Sonntagsbraten

Seid ich schwanger bin und wieder etwas essen kann, habe ich den drang Sonntags wieder ganz traditionell einen Braten zu servieren.

Das fing mit einem einfachen Krustenbraten an. Den habe ich noch ganz einfach gewürzt und mit einigen Zwiebeln und Wasser im Bräter, im Ofen schmoren lassen und zum ende hin einfach den Braten in den Deckel gelegt und die Kruste unterm Grill noch etwas knackig werden lassen. Da war dann die Bratensoße auch noch recht einfach und nicht so perfekt. Da war ich aber auch noch immer müde und kaputt.

Danach habe ich dann den hier schon beschriebenen „Sauerbraten“ für Schwangere angesetzt. Dazu brauche ich ja hier dann nicht mehr viel zu schreiben. Der war dann ja schon etwas aufwendiger aber trotzdem noch gut zu händeln.

Letzten Sonntag gab es dann einen Schweinelachsbraten. Das Fleisch mag mein Mann besonders gerne da es schön mager ist. Natürlich muss man da auch immer aufpassen das es nicht zu trocken wird. Diesesmal habe ich mir besonders mühe gegeben.

Als erstes habe ich ein Paket  Suppengemüse klein geschnitten und zusätzlich noch drei Zwiebeln. Das Fleisch hatte ich direkt nach dem Einkauf gewürzt und dann sofort in den TK gepackt. So hatten alle Gewürze gut Zeit zum einziehen.

In unserem zwei Personen Bräter (ein kleiner Bräter etwa passend für ein Brathähnchen, den habe ich vor einigen Jahren auf dem Flohmarkt gefunden und gebe den nie wieder her) habe ich dann zuerst das Fleisch von allen Seiten angebraten. Den habe ich dann auf einem Teller zwischen gelagert und im gleichen Fett habe ich dann das Gemüse angeröstet. Für den Geschmack habe ich einen großen Löffel Senf und eine Portion Tomatenmark mit angeröstet und etwas Salz und Pfeffer zugegeben. Als alles eine schöne Farbe bekommen hat habe ich es mit Gemüsebrühe aufgegossen. Dann einfach das Fleisch wieder mit in den Bräter setzen, noch Lorbeer, Nelke und einige getrocknete Pilze dazu und dann ab in den Ofen. Schon bevor der Deckel drauf war hatte die Soße eine perfekte braune Farbe. Nach zwei Stunden war bestimmt die hälfte der Soße einreduziert. Darum habe ich dann noch etwas Flüssigkeit zugegeben und alles noch einmal eine halbe Stunden in den Ofen geschoben. Zum abgießen der Soße habe ich dann das Fleisch zum ruhen in Alufolie gewickelt und in den warmen Ofen gelegt. Das Gemüse konnte ich schön durch ein Sieb drücken. So hatte ich dann eine gute Portion Soße die durch das passierte Gemüse den vollen Geschmack hatte und die kaum angedickt werden musste. Da mein Mann nicht so viel Soße nimmt habe ich einen Teil eingefroren. Das kann man immer mal nutzen um einen schönen Geschmack an Gulasch zu bekommen (Gulasch war gerade im Angebot und wartet jetzt im TK darauf übernächste Woche den Braten zu ersetzen).

Eigentlich sollte es Kartoffel Kürbis Gnocchi dazu geben. Leider haben die irgendwie nicht klappen wollen. Die Masse war einfach zu klebrig. Also musste schnell Plan B her. Damit die Masse nicht nur nach Mehl schmeckt haben wir sie dann klebrig gelassen und zu Knödelrollen in Folie gewickelt. Diese haben dann eine halbe Stunde im Wasserbad gezogen und wir haben sie dann aufgeschnitten und noch einmal durch die Pfanne gezogen. Nicht perfekt aber trotzdem irgendwie lecker. Das ist neben dieser Soße aber auch gar nicht aufgefallen. Hauptsache ich konnte mit den Knödeln gut Soße aufnehmen. Ich liebe ja so richtig gute Soßen. Ein Sternekoch hätte die Soße vielleicht noch verfeinert oder mit Wein eingekocht. Aber auch wenn man sag das der Alkohol verkocht lasse ich Alkohol auch beim kochen weg solange ich schwanger bin.

Diesen Sonntag wird es einen Rinderbraten geben und auch dafür werde ich wieder richtig schön Gemüse anrösten, damit es wieder eine schöne Soße gibt.

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Eintöpfe auf Vorrat

Da mein Mann, im Gegensatz zu mir gerne Linsen, Weiße Bohnen und Erbsen Eintöpfe mag, habe ich einmal alle drei Eintöpfe an einem Tag gekocht. Wir haben dann alles portionsweise für Ihn eingefroren. So hat er immer mal was wenn nichts für den nächsten Tag für die Arbeit überbleibt oder wenn ich zu rund zum kochen bin.

Eintöpfe sind ja immer recht einfach.

Als Grundlage habe ich immer Kartoffeln, Möhren, Sellerie und Lauch geschnitten und dann jeweils mit Linsen, weißen Bohnen oder Erbsen in Brühe gekocht. Immer schön Salz, Pfeffer, Liebstöcke und gemischte TK Kräuter dazu und dann musste mein Mann den Rest abschmecken, der macht sich dann gerne noch Maggi dran aber das war es dann meist schon. Hauptsache es ist für Ihn so gut durchgekocht das alles patschig, matschig, weich ist.

Das ist ja schon vom Aussehen nicht meins. Ich mag es ja immer lieber wenn die einzelnen Komponenten noch erkennbar sind und Gemüse auch gern noch etwas biss hat. Babybrei gibt es noch früh genug bei uns.

Aber ich koche ja immer gerne was mein Mann gerne mag. Auch wenn man mit drei Eintöpfen auch erstmal gut beschäftigt ist an einem Tag.

Aber ich habe sogar noch mehr geschafft an dem Tag.

Leider bin ich in den letzten Tag irgendwie mit dem Programm nicht zurecht gekommen. Entweder kam ich nicht in das Textfeld rein oder ich war am schreiben und habe kurz etwas auf einer anderen Seite nachgesehen und bin dann nicht wieder reingekommen um weiter zu tippen. Da werde ich heute erstmal schnell die Chance nutzen alles was sich angesammelt hat zu schreiben und die Fotos füge ich dann danach ein.

Mit ner Erkältung raus aus dem Schwangerschaftstief

So jetzt war ich eh schon dauermüde durch die Schwangerschaft und dann fange ich mir auch noch eine richtig dicke Erkältung ein. Und so ganz nebenbei bietet sich uns noch die Möglichkeit ein süßes kleines Haus in perfekter Lage zu kaufen.

Aber jetzt wird es langsam besser. Die Erkältung habe ich im Griff. Ich kann sogar wieder schlafen ohne das ich das Gefühl habe zu ersticken oder auf das Sofa auswander um meinen Mann nicht wach zu machen. Und das Haus wird wohl wirklich unser neues Zuhause. Aber erst nächstes Jahr und nach einiger Renovierung.

Heute habe ich es sogar geschafft unsere Spülmaschiene auszuräumen und neu einzuräumen, ein großes Körnerkissen zu nähen und ich bin dabei das Abendessen zu kochen. Diesesmal nicht irgendwas schnelles und ohne Aufwand. Ich habe alle Paprikaschoten und Tomaten die wir am Wochenende nicht benötigt haben mit einer Zwiebel angedünstet mit Zucker, Pfeffer und Salz grob gewürzt und mit etwas Wasser kurz gekocht. Da mein Mann am Wochenende Geburtstag hatte und wir mit seiner Familie gefrühstückt haben hatte ich gut eingekauft also hatte ich eine grüne, zwei gelbe und vier rote Paprika über und sechs bis sieben Tomaten. Für eine Mahlzeit ist das natürlich etwas viel. Da habe ich kurzehand drei Gläser eingekocht.

Im Rest ziehen gerade einige Hähnchenwürfel. Dazu gebe ich gleich noch einige Frühlingszwiebeln und Kräuter und würze alles. So habe ich alle Reste verarbeitet bevor etwas schimmeln kann, habe eine gute Soßengrundlage und mein Mann bekommt heute etwas Gemüse ohne das er es aussortieren kann.

Langsam habe ich glaube ich die müde Phase meiner Schwangerschaft überstanden. Donnerstag habe ich die nächste Untersuchung und dann darf ich hoffentlich auch wieder arbeiten. Dann kann ich wieder daran arbeiten eine liebevolle Ehefrau, kompetente Hausfrau und wirklich gute Mutter zu sein und zu werden.

Projekt „Mehr Gemüse braucht der Mann“

Da wir ja derzeit uns um die Familienplanung kümmern habe ich mir wieder einmal vorgenommen dass mein Mann mehr Gemüse essen muss. Zum einen hat er einen kleinen Bauch bekommen, der ich nicht stört aber ihn schon irgendwie und wenn wir dann mal ein Kind haben möchte ich nicht das es genauso ein mäkeliger Esser wird wie er. Also muss er bis dahin Gemüse essen.
Mein erster Versuch ist natürlich kläglich gescheitert. Wir hatten vom Fondue am Wochenende noch Würstchen über und Gemüse vom Essen mit seinen Eltern am Sonntag (Ich hatte zwei komplette Hähnchen entbeint und gefüllt und dazu Pilav und Ofengemüse aus Zucchini, Aubergine, Paprika und Tomaten…für 5 Personen….von zwei Hähnchen ist eine Scheibe und 2 kleine Flügel nachher über gewesen).
Also der erste Plan war Würstchengulasch und das Gemüse sollte dann passiert in der Soße verschwinden.

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Hat super geklappt, mein Mann hat vom Gemüsepassieren nichts mitbekommen da er schön bis 19 Uhr arbeiten musste. Dumm war nur das er länger machen musste und dann auf der Arbeit auch noch einiges nicht so perfekt gelaufen ist. Fazit schlechte Laune bei Ihm und lustloses herumstochern im Essen. Schon wegen der schlechten Laune wurden Würstchen und Soße nur kurz probiert (etwas eine Scheibe von der Wurst, wenn überhaupt).
Ok. Erster Versuch nicht so gut. Aber nicht entmutigen lassen und gleich weiter.
Samstag habe ich dann Möhren ganz klein gehäkselt und unter die Hackfleischmasse für Frikadellen gemischt und etwas Mais dazu gegeben.
Mein Fehler war dabei zuerst dass mein Mann die Minifrikadellen anbraten sollte. Alles was ich an gesunden Sachen untergearbeitet hatte wurde direkt mit verbrannten Stellen ungesund gemacht.

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Und ein erster Teilerfolg. Er hat die Frikadellen sogar gegessen, ich hatte die herausgesucht waren die am wenigsten verbrannt waren. Allerdings hat er alle Maiskörner die beim Schneiden auf dem Teller gefallen sind auch dort gelassen. In der Frikadelle ja aber nicht extra aufsammeln und essen. Und damit möglich viele Maiskörner fallen wurden die Minifrikadellen noch in Ministückchen geschnitten. Angeblich fand er den Mais ja auch ok, trotzdem habe ich ihn erwischt wie er ein Maiskörnchen aus der Frikadelle gepult hat. Da war er dann erst kurz eingeschnappt weil ich ihm das vorgehalten habe. Erst sagt er das er Mais ok findet nur nicht einzeln isst aber nicht extra herausholt und dann gehe ich einmal kurz aus dem Raum und er fängt an zu pulen. Dann soll er es doch einfach sagen.
Heute wird es Reibekuchen geben in die Ich auch wieder Möhren und Lauch hinein Raspel. Das kennt er ja schon, wenn ich da nicht zu viel Gemüse mit hinein mache geht das.
Nachtrag: Es hat Ihm gut geschmeckt….Juhuuu
Jetzt muss ich mir nur neue Gerichte überlegen wo ich das Gemüse so klein wie möglich unterarbeiten kann.
Ich habe schon überlegt ob ich seine Allergie gegen rotes einfach mal umgehe indem ich eine Nudelsoße aus gelben Tomaten mache. Und dann als Lasagne. Dann kann er wenigstens die Nudeln nicht einfach ohne Soße essen weil er keine Lust hat.

Nachtrag vom 27.07.2015: Heute wird ein schöner Eintopf mit Möhren, Bohnen, Erbsen, Kohlrabi und Kartoffeln gekocht, Mal sehen wie mein Mann den morgen findet. Die Brühe habe ich extra mit viel liebe selber gekocht gerade.

Zucchini-Nudeln

Jeder weiß mittlerweile das es für die Figur und die Gesundheit nicht gut ist abends nach 18 Uhr ne große Portion Kohlenhydrate zu essen.  Aber es wird Herbst und kälter also ist Salat nicht mehr so toll, ich brauch dann was warmes. Und so ne schöne Portion Nudeln ist was so feines. Leckere Soßen in allen Variationen und immer schnell gemacht. Also alternative zu Nudeln? Ganz einfach Nudeln aus Gemüse. Gestern habe ich eine Portion aus zwei Zucchini gemacht. Ich habe mit dem Sparschäler habe ich einfach „Bandnudeln“ gehobelt. Ich habe für beide Zucchini keine fünf Minuten gebraucht.

Als Grundlage habe ich klein geschnittene Zwiebeln in einer Pfanne angedünstet und dann die Zucchini einige Minuten angedünstet. Nicht zu lange damit sie nicht matschig werden. Dann einfach Pfeffer und Salz dazu. Ein halbes Paket magere Schinkenwürfen (etwa 60-70 g.)dazu und zwei Löffel rotes Pesto. Fertig.

Ich gebe die Schinkenwürfel nicht anfangs bei den Zwiebeln dazu da sie sonst schnell hart und trocken werden wenn sie mit angebraten werden. Wenn man sie zum Schluss dazu gibt bleiben sie weich und saftig.

Normale Nudeln kochen etwa 10 Minuten, alles zusammen mit in der Soße schwenken braucht man bestimmt auch so 20 Minuten für alles.

Mit Zucchini hobeln und in der Pfanne dünsten habe ich auch maximal 20 Minuten für alles benötigt wenn nicht sogar weniger. Schnell gemacht, lecker und gesund. Durch die mageren Schinkenwürfel fettarm, wenig Kohlenhydrate, bissfestes Gemüse, wenig Kalorien.

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Ich habe mir jetzt vorgenommen Nudeln aus Möhren, Lauch, Kohlrabi, Sellerie und Petersilienwurzeln zu probieren. Und ich habe ein Rezept gesehen in dem Reis durch Blumenkohl ersetzt wird. Ich glaube zwar meinen Mann bekommen ich so nicht dazu mehr Gemüse zu essen aber so kann ich für ihn normale nudeln machen und die Soße können wir dann oft beide essen.

Vegetarische Burger Frikadellen

Am Wochenende war es mal wieder soweit. Vegetarisch für Anfänger. Meine Nichte wollte vorbei kommen um ein paar Sachen für ihren Geburtstag vorzubereiten. Es sollte ein spätes Frühstück/Brunch und Kaffee und Kuchen für die Verwandtschaft geben und abends wollten einige Freunde vorbei kommen zum Grillen. Plan war das wir sie freitagabends abholen, uns einen netten Abend machen und samstags dann vorbereiten. Da mein man ein Fleischfresser ist und auch ungern abweicht sollte es abends etwas geben das man vegetarisch und nicht vegetarisch essen kann. Die Idee: Hamburger. Die vegetarischen Frikadellen natürlich selber gemacht. Im Internet gab es einige Rezepte dazu. Grundlage bei allen etwa gleich. Haferflocken mit heißer Gemüsebrühe und Ei. Um das ganze etwas nett zu machen haben wir noch Mais und Frühlingszwiebeln dazu gegeben.

Also zuerst eine klein gehackte Zwiebel angedünstet, Instand Gemüsebrühe dazu (hatte gerade keine selbst gemachte da, hab da meist nur Hühnerbrühe), 400 g Haferflocken dazu und alles mit heißem Wasser aufgießen. Da Wasser habe ich etwas nach Gefühl dazu gegeben. Die Haferflocken Quellen damit auf. Man sollte gerade so viel dazu geben das es ein fester Brei ist. Wir haben die Masse dann direkt in eine Hitzebeständige Schüssel umgefüllt damit es schneller etwas abkühlt. Danach zwei kleine (ein großes) Ei dazu, Mais und Frühlingszwiebeln und alles gut vermengen. Wenn sich das ganze schlecht formen lässt hilft Paniermehl.

Da wir Burger wollten habe ich keine Frikadellen geformt sondern immer einen Löffel der Masse in die Heiße Pfanne gegeben und flach gedrückt. Waren dann nicht perfekt rund aber sahen trotzdem schon recht gut aus.

Beim Burger bauen waren wir dann kreativ. Mit geschnittenen Radieschen oder gleich einen doppelten. Gurken und Tomaten hatten wir sogar aus dem Garten meiner Schwester bekommen.

Mein Mann hat dann zwei TK Burger Patties bekommen und Pommes, weil er unbedingt eine Beilage dazu wollte. Bei den Fast Food Ketten gäbe es das ja auch dazu. *g*

Ich brauchte keine Pommes dazu.

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Unsere Vegetarischen fand ich wesentlich besser als die TK Patties. Würzig, saftig. Sie fielen nicht auseinander.

Fürs Frühstück haben wir morgens dann gleich noch eine Portion mit etwas mehr Haferflocken und einem Paket Feta gemacht. Da habe ich dann keine Zwiebel vorher angeschmort sondern die Haferflocken gleich in einer Schüssel mit Gemüsebrühe und Gewürzen eingeweicht. Diese habe ich dann auch richtig geformt und einmal in Paniermehl gewendet. Auch bei den nicht Vegetariern kamen die sogar kalt super an.

Leider bin ich nur zu ein paar schnellen Fotos gekommen und gar nicht zum schön zum anrichten. Es war abends aber auch schon spät und wir hatten hunger.

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Nächstes mal versuche ich es nochmal mit getrockneten Tomaten und Basilikum, Mozarella, vielleicht als kleine Bällchen in einer Tomaten Paprika Soße.

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Ofengemüse

Und hier das Ofengemüse das ich mir zum Minzpesto gemacht habe.

Die Aluschale ist eine ausgewaschene Schale von den Crossoints die es bei uns Sonntags morgens oft gibt. Ich denke normal soll man sie darin im Ofen aufbacken aber wir legen sie immer so zu den Brötchen. Also habe ich die Schalen immer gesammelt.

Das Ofengemüse ist eigentlich sehr variabel, alles was man mag.

ich habe eine rote Paprika, eine Zucchini, eine Zwiebel, sechs kleine Tomaten und Garnelen genommen. Dazu habe ich eine halbe Zitrone gelegt. Vom Balkon habe ich Rosmarin, Thymian, Petersilie, Basilikum und Salbei geholt und untergemischt. Nachdem alles gut vermischt ist habe ich einen guten Schuss Olivenöl gegeben. Soll ja auch nicht anbacken oder schwarz werden. Da ich im Minzpesto schon Salz habe habe ich es hier weg gelassen. ich dachte mir das die Kräuter ja auch genug würzen.

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Nach einer halben Stunde bei 180 Grad Umluft sah alles gut gar aus. Also auf zum Essentisch.

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Auch wenn es hier viel aussieht ist es keine riesen Portion. Es war einfach nur ein kleiner Kuchenteller. Ich dachte so überliste ich mich selber. Man hat einen richtig vollen Teller vor sich und hat das Gefühl richtig viel gegessen zu haben, dabei war es nur eine normale Menge. Naja ich habe noch mal nach genommen, wir hatte uns mittags nichts gemacht weil es einfach zu warm war.

Und es passte super zum Minzpesto. Mir hat auch kein Salz gefehlt. Da ich immer versuche so wenig Salz wie möglich zu nutzen bin ich es auch gewohnt ohne. Ich finde mein Mann nimmt immer zu viel Salz. Der salzt sogar Kroketten aus dem Backofen nach oder salzt seine Dosenerbsen nachdem ich ihm schon beim warm machen nen TL Salz dran gemacht habe. Also salze ich für ihn gar nicht mehr.

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Und obwohl es ja relativ lange im Ofen war mit 30 Minuten war alles noch recht knackig und hatte einen schönen würzigen Geschmack. Die Kräuter waren etwas zu dunkel geworden zum Teil daher habe ich sie nicht mit gegessen. Ich hatte sie ohne hacken einfach nur dazwischen gemischt. So konnte ich sie einfach heraussuchen.

Morgen werde ich die Mischung ohne Garnelen mal auf dem Grill versuchen. Ich denke dabei wird die obere Schicht auch nicht so trocken, da man ja immer mal wenden kann.