Mini Kuchen Buffet

Nach einer Woche voller Terminstress habe ich nun endlich Urlaub. Jetzt komme ich endlich dazu vom Besuch von Onkel und Tante zu berichten. Da es passte war meine Nichte auch dabei. So haben wir uns einen gemütlichen Samstag gemacht. Angefangen mit Kaffeetrinken und danach schön Grillen. Zum Kaffee hatte ich schon eine Woche vorher den Baumkuchen gebacken und Biskuitboden ausgestochen. So brauchte ich nur noch kleine Apfeltörtchen backen und etwas Haribodeko aufbauen müssen.

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Die  Tortenböden habe ich nach dem auftauen mit selbst gemachter Kirch Whisky Marmelade bestrichen und dann Tupfen von Vanilliesahne. Ganz einfach, aber auch wenn sie etwas schief waren sahen sie echt niedlich auch uns waren wirklich lecker.

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Die Apfeltörtchen hatte ich aus einem einfachen Blätterteig gemacht. Die Äpfel hatte ich von meiner Mutter aus dem Garten bekommen. Unter die Äpfel habe ich selbst gemachte Aprikosen Lavendel Marmelade gestrichen.

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Alles in allem eigentlich schnell gemacht so das viel Zeit bleibt um es schön auf dem Tisch an zu richten. Und wir hatten kaum Stress und konnten entspannt auf Besuch warten.

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Ich liebe es ja wenn man vorher genug Zeit hat um alles schön anzurichten.

Baumkuchen

Nachdem die Biskuitrolle so gut geklappt hat habe ich mich jetzt mal an einen Baumkuchen gewagt. Ich finde der Grundteig hat viel Ähnlichkeit mit Biskuit. Und obwohl es heißt das der so schwierig ist fand ich ihn eigentlich sehr einfach und auch der Zeitaufwand war geringer als ich zuerst dachte.
Den ersten habe ich nur mit Rumaroma gemacht beim zweiten habe ich noch etwas Marzipan und O-Saft dazu gegeben.
Zuerst habe ich
250 g weiche Butter; 250 g Zucker; etwas Vanillezucker; 6 Eigelb; Rumaroma zu einem Teig gerührt.
Danach habe ich 150 g Mehl und 100 g Speisestärke gemischt und auch unter den Teig gerührt.
Mein Mann hat in der Zeit die 6 Eiweiß schön steif aufgeschlagen.
Den Eischnee noch gerade unterheben. Dabei aufpassen, dass alles gut untergehoben ist aber trotzdem ein schön fluffiger Teig entsteht.
Den Backofen habe ich vorher schon Grill und 250 Grad vorgewärmt.
Und dann mit einer dünnen Schicht in einer Flachen viereckigen Form beginnen. Man sollte halt immer ein Auge auf den Teig haben da er schnell schön braun wird. Dann sofort rausholen wieder eine dünne Schicht Teig darauf verteilen und wieder ab in den Ofen braun werden lassen. Und das wiederholt man so lange bis man keinen Teig mehr hat.
Man sollte dabei auf jeden Fall die Form gut einfetten und nicht mit Backpapiert auslegen. Ich habe es zuerst mit Backpapier versucht. So hätte ich den Kuchen dann schön herausheben können. Bei der dritten Schicht habe ich nur leider bemerkt, dass mit das Backpapier anfing zu verkohlen. Um keinen Brand zu verursachen und damit der Kuchen nicht den verkohlten Geschmack annimmt habe ich den Kuchen ganz schnell vor der nächsten Teigschicht in eine andere Form umgelagert.
Beim Anschneiden dann Tadaaaa super schöne Schichten.

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Ich war so begeistert, dass ich sofort einen Zweiten hinterher gebacken habe. So habe ich den ersten kleineren für den Besuch meiner Tante nächste Woche eingefroren und den zweiten größeren mit Marzipan heute mit zur Arbeit gebracht. Schön in kleine Mundgerechte Stücke und mit etwas Puderzucker bestäubt. Genau richtig zum Naschen zwischendurch.

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Zu Weihnachten werde ich mit Aromen und Gewürzen noch etwas herumprobieren. Vielleicht auch immer mal eine Schicht mit etwas Kakao einbauen. Ich freu mich schon.

Biskuitrolle

Endlich hat es mal geklappt. Eine selbstgemachte Biskuitrolle die nicht total klietschig oder zerbröselt ist.
Beim ersten Versuch vor zwei Jahren ist mir die Teigplatte beim Rollen total zerbröselt und ließ sich auch nicht richtig vom Backpapier lösen. Danach hatte ich dann erstmal keine Lust mehr. Backen war dann eh eine ganze Zeit nicht meine Lieblingsbeschäftigung da immer irgendwas schiefgegangen ist.
Nachdem in der letzten Zeit dann doch einiges geklappt hat habe ich mich Samstag dann wieder an die Rolle gewagt.
Erster Versuch. Eier und Zucker fleißig mit Hand aufgeschlagen und vorsichtig Mehl untergehoben. Schon beim Backen sah es etwas komisch aus. Sah im Backofen mehr nach Wüstenlandschaft aus als nach Biskuitboden. Trotzdem habe ich mich drangewagt die heiße Teigplatte direkt mit Handtüchern aufzurollen. Gutes Zeichen, sie ist nicht gebrochen. Beim Anschneiden war dann klar warum. Es war kein fluffiger Biskuitboden sondern eine eher Gummiartige Rolle. Grummel Grummel…

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Ok das kann doch nicht so schwer sein. Total genervt habe ich direkt danach noch einen Versuch gewagt. Ich vermute, dass ich die Eier mit dem Zucker nicht genug aufgeschlagen habe.
Deswegen habe ich dann etwas geschummelt. Ich habe erst das Eiweiß steif geschlagen, Zucker und Mehl mit dem Eigelb verrührt. Und dann alles ganz vorsichtig miteinander vermischt. So hatte ich dann eine schön fluffige Teigmasse. Nach dem Back habe ich etwas Zucker drüber gestreut und auf ein Handtuch gestürzt und dann sofort mit einem feuchten Handtuch auf der anderen Seite eingerollt. So konnte ich die Rolle dann auskühlen lassen, entrollen, füllen und schön wieder zusammenrollen.
Gefüllt habe ich die Rolle mit einer Mischung aus Quark, Vanillesahne und Schokoraspeln. Oben drüber gab es dann noch eine Zuckergussschicht mit Vanillemark. Leicht angefroren konnte man sie auch super schneiden und anrichten.

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Zootorte

Drei Wochen Dauerstress. Mein Mann auf seinem letzten zwei Wochen Lehrgang vor der Prüfung. Eine Woche Prüfung. Die Hochzeit meines Bruders mit allem was dazu gehört. Von Jungesellinenabschied, Kranz binden über Polten zu Standesamt und Kirche. Nebenbei noch viel los im Büro. Zuhause war ich in der Zeit eigentlich nur zum schlafen und geschlafen habe ich in der Zeit wirklich zu wenig. Und so bin ich auch nie zum schreiben gekommen. Aber jetzt.

Mein Mann hat seine Prüfung bestand…..

Zur Feier haben wir Sonntag mit seiner Fam. Kaffee getrunken. Ich hatte für die Hochzeit schon so viel Rührkuchen gebacken das ich mal wieder was anderes brauchte. Und Philatorte mit Zitrone gibt es auch immer bei uns. Diesesmal sollte es die Torte nicht mit Zitrone geben sondern mit Kirche. Das Rezept ist in etwa gleich nur anstelle Zitronensaft habe ich Kirchsirup und anstelle Zirtonenwackelpudding halt Kirchwackelpudding. Anstelle normaler Sahne habe ich CremefineVanillie genommen.

Es hat alles super geklappt bis ich noch eine rote Wackelpuddingschicht zum Abschluss oben drüber geben wollte. Anscheinend war die Creme noch nicht richtig fest. Durch meine schönen rote Wackelpuddingschicht stiegen kleine Cremeblasen hoch. In der mitte der Torte schwamm zum Schluss ein See aus Kirschcreme.

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Um das ganze zu kaschieren habe ich die Torte mit Weingummi Zootieren und Vanilliesahnetupfern verziert. So wurde aus einer einfachen etwas verunglückten Kirchpilatorte eine Zootiertorte. Es passte perfekt da die süße Tochter einer sehr guten Freundin Sonntag Geburtstag hatte.

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Osterkäffchen

Da meine Mutter sich um unser Osterfrühstück gekümmert hat habe ich mich dieses Jahr um das Kaffeetrinken und Kuchenessen gekümmert. Das hieß Kuchen für zwei Familien. Einmal 10 Personen einmal Fünf Personen und dann noch zwei extra Kuchenpräsente. Und da es richtig schön werden sollte wollte ich nicht nur eine Torte und Trockenkuchen. Es sollte ein kleines Kuchenbuffet geben. Also drei Kuchen/Torten, ein Hefezopf und eine große Platte Rührkuchen. So konnte ich gleich schon dafür werben das ich für das Kuchenbuffet bei der Hochzeit meines Bruders auch gut was dazu tun kann. Die drei Kuchen /Torten Rezepte sind hier kommen ja schon einzeln hier vor mit den Eierlikörschnitten, dem Cheesecake mit weißer Schoki und dem Karamellkäsekuchen (wird noch eingestellt). Und Hefezopf und Rührteig hab ich ja auch schon hier. Nur das der Hefezopf dieses Mal nicht mit Orange sondern mit Tonkabohne verfeinert wurde. Das mochte ich fast sogar noch lieber als den Ersten. Und ich hatte Anlass um die Rührkuchen schön anzurichten. Als Hasi und Blumen und Gugelhupfs in drei Größen. Und da es doch etwas viel Kuchen für alle war hatten sogar die Kolleginnen im Büro noch was davon.

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Es war für jeden was dabei was er mochte. Auch wenn ich gerne noch frische Beeren dabei gehabt hätte. Aber durch das kalte Wetter und die Feiertage waren die Preise da so überteuert für so schlechte Qualität das sehe ich dann nicht ein. Bald gibt es schöne frische Beeren aus der Region dann hole ich mich auch welche.

Eierlikörschnitten

Ostern, Zeit für Eierlikör. Da Tortenring und Kuchenbackform belegt waren wurde aus der Eierlikörtorte Eierlikörschnitten. Um das Backblech auch wirklich aus zu füllen habe ich sofort die doppelte Menge genommen für den Boden. Die Creme habe ich nicht verdoppelt. Ich dachte mir Schnitten müssen nicht so dick und hoch sein wie eine Torte.

Boden:

6 Eier

6 EL Wasser

180 g Zucker

150 g Mehl

40 g Kakao

Die Eier mit dem Wasser schaumig Schlagen. Zucker unterschlagen und danach Mehl und Kakao unterheben.

Der Boden bei 200 Grad 15-20 Minuten backen. Eigentlich ganz einfach. Er ist nicht so aufgegangen wie ich dachte und war dadurch nicht ganz so fluffig. Beim nächsten versuch werde ich Eier und Wasser stärker aufschlagen und Mehl und Kakao vorsichtiger unterheben.

Creme:

9 Blatt Gelantine

3 Eier

100 g weiche Butter

100 g Zucker

2 Pck Vanillezucker

¼ L Eierlikör

500 g Sahne

Die Gelantine zuerst gut einweichen. In der Zeit die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen und genau so auch die Sahne.

Die Butter, den Vanillezucker und den Zucker cremig rühren. Das Eigelb und den Eierlikör unterheben. Die Gelantine auflösen und unter die Masse heben. Sahne und Eiweiß unterheben und schon ist alles fertig. Mir kam es sehr sehr flüssig vor und ich hatte wirklich angst das sie mir beim herausheben der Schnitten einfach vom Boden tropft. Zumindest ging das verteilen sehr leicht. Es lief praktisch von alleine gleichmäßig über den Boden.

Abends war die Creme zum Glück schon gut angezogen. So konnte ich sogar etwas Eierlikör drüber laufen lassen und einige Schokoherzen darauf verteilen.

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Anstelle gar nicht fest zu werden war die Creme später sehr gut fest geworden, fast schon etwas zu fest. Aber sie war sehr lecker. Mein Schwiegervater hat sogar Schnitten für nach Ostern zurück behalten.

Cheesecake mit weißer Schokolade

Zu Ostern hatte ich einen kleinen Backanfall. Dabei ist auch ein Cheesecake mit weißer Schokolade herausgekommen. Er hatte was von einer großen Praline. Der Boden war einfach. Wie bei der Standard Philadelphiatorte. Kekse zerbrödeln und mit zerlassener Butter vermengen und in den Tortenring oder Kuchenform drücken. Laut Rezept sollte man

200g Amarettini

100g Butter

nehmen. Da ich keine Amarettini hatte habe ich wie immer Löffelbiskuit genommen und da auch nicht 200g sondern 250g.

Der Belag war einfacher als gedacht und fester als gedacht. Da meine Kuchenform belegt war habe ich mich an den Tortenring getraut. Ich hatte etwas angst das mit die Creme später unter dem Tortenring durchläuft.

Die Creme besteht aus

300g weißer Schokolade

150g Creme double

600g Frischkäse

1 Pck. Vanillezucker

100g Zucker

Die Schokolade wird zusammen mit der Crème double geschmolzen. Währenddessen kann man den Frischkäse, den Vanillezucker und den Zucker vermengen. Wenn die Schokolade geschmolzen ist rührt man sie schnell unter den Frischkäse. Diese Masse kommt dann einfach auf den Tortenboden und fertig. Zur Deko hatte ich noch einige Waffelröllchen an den Rand gestellt. Anstelle das mit die Creme unter dem Tortenring durchgelaufen ist war sie so fest das ich sie kaum zwischen die Waffelröllchen bekommen habe. Die Waffelröllchen haben leider etwas Feuchtigkeit gezogen aber sahen toll aus.

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Der Kuchen war mächtig aber lecker. Ich kann ihn nur empfehlen anstelle der Waffelröllchen kann ich mit super einen Berg Erdbeeren oder Waldfrüchte zur Deko vorstellen, Macht das ganze vielleicht etwas weniger mächtig. Die Creme kann man bestimmt auch wunderbar mit Obst geschichtet in einem Glas als Dessert schichten. Sie schmeckt wie eine süße Pralinenfüllung.

Hefezopf

Eigentlich wollte ich nen schönen Rührkuchen mit ins Büro nehmen. Mein Mann fand die Idee so gut das er gleich gefragt hat ob ich für Ihn und seine Kollegen nicht auch was backen könnte. Leider sind es bei Ihm doch einige Personen mehr. Aber gut zwei flache Formen habe ich ja da habe ich Ihm dann beide fertig gemacht. Problem danach hatte ich keine Eier mehr. Backen wollte ich aber fürs Büro trotzdem. Also schnell Rezepte durchstöbert und da war es. Ein Hefezopf mit Quark ohne Ei.

1000 g Mehl
500 ml Milch
160 g Zucker
160 g Butter
2 TL Salz
2 EL Quark
2 Pck. Vanillezucker
1 Würfel Hefe

Da ich keinen Quark hatte habe ich einfach einen halben Becher Frischkäse genommen und etwas Backorange dazu gegeben. Anstelle des Hefewürfels habe ich einfach zwei Tütchen Trockenhefe genommen.

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Mein aller erster Hefezopf. Frisch, nicht so süß, nur etwas dunkel weil ich beim backen kurz abgelenkt war und der Ofen noch warm vom Kuchen. (170 C für 35-40 Minuten)

Beim nächsten werde ich versuchen den Hefezopf etwas zu füllen. Mit Erdbeermarmelade oder einer Nussmasse und Schokolade.

Bei der Menge Mehl habe ich zwei große Hefezöpfe bekommen. Ein Tag und es war gerade mal noch nen halber oder vielleicht nen 3/4 Zopf da.

Silikonbackformen im Test

In Vorbereitung auf Ostern (noch vier Wochen) habe ich am Wochenende mit Deko angefangen. Ich habe sogar Tulpen in eine Vase auf unseren Tisch gestellt. Normal halte ich nicht viel von Schnittblumen.

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Wir sind eh kaum zuhause, was sollen wir da mit Blumen die eh ruckzuck verblüht sind? Hatte schon die Vermutung habe einen Hormonschub nach der OP. Auf jeden Fall hatte ich mir gerade neue Backformen gekauft. Mini Gugelhupfe, einen Hasen, eine Möhre und eine Blume.

Diese mussten Freitag natürlich sofort getestet werden. Mein Lieblings Kuchenteig war perfekt dafür. Vier Eier, 100g Butter, 200 g Mehl, 200g Zucker und etwas Backpulver. Dann muss man nur noch aussuchen was man schönes dazu gibt für den Geschmack. Ich rühre immer so viel Teig zusammen wie ich brauche und Teile ihn dann auf. Bei diesem habe ich in einen Teil das Mark einer Vanilleschote gegeben und in den zweiten ganz klassisch Kakao und etwas Whisky. Ok Whisky ist jetzt nicht ganz so klassisch, normal hätte es Rum sein sollen, den hatten wir aber gerade nicht da.

Ich fand den Vanilleteig am besten.

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Aber es ließen sich alle super aus der Form lösen und sahen auch alle schön auf. Bei Blume, Hase und Möhre musste ich zwar den Boden etwas begradigen damit sie schön liegen aber so konnte ich schon mal naschen. Mir ist dieses Mal sogar der Zuckerguss richtig gut gelungen. Sonst habe ich es immer das der Guss sofort vom Kuchen aufgesogen wird. Das verzieren vom Hasen hat noch nicht ganz so gut geklappt aber irgendwie war er trotzdem niedlich.

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Gleich Sonntag wollte ich dann für meinen Bruder noch die Blume und die Minis als Geburtstagskuchen fertig machen. Da war ich dann bei der Blume einfach wohl zu langsam. Dadurch dass sie zu lange in der Form abgekühlt ist sind mir dann einige Teile hängen geblieben und der Zuckerguss ist wieder versickert. Kuchen backen klappt bei mir halt auch nur wenn es mir gut geht.

Über den Geschmack habe ich leider irgendwie keine Rückmeldung mehr bekommen. Ich hatte Kaffee und Vanillezuckern beigemischt. Ich hatte einen kleinen Gugelhupf probiert und fand ihn eigentlich ganz gut.

In der Weihnachtsbäckerei

Nachdem es Freitag im Büro schon irgendwie stressig und chaotisch war hätte ich mir eigentlich schon denken können das das Wochenende total aus dem Ruder läuft. Aber Freitag nach der Arbeit habe ich noch mit nichts gerechnet. Da stand erst einmal Kekse backen mit den Kolleginnen an. Verschiedene Keksteige wurden vorbereitet mitgebracht. Schokolade zum verzieren und für Pralinen hatten wir auch. Nach dem dritten Teig fing es langsam an mühsam zu werden da alle Teige zum ausstechen waren aber trotzdem war es schön. Es roch nach Vanille, Zimt, Lebkuchen.

Interessant war die Variante Keksteig zum ausstechen, Toffifee drauf Baiser drauf. Sah super auf und geschmeckt haben sie auch toll, nur das umschließen der Toffifee mit dem Baiser war etwas schwer und so ist das Toffifee beim Backen erstmal schön zerlaufen.

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Da wir ja geplant mindestens vier Teige hatten, habe ich meine Pralinenformen und Schokolade und unterschiedliche Zusätze für Geschmack mitgebracht und habe mich neben der Ausstechstatin niedergelassen und mich an Pralinen geübt. Mit ausstehen habe ich es irgendwie immer nicht so, da sind mir Pralinen dieses Jahr irgendwie lieber. Da habe ich richtig spaß dran. Pralinen esse ich auch lieber als Kekse. Vielleicht kommt es auch daher.

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Aber trotzdem war es lustig. Ja ich war aber auch irgendwie froh so gegen halb sieben mit meinem Mann einkaufen zu fahren. Mann merkte auch bei den letzten Teigresten wurden wir auch etwas sehr „kreativ“ mit Tonkabohne im Teig (ist ja noch recht normal) aber bei Lavendel bin ich mir ja unsicher ob das so passt. Montag mal probieren. Für eine noch bessere Stimmung hatten wir noch eine schöne Flasche alkoholfreien Sekt dabei und ich hatte spontan noch einen Ingwer Zitronen Sirup zuhause vorbereitet. Neben dem ganzen Hugo, den ich nicht mehr mag, mal wieder war neues, leckeres.

Die schöne Weihnachtsvorfreude vom Kekse backen wollte ich eigentlich am Rest des Wochenendes noch ausweiten….aber nix war….Auto machte wieder Zicken und ruck zuck war das Wochenende mit Auto suchen, als neue Alternative, und Auto reparieren lassen voll und die Weihnachtsstimmung war dahin.