Mit ner Erkältung raus aus dem Schwangerschaftstief

So jetzt war ich eh schon dauermüde durch die Schwangerschaft und dann fange ich mir auch noch eine richtig dicke Erkältung ein. Und so ganz nebenbei bietet sich uns noch die Möglichkeit ein süßes kleines Haus in perfekter Lage zu kaufen.

Aber jetzt wird es langsam besser. Die Erkältung habe ich im Griff. Ich kann sogar wieder schlafen ohne das ich das Gefühl habe zu ersticken oder auf das Sofa auswander um meinen Mann nicht wach zu machen. Und das Haus wird wohl wirklich unser neues Zuhause. Aber erst nächstes Jahr und nach einiger Renovierung.

Heute habe ich es sogar geschafft unsere Spülmaschiene auszuräumen und neu einzuräumen, ein großes Körnerkissen zu nähen und ich bin dabei das Abendessen zu kochen. Diesesmal nicht irgendwas schnelles und ohne Aufwand. Ich habe alle Paprikaschoten und Tomaten die wir am Wochenende nicht benötigt haben mit einer Zwiebel angedünstet mit Zucker, Pfeffer und Salz grob gewürzt und mit etwas Wasser kurz gekocht. Da mein Mann am Wochenende Geburtstag hatte und wir mit seiner Familie gefrühstückt haben hatte ich gut eingekauft also hatte ich eine grüne, zwei gelbe und vier rote Paprika über und sechs bis sieben Tomaten. Für eine Mahlzeit ist das natürlich etwas viel. Da habe ich kurzehand drei Gläser eingekocht.

Im Rest ziehen gerade einige Hähnchenwürfel. Dazu gebe ich gleich noch einige Frühlingszwiebeln und Kräuter und würze alles. So habe ich alle Reste verarbeitet bevor etwas schimmeln kann, habe eine gute Soßengrundlage und mein Mann bekommt heute etwas Gemüse ohne das er es aussortieren kann.

Langsam habe ich glaube ich die müde Phase meiner Schwangerschaft überstanden. Donnerstag habe ich die nächste Untersuchung und dann darf ich hoffentlich auch wieder arbeiten. Dann kann ich wieder daran arbeiten eine liebevolle Ehefrau, kompetente Hausfrau und wirklich gute Mutter zu sein und zu werden.

Projekt „Mehr Gemüse braucht der Mann“

Da wir ja derzeit uns um die Familienplanung kümmern habe ich mir wieder einmal vorgenommen dass mein Mann mehr Gemüse essen muss. Zum einen hat er einen kleinen Bauch bekommen, der ich nicht stört aber ihn schon irgendwie und wenn wir dann mal ein Kind haben möchte ich nicht das es genauso ein mäkeliger Esser wird wie er. Also muss er bis dahin Gemüse essen.
Mein erster Versuch ist natürlich kläglich gescheitert. Wir hatten vom Fondue am Wochenende noch Würstchen über und Gemüse vom Essen mit seinen Eltern am Sonntag (Ich hatte zwei komplette Hähnchen entbeint und gefüllt und dazu Pilav und Ofengemüse aus Zucchini, Aubergine, Paprika und Tomaten…für 5 Personen….von zwei Hähnchen ist eine Scheibe und 2 kleine Flügel nachher über gewesen).
Also der erste Plan war Würstchengulasch und das Gemüse sollte dann passiert in der Soße verschwinden.

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Hat super geklappt, mein Mann hat vom Gemüsepassieren nichts mitbekommen da er schön bis 19 Uhr arbeiten musste. Dumm war nur das er länger machen musste und dann auf der Arbeit auch noch einiges nicht so perfekt gelaufen ist. Fazit schlechte Laune bei Ihm und lustloses herumstochern im Essen. Schon wegen der schlechten Laune wurden Würstchen und Soße nur kurz probiert (etwas eine Scheibe von der Wurst, wenn überhaupt).
Ok. Erster Versuch nicht so gut. Aber nicht entmutigen lassen und gleich weiter.
Samstag habe ich dann Möhren ganz klein gehäkselt und unter die Hackfleischmasse für Frikadellen gemischt und etwas Mais dazu gegeben.
Mein Fehler war dabei zuerst dass mein Mann die Minifrikadellen anbraten sollte. Alles was ich an gesunden Sachen untergearbeitet hatte wurde direkt mit verbrannten Stellen ungesund gemacht.

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Und ein erster Teilerfolg. Er hat die Frikadellen sogar gegessen, ich hatte die herausgesucht waren die am wenigsten verbrannt waren. Allerdings hat er alle Maiskörner die beim Schneiden auf dem Teller gefallen sind auch dort gelassen. In der Frikadelle ja aber nicht extra aufsammeln und essen. Und damit möglich viele Maiskörner fallen wurden die Minifrikadellen noch in Ministückchen geschnitten. Angeblich fand er den Mais ja auch ok, trotzdem habe ich ihn erwischt wie er ein Maiskörnchen aus der Frikadelle gepult hat. Da war er dann erst kurz eingeschnappt weil ich ihm das vorgehalten habe. Erst sagt er das er Mais ok findet nur nicht einzeln isst aber nicht extra herausholt und dann gehe ich einmal kurz aus dem Raum und er fängt an zu pulen. Dann soll er es doch einfach sagen.
Heute wird es Reibekuchen geben in die Ich auch wieder Möhren und Lauch hinein Raspel. Das kennt er ja schon, wenn ich da nicht zu viel Gemüse mit hinein mache geht das.
Nachtrag: Es hat Ihm gut geschmeckt….Juhuuu
Jetzt muss ich mir nur neue Gerichte überlegen wo ich das Gemüse so klein wie möglich unterarbeiten kann.
Ich habe schon überlegt ob ich seine Allergie gegen rotes einfach mal umgehe indem ich eine Nudelsoße aus gelben Tomaten mache. Und dann als Lasagne. Dann kann er wenigstens die Nudeln nicht einfach ohne Soße essen weil er keine Lust hat.

Nachtrag vom 27.07.2015: Heute wird ein schöner Eintopf mit Möhren, Bohnen, Erbsen, Kohlrabi und Kartoffeln gekocht, Mal sehen wie mein Mann den morgen findet. Die Brühe habe ich extra mit viel liebe selber gekocht gerade.

Marmeladen

Am Wochenende bin ich wiedermal in der Küche hängen geblieben. Nachdem meine Biskuitrolle endlich geklappt hat und mein Göttergatte gerne Waffeln machen wollte habe ich mich an Marmelade versucht. Ich hatte extra immer möglichst kleine Gläser gesammelt. So konnte ich immer 3-4 kleine Gläser von einer Sorte machen. Das hat den Vorteil ich kann mehrere Sorten zum Testen machen und die kleinen Gläser sind wesentlich schneller aufgebraucht und werden dann nicht immer schlecht. Mein Mann bekommt alle paar Monate Lust auf Marmelade, das hält dann aber immer nur eine Woche an.
Auf die Sorten die man überall bekommt hatte ich natürlich auch keine Lust. Sollte mal was neues sein.
Diese Sorten sind dabei herausgekommen:
Wiskhy Kirsch
Kirsch Banane
Aprikose Lavendel
Aprikose Pink Grapefruit
Pink Grapefruit Hibiskus Minze
Erdbeere Kokos Vanille

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Ich dachte mir bei so vielen Sorten ist die Wahrscheinlichkeit groß das zumindest eine schmeckt. Und ich muss sagen die Ausbeute war sogar recht gut. Rezepte zu jedem einzelnen kann ich leider gar nicht so genau geben da ich das wie immer mehr nach Augenmaß gemacht habe. Obst zusammengemischt und durch ein Sieb passiert und dann entsprechend der Menge Gelierzucker dazu. Bei der Erdbeere Kokos Vanille habe ich kein Gelierzucker benutzt. Das war eher eine Spontane Mischung da ich Erdbeeren bekommen habe die unbedingt verarbeitet werden mussten da sie schon leichte weiche Stellen hatten. Ich passiere die Marmelade immer durch Sieb da ich einfach ungern Fruchtfasern oder Stückchen in der Marmelade habe. Ich mag auch kein Fruchtfleisch im Saft. So kann man die Marmelade auch gut zum Füllen nutzen. Stückchen gehen immer so schlecht durch die Spritze.
Heute hatte eine Kollegin im Büro zu Ihrem Geburtstag Frühstück mitgebracht. Da haben wir dann gleich einen Marmeladentest gemacht. Am besten ist die Erdbeere Kokos Vanille und Kirsch Banane angekommen. Aber auch Kirsch Wiskhy wurde gerne gegessen. Bei der Pink Grapefruit Hibiskus schmeckte man das Minzblatt was ich spontan vorm Einfüllen ins Glas gelegt habe sehr stark raus. Aprikose Grapefruit war den meisten etwas zu bitter und Aprikose Lavendel ist halt nur was für Leute die Lavendel mögen. Ich mags. Ich finde Lavendel im Essen total spannend.

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Als nächstes sind Johannisbeeren und Melone im Angebot….das inspiriert zu neuen Kombinationen.
Anstelle von Marmelade könnte ich auch Sirup für Eis oder Sekt daraus machen. Mal abwarten was dabei herauskommt. Morgen übermorgen soll ich zumindest erstmal Nussmilch mit ins Büro bringen zum Probieren.

Saisonstart mit neuem Grill

Endlich ist es soweit, das Wetter ist soweit das man ohne dicke Winterjacke auf dem Balkon grillen kann. Da passte es perfekt dass es beim Discounter nen schönen Tischgrill mit Glasdeckel und extra Gemüsezone gab. Freitag gekauft und sofort abends ausprobiert. Schmetterlingsteaks schön eingelegt, ein paar Würstchen, Spargel und Paprika, dazu und einen gemischten Salat mit essbaren Blüten. Premiere für mich. Ich habe bisher nur getrocknete Blüten gehabt und die fand ich geschmacklich jetzt sehr neutral. Leider ging der Geschmack der frischen Blüten zwischen dem Salat und den Kräutern und dem Ziegenfrischkäse-Chilli Dressing ein wenig unter aber ich fand sie trotzdem toll. Das Dressing war ein kleiner Fehlversuch. Hatte von Ostern noch Ziegenfrischkäse und wollte zu den Blüten auch nen besonderes Dressing. Also Flott zusammengemischt was gerade so zur Hand war. Dabei ist mir Chilliöl in die Hände gefallen. Alles mit Balsamico Bianco und Salz Pfeffer und Honig gut durchgemischt und dann drüber geträufelt. Durch die Kresse und Kräuter und die Rauke und das Chilliöl war es dann doch sehr sehr würzig. Und Ziegenfrischkäse ist dabei nicht mein Geschmack.

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Trotzdem war es ein perfekter Grillstart. Durch den Glasdeckel ist der Wind nicht mehr mit der Wärme vom Grill abgehauen. Das Fleisch war schön zart und endlich kann ich mein Gemüse auf den Grill packen ohne dass mein Mann jammert dass es ihm immer zwischen die Stäbe rutscht. Dazu den hübschen Salatteller und alles ganz entspannt auf dem Balkon ohne frieren in der Sonne. Von solchen Abenden brauche ich mehr.

Hühnersuppe

 Heute habe ich mir mal wieder die Arbeit gemacht eine ordentliche Hühnersuppe zu kochen.

Also Gemüse schnippeln, Huhn langsam auskochen. Nebenbei habe ich noch einen weiße Bohnen Eintropf und einen Schwarzwurzel Eintopf vorgekocht. Da wir nächstes Wochenende den Geburtstag von meinem Mann feiern haben wir so das Essen für die nächste Woche schon fertig und können uns auf die anderen Vorbereitungen konzentrieren. Putzen, waschen, einkaufen alles was sein muss.

Montag und Dienstag gibt es Hühnersuppe. Drei Möhren, eine Stange Lauch, ein Stück Sellerie und zwei Petersilienwurzeln habe ich zuerst geschält. Die Schalen und Abschnitte habe ich zusammen mit einem Bund Petersilie, Pfeffer, Salz , Zwiebeln, Nelken, Lorbeer, Knoblauch, Bärlauch und Liebstöckel und natürlich dem Suppenhuhn mit kaltem Wasser aufgekocht. Wenn es kein TK Huhn ist schneide ich die Haut an den Beinen und Flügeln etwas ein. Wenn ich es langsam auskoche bläht es sich immer auf und wenn ich es dann durchrühre und die Haut reißt habe ich mir schon mal an Spritzern die Hände verbrannt. Ich habe das Huhn heute etwa 3 Stunden kochen lassen. Im Huhn selber ist das so gut wie nichts mehr an Geschmack aber das ist für mich immer ok, der Geschmack soll ja eh in der Suppe sein. Am Huhn selber ist eh kaum verwendbares Fleisch. Da wir beide keiner Großverdiener sind gibt es bei uns leider keine Bio Suppenhühner mit viel Fleisch. Als Fleischeinlage für unsere Suppen gibt es entweder kleine Klöße aus groben Bratwürstchen oder Hähnchenbrust die nachträglich in der Suppe gegart wird. Dieses mal ist es Hähnchenbrust zusammen mit dem restlichen kleingeschnippelten Gemüse und selbst gemachtem Eierstich.

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Einen Teil der Brühe werde ich heute für unser Abendessen verwenden. Bis das Huhn im Topf schwimmt muss ich etwa 4-5 Liter dazu geben und mit Gemüse und Fleischeinlage ist das eine viel zu große Portion für zwei Personen und zwei Tage da kann ich immer gut etwas einfrieren für alle Fälle.

Wenn ich es zuhause habe gebe ich gerne Zitronenscheiben, Ingwer, Weißwein oder Chilli mit zum auskochen. Ingwer und Chilli muss ich nur immer sehr vorsichtig verwenden da mein Mann es nicht so gerne scharf mag.

Wenn man erstmal angefangen hat selber Hühnersuppe zu kochen merkt man, finde ich zumindest, sehr schnell den Unterschied zu Tüten oder Dosen. Tütensuppe bekomme ich gar nicht mehr durch den Hals. Sie schmecken so künstlich und salzig das ich nichts runter bekomme. Und es ist gar nicht schwer. Das Suppenhuhn und die Gemüsereste auskochen. Bei nem ordentlich großen Topf und einer nicht zu hohen Temperatur braucht man keine Angst haben das es überkoch und kann nebenbei schön die Küche aufräumen oder andere Dinge in der Wohnung machen. Bei uns war heute nebenbei Putztag. Vorsichtig das Huhn heraus nehmen, die Brühe abgießen und die Einlage hinein geben und noch einmal aufkochen bis die Einlage gar ist. Wer nen gutes Huhn hat kann es noch absuchen und das Fleisch mit in die Brühe geben. Mehr ist es nicht. Die Arbeit lohnt sich. Hühnersuppe ist super an kalten Tagen, bei Erkältung und auch bei uns jedes Jahr an Weihnachten als Vorspeise dabei.  A

Zucchini-Nudeln

Jeder weiß mittlerweile das es für die Figur und die Gesundheit nicht gut ist abends nach 18 Uhr ne große Portion Kohlenhydrate zu essen.  Aber es wird Herbst und kälter also ist Salat nicht mehr so toll, ich brauch dann was warmes. Und so ne schöne Portion Nudeln ist was so feines. Leckere Soßen in allen Variationen und immer schnell gemacht. Also alternative zu Nudeln? Ganz einfach Nudeln aus Gemüse. Gestern habe ich eine Portion aus zwei Zucchini gemacht. Ich habe mit dem Sparschäler habe ich einfach „Bandnudeln“ gehobelt. Ich habe für beide Zucchini keine fünf Minuten gebraucht.

Als Grundlage habe ich klein geschnittene Zwiebeln in einer Pfanne angedünstet und dann die Zucchini einige Minuten angedünstet. Nicht zu lange damit sie nicht matschig werden. Dann einfach Pfeffer und Salz dazu. Ein halbes Paket magere Schinkenwürfen (etwa 60-70 g.)dazu und zwei Löffel rotes Pesto. Fertig.

Ich gebe die Schinkenwürfel nicht anfangs bei den Zwiebeln dazu da sie sonst schnell hart und trocken werden wenn sie mit angebraten werden. Wenn man sie zum Schluss dazu gibt bleiben sie weich und saftig.

Normale Nudeln kochen etwa 10 Minuten, alles zusammen mit in der Soße schwenken braucht man bestimmt auch so 20 Minuten für alles.

Mit Zucchini hobeln und in der Pfanne dünsten habe ich auch maximal 20 Minuten für alles benötigt wenn nicht sogar weniger. Schnell gemacht, lecker und gesund. Durch die mageren Schinkenwürfel fettarm, wenig Kohlenhydrate, bissfestes Gemüse, wenig Kalorien.

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Ich habe mir jetzt vorgenommen Nudeln aus Möhren, Lauch, Kohlrabi, Sellerie und Petersilienwurzeln zu probieren. Und ich habe ein Rezept gesehen in dem Reis durch Blumenkohl ersetzt wird. Ich glaube zwar meinen Mann bekommen ich so nicht dazu mehr Gemüse zu essen aber so kann ich für ihn normale nudeln machen und die Soße können wir dann oft beide essen.

Vegetarische Burger Frikadellen

Am Wochenende war es mal wieder soweit. Vegetarisch für Anfänger. Meine Nichte wollte vorbei kommen um ein paar Sachen für ihren Geburtstag vorzubereiten. Es sollte ein spätes Frühstück/Brunch und Kaffee und Kuchen für die Verwandtschaft geben und abends wollten einige Freunde vorbei kommen zum Grillen. Plan war das wir sie freitagabends abholen, uns einen netten Abend machen und samstags dann vorbereiten. Da mein man ein Fleischfresser ist und auch ungern abweicht sollte es abends etwas geben das man vegetarisch und nicht vegetarisch essen kann. Die Idee: Hamburger. Die vegetarischen Frikadellen natürlich selber gemacht. Im Internet gab es einige Rezepte dazu. Grundlage bei allen etwa gleich. Haferflocken mit heißer Gemüsebrühe und Ei. Um das ganze etwas nett zu machen haben wir noch Mais und Frühlingszwiebeln dazu gegeben.

Also zuerst eine klein gehackte Zwiebel angedünstet, Instand Gemüsebrühe dazu (hatte gerade keine selbst gemachte da, hab da meist nur Hühnerbrühe), 400 g Haferflocken dazu und alles mit heißem Wasser aufgießen. Da Wasser habe ich etwas nach Gefühl dazu gegeben. Die Haferflocken Quellen damit auf. Man sollte gerade so viel dazu geben das es ein fester Brei ist. Wir haben die Masse dann direkt in eine Hitzebeständige Schüssel umgefüllt damit es schneller etwas abkühlt. Danach zwei kleine (ein großes) Ei dazu, Mais und Frühlingszwiebeln und alles gut vermengen. Wenn sich das ganze schlecht formen lässt hilft Paniermehl.

Da wir Burger wollten habe ich keine Frikadellen geformt sondern immer einen Löffel der Masse in die Heiße Pfanne gegeben und flach gedrückt. Waren dann nicht perfekt rund aber sahen trotzdem schon recht gut aus.

Beim Burger bauen waren wir dann kreativ. Mit geschnittenen Radieschen oder gleich einen doppelten. Gurken und Tomaten hatten wir sogar aus dem Garten meiner Schwester bekommen.

Mein Mann hat dann zwei TK Burger Patties bekommen und Pommes, weil er unbedingt eine Beilage dazu wollte. Bei den Fast Food Ketten gäbe es das ja auch dazu. *g*

Ich brauchte keine Pommes dazu.

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Unsere Vegetarischen fand ich wesentlich besser als die TK Patties. Würzig, saftig. Sie fielen nicht auseinander.

Fürs Frühstück haben wir morgens dann gleich noch eine Portion mit etwas mehr Haferflocken und einem Paket Feta gemacht. Da habe ich dann keine Zwiebel vorher angeschmort sondern die Haferflocken gleich in einer Schüssel mit Gemüsebrühe und Gewürzen eingeweicht. Diese habe ich dann auch richtig geformt und einmal in Paniermehl gewendet. Auch bei den nicht Vegetariern kamen die sogar kalt super an.

Leider bin ich nur zu ein paar schnellen Fotos gekommen und gar nicht zum schön zum anrichten. Es war abends aber auch schon spät und wir hatten hunger.

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Nächstes mal versuche ich es nochmal mit getrockneten Tomaten und Basilikum, Mozarella, vielleicht als kleine Bällchen in einer Tomaten Paprika Soße.

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Salatteller

Heute war mal wieder ein Salatabend geplant. Da mein Mann ja keinen Salat isst muss ich das ja immer so planen das es sich auch lohnt einen Salat für mich alleine zu machen. Son Salatkopf ist ja nicht unbedingt klein. Und die abgepackten Salate, die schon fertig zugeschnitten sind, sind mir irgendwie nicht suspekt.

Der Salatteller war eine ganz einfache Zusammenstellung aus grünem Salat, Gurke, Paprika, Tomaten, Käse und Thunfisch. Als Dressing habe ich mir ein Honig-Senf-Dressing angerührt. Etwas mediterranen Blütenhonig, etwas Dijon Senf grob und etwas feinen, ein Schuss weißen Balsamico, Olivenöl, Salz und Stevia. Das Mischungsverhältnis muss jeder selber abschmecken finde ich. Ich habe weniger Öl als Essig genommen und etwa einen Teelöffel Honig und zwei Teelöffel Senf.

Damit sich alles gut verteilt habe ich zuerst den grünen Salat auf den Teller gelegt und da drüber schon den ersten Teil des Dressings. Danach alle anderen Salatzutaten und zum Schluss das restliche Dressing.

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Es ist so leicht und schnell aber oft nimmt man sich für sich alleine nicht genug Zeit für einen schönen Salatteller.

 

Spaghetti mit Thunfisch und Tomaten

Heute war mein Plan schnell was leckeres zu kochen. Wenig Aufwand aber trotzdem frisch und gesund.

Also einfach eine Portion Ppaghetti ins kochende Wasser und los.

Eine Scharlotte kleinschneiden und in eine große Pfanne mit etwas Olivenöl geben. Dann Tomaten (Ich hatte diesmal so 12-15 mini Strauchtomaten) vierteln. Die Pfanne anstellen.

In der Zeit in der die Pfanne heiß wird bin ich auf den Balkon und habe Petersillie, Basilikum und Wilde Rauke geerntet.

Dann die Tomaten zu den Scharlotten in die Pfanne geben. Mit Salz, Pfeffer, Paprika, Chilli und etwas Zucker würzen. Den Thunfisch in die Pfanne geben und nicht zu stark rühren sonst zerfällt dieser sehr schnell.

Wenn die Nudeln fast bissfest sind und die Tomaten langsam etwas Saft abgeben, einen kleinen Schuss Sahne (Bei mir 15% iger Sahneersatz) in die Pfanne. Kurz durchschwenken und dann die Nudeln dazu.

Wenn sich dann alles gut vermischt hat, kann auch schon angerichtet werden.

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Die Kräuter grob gehackt auf die Nudeln geben, zusammen mit etwas Parmesan.

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Nudelsalat ohne Majo mit Pesto

Ich dachte mir zum gesund Essen gehört auch sich in der Mittagspause nicht mal schnell ein belegtes Brötchen vom Bäcker rein schieben.

Heute gab es Nudelsalat mit Paprika, Lauchzwiebeln, Mais und grünem Pesto. Einfach, schnell, lecker und gesünder als ein Brötchen.

ich habe die Nudeln nicht abgemessen, einfach grob geschätzt eine Portion für zwei Tage bisfest kochen. Ich gebe gerne noch etwas Zitrone mit ins Kochwasser. Ich finde die Nudeln schmecken dann einfach frischer.

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Dazu zwei rote Paprika klein geschnitten, eine Dose Mais und drei Lacuhzwiebeln in feinen Ringen.

Alles mit 3 guten Löffeln Pesto vermengen, noch etwas Pfeffer dazu und fertig.

Die Nudeln habe ich nicht komplett abgegossen sondern mit einem Schöpflöffel etappenweise aus dem Kochwasser direkt zum Gemüse gegeben. So kommt von dem gesalzenen Kochwasser mit der Zitrone noch etwas in den Salat. So brauche ich den Salat nicht extra salzen und mit der Kochflüssigkeit wird er nicht zu fest.

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Mit frischem Basilikum, Parmesan und Olivenöl schmeckt es noch viel besser als mit gekauften Pesto aber da das Wetter gerade nicht so schön ist wollte ich gestern abend nicht mehr zum Kräuterernten auf den Balkon. Da habe ich dieses Jahr Zitronen Basilikum. Damit wäre es bestimmt richtig gut gewesen.