangen war lief das fast von selber und da bin ich halt im wirklich machen besser als im erklären.

Man sieht bei 20 Schenkeln ergibt das ein gutes Schlachtfeld.

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