Spaghettikürbis aus dem Ofen

Mein Mann war mal wieder zum lernen in Hannover. Für mich hieß das endlich mal wieder kochen was er nicht mag, ohne doppelt kochen zu müssen. Aber auch kein Laptop, kein bloggen. Naja die Zeit habe ich überlebt und nun wird nach gearbeitet.

Zuerst: Kürbis

Mittlerweile bekommt man ja nicht mehr nur Hokkaido. Ich habe mir erstmal einen Butternutkürbis und eine Spaghettikürbis  besorgt.

Den Spaghettikürbis hatte ich in den letzten Jahren schon mal, da hatte ich ihn gekocht und dann mit gebratenem Hackfleisch und Kräutern gemischt und als Flammkuchen Belag probiert.

Diesmal habe ich ihn mit Knoblauch und Rosmarin im Ofen gegart.

Das schwierigste ist eigentlich das halbieren vom Kürbis. Die Kerne herausschaben. Danach einfach nur noch eine Hälfte mit Knoblauch scheiben belegen, zwei Rosmarinzweige in die mitte legen. Salzen und pfeffern und mit Olivenöl beträufeln.

Da auf dem Backblech dann eh noch Platz ist kann man schön Kartoffeln dazu legen. Die achtel ich einfach nur und streue etwas Salz drüber.

Kürbis und Kartoffeln für 35 bis 40 Minuten bei 180 Grad im Ofen garen.

Einfach und günstig.

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Kräuter Frischkäse Torte

Als Abwandlung der Zitronen-Frischkäse-Torte meiner Mutter haben meine Nichte und ich am Wochenende mal eine herzhaftere Variante versucht.

Der Boden bestand aus Schwarzbrot und in die Frischkäse-Joghurt-Creme kamen Kräuter, Feta und Radieschen.

Für den Boden:

400g Schwarzbrot

Etwas Butter (wirklich nicht viel, bei uns war der Boden nachher schon zu feucht, richtiges Schwarzbrot klebt auch fast alleine)

Für die Creme:

400g Frischkäse

300g Joghurt

150g Feta

Eine Handvoll gemischte, gehackte Kräuter nach Wahl (3 Esslöffel TK Kräutermischung geht auch)

4-6 Radieschen

1-2 Frühlingszwiebeln

1 Tüte Agartin

Salz,Pfeffer

Für den Boden einfach das Schwarzbrot zerbröseln die flüssige Butter untermischen. Ich hatte diesmal nur einen kleinen Topf und da war gerade mal der Boden bedeckt mit flüssiger Butter und der Boden war nachher doch ein wenig sehr feucht. Nächstes Mal also weniger bis gar keine Butter. Die Schwarzbrotmasse dann in eine Kuchenform verteilen und als Boden gleichmäßig andrücken und zum fester werden kalt stellen.

Für die Creme haben wir die sehr fein geschnittenen Radieschen und Frühlingszwiebeln zusammen mit den Kräutern, Salz, Pfeffer und den zerbröselten Feta unter den Frischkäse gerührt.

Agartin nach Packungsanweisung anrühren und den Joghurt schnell einrühren und diese Mischung dann zügig mit der Frischkäsecreme verrühren.

Das alles dann schön auf dem Tortenboden verteilen und einige Stunden kalt stellen.

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Eigentlich wollten wir noch bunte, getrocknete Blüten drüber streuen aber die habe ich morgens dann leider vergessen.

Aber auch ohne Deko war die Torte wirklich lecker und gerade so zum Frühstücksbuffet mal was Neues, Frisches. Und durch Argartin anstelle von Gelatine total vegetarisch. *gg*

Vegetarische Burger Frikadellen

Am Wochenende war es mal wieder soweit. Vegetarisch für Anfänger. Meine Nichte wollte vorbei kommen um ein paar Sachen für ihren Geburtstag vorzubereiten. Es sollte ein spätes Frühstück/Brunch und Kaffee und Kuchen für die Verwandtschaft geben und abends wollten einige Freunde vorbei kommen zum Grillen. Plan war das wir sie freitagabends abholen, uns einen netten Abend machen und samstags dann vorbereiten. Da mein man ein Fleischfresser ist und auch ungern abweicht sollte es abends etwas geben das man vegetarisch und nicht vegetarisch essen kann. Die Idee: Hamburger. Die vegetarischen Frikadellen natürlich selber gemacht. Im Internet gab es einige Rezepte dazu. Grundlage bei allen etwa gleich. Haferflocken mit heißer Gemüsebrühe und Ei. Um das ganze etwas nett zu machen haben wir noch Mais und Frühlingszwiebeln dazu gegeben.

Also zuerst eine klein gehackte Zwiebel angedünstet, Instand Gemüsebrühe dazu (hatte gerade keine selbst gemachte da, hab da meist nur Hühnerbrühe), 400 g Haferflocken dazu und alles mit heißem Wasser aufgießen. Da Wasser habe ich etwas nach Gefühl dazu gegeben. Die Haferflocken Quellen damit auf. Man sollte gerade so viel dazu geben das es ein fester Brei ist. Wir haben die Masse dann direkt in eine Hitzebeständige Schüssel umgefüllt damit es schneller etwas abkühlt. Danach zwei kleine (ein großes) Ei dazu, Mais und Frühlingszwiebeln und alles gut vermengen. Wenn sich das ganze schlecht formen lässt hilft Paniermehl.

Da wir Burger wollten habe ich keine Frikadellen geformt sondern immer einen Löffel der Masse in die Heiße Pfanne gegeben und flach gedrückt. Waren dann nicht perfekt rund aber sahen trotzdem schon recht gut aus.

Beim Burger bauen waren wir dann kreativ. Mit geschnittenen Radieschen oder gleich einen doppelten. Gurken und Tomaten hatten wir sogar aus dem Garten meiner Schwester bekommen.

Mein Mann hat dann zwei TK Burger Patties bekommen und Pommes, weil er unbedingt eine Beilage dazu wollte. Bei den Fast Food Ketten gäbe es das ja auch dazu. *g*

Ich brauchte keine Pommes dazu.

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Unsere Vegetarischen fand ich wesentlich besser als die TK Patties. Würzig, saftig. Sie fielen nicht auseinander.

Fürs Frühstück haben wir morgens dann gleich noch eine Portion mit etwas mehr Haferflocken und einem Paket Feta gemacht. Da habe ich dann keine Zwiebel vorher angeschmort sondern die Haferflocken gleich in einer Schüssel mit Gemüsebrühe und Gewürzen eingeweicht. Diese habe ich dann auch richtig geformt und einmal in Paniermehl gewendet. Auch bei den nicht Vegetariern kamen die sogar kalt super an.

Leider bin ich nur zu ein paar schnellen Fotos gekommen und gar nicht zum schön zum anrichten. Es war abends aber auch schon spät und wir hatten hunger.

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Nächstes mal versuche ich es nochmal mit getrockneten Tomaten und Basilikum, Mozarella, vielleicht als kleine Bällchen in einer Tomaten Paprika Soße.

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kleiner Tomatensalat

Am Wochenende war das Wetter so schön das wir uns relativ spontan überlegt haben mit meinen Schwiegereltern zu grillen. Also schnell mal etwas Fleisch aus dem TK eingelegt und eine Lage Brötchen gebacken. Vom Frühstück am Tag vorher mit meinen Geschwistern hatte ich noch einige Mini-Tomaten und auf meinem Balkon steht noch ein Topf mit Wilder Rauke. Für einen Salat nur aus wilder Rauke ist es ein bissel wenig dann wäre der Topf ja sofort abgeerntet, aber so zusammen mit Tomaten reicht es wohl.

Dafür habe ich dann einfach eine Scharlotte klein gewürfel. Die Tomaten klein geschnitten. Die Rauke gewaschen und grob gehackt. Etwas Olivenöl, Kräutersalz, ein kleiner Schuss weißen Balsamico, etwas Stevia und ein paar Blätter frischen Basilikum grob gehackt.

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Schon ist ein frischer Tomatensalat fertig. Ganz einfach und gerade durch die frischen Rauken Blätter und den frischen Basilikum nicht langweilig.

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Kisir – Bulgur Salat

Die Vorlage habe ich von unserer Auszubildenden. Sie hatte diesen Salat zu ihrem Geburtstag mitgebracht und wir waren alle begeistert.

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Gerade jetzt zur Grillzeit fand ich diesen neuen Salat sehr interessant.

Also habe ich ihn sofort einmal ausprobiert.

ein Paket Bulgur

2 rote Paprika

2-3 Frühlingszwiebeln

Chilli, Pfeffer, Salz, Minze

Tomatenmark (wer es gerade da hat Pesto Rosso), Zitronensaft, Öl

Zuerst wird der/das Bulgur eingeweicht. In der wartezeit kann man die Paprika und die Frühlingszwiebeln schneiden, Minze hacken und eine Soße aus dem Tomatenmark, Zitronensaft, Öl und den Gewürzen zusammen mixen.

Ich selber mag es gerne etwas würziger, schärfer also habe ich gut Chilli hin gegeben.

Nach der einweicht zeit den Bulgur abgießen und alles zusammen mischen und noch einmal abschmecken.

Ich könnte mir auch noch Mais dazu gut vorstellen.

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vegetarische Lasagne

Caro ist Vegetarierin. Für mich immer spannendes Neuland.

Da ich es langweilig finde immer fertige Tofu Schnitzel oder Bratlinge oder sonst was in die Pfanne zu hauen suchen wir immer nach schönen Rezepten zum ausprobieren.
Diesmal haben wir uns an einer vegetarischen Lasagne versucht.

Geräucherter Tofu, Möhren, Lauch, Zucchini, Mais, rote Paprika und Tomatensoße.
Zum würzen haben wir Bärlauch, Salz, Pfeffer,Paprika, eine Bruschetta Mischung und etwas Chilli genommen. Und oben drauf, noch vor dem Käse, kleine Kleckse Creme Fresh und grünes Pesto. Bei Tomatensoße (ich nehme passierte Tomaten) gebe ich immer noch eine Priese Zucker oder Stevia dazu.

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Das umrühren funktioniert bei Caro genau wie bei meinem Mann. Ich bin jedes mal froh das noch etwas im Topf drinnen bleibt.

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Und wieder hat sich gezeigt das ich nicht in kleinen Mengen kochen kann. Die Lasagne hätte locker auch für 4 Personen gereicht. Aber diese Lasagne Zutaten auf 2 Personen herunter gerechnet ist auch blöd. Einen Halben block Tofu, oder eine halbe Dose Mais. Von der Zucchini und dem Lauch haben wir eh nur die hälfte genommen. Die andere Hälfte wurde am nächsten Tag zu Reibekuchen verarbeitet.

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Beim anrichten fürs Foto hat sie sich etwas gesträubt. Mann kann auch nicht mehr so ganz erkennen das es eine Lasagne ist. Aber es sieht trotzdem ganz nett aus finde ich.

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Viel wichtiger war eh das sie richtig gut geschmeckt hat.