Saisonstart mit neuem Grill

Endlich ist es soweit, das Wetter ist soweit das man ohne dicke Winterjacke auf dem Balkon grillen kann. Da passte es perfekt dass es beim Discounter nen schönen Tischgrill mit Glasdeckel und extra Gemüsezone gab. Freitag gekauft und sofort abends ausprobiert. Schmetterlingsteaks schön eingelegt, ein paar Würstchen, Spargel und Paprika, dazu und einen gemischten Salat mit essbaren Blüten. Premiere für mich. Ich habe bisher nur getrocknete Blüten gehabt und die fand ich geschmacklich jetzt sehr neutral. Leider ging der Geschmack der frischen Blüten zwischen dem Salat und den Kräutern und dem Ziegenfrischkäse-Chilli Dressing ein wenig unter aber ich fand sie trotzdem toll. Das Dressing war ein kleiner Fehlversuch. Hatte von Ostern noch Ziegenfrischkäse und wollte zu den Blüten auch nen besonderes Dressing. Also Flott zusammengemischt was gerade so zur Hand war. Dabei ist mir Chilliöl in die Hände gefallen. Alles mit Balsamico Bianco und Salz Pfeffer und Honig gut durchgemischt und dann drüber geträufelt. Durch die Kresse und Kräuter und die Rauke und das Chilliöl war es dann doch sehr sehr würzig. Und Ziegenfrischkäse ist dabei nicht mein Geschmack.

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Trotzdem war es ein perfekter Grillstart. Durch den Glasdeckel ist der Wind nicht mehr mit der Wärme vom Grill abgehauen. Das Fleisch war schön zart und endlich kann ich mein Gemüse auf den Grill packen ohne dass mein Mann jammert dass es ihm immer zwischen die Stäbe rutscht. Dazu den hübschen Salatteller und alles ganz entspannt auf dem Balkon ohne frieren in der Sonne. Von solchen Abenden brauche ich mehr.

Knoblauch Quark Dip

So meinen Mann habe ich jetzt für 10 Tage abgegeben. Heißt für mich 10 Tage Zeit zum kochen und fotografieren von all den Gerichten die mein Mann nicht mag. 10 Tage keine Dosenerbsen.

Da mein Sommertee noch am durchziehen ist hier erstmal ein schön Dip zum Grillen, zu Salaten oder bei dem Wetter auch einfach zu Pellkartoffeln.

Ich nenne es extra nicht Tsatsiki. Tsatsiki wird mit griechischem Joghurt gemacht ich nehme Magerquark. Magerquark habe ich im Sommer immer mal für spontane Momente im Haus, griechischen Joghurt nicht. So kann man diesen Dip auch einfach machen wenn sich mal spontan Gäste ankündigen.

Für den Dip:

500 g Magerquark

1 Gurke

3 Frühlingszwiebeln

4 Knoblauch Zehen (wer mag kann gerne mehr nehmen)

Frische Petersilie

Frische Pfefferminze

Salz, Pfeffer

Zuerst raspel ich die Gurke grob. Mann kann sie auch fein schneiden. Damit mein Dip nachher nicht zu flüssig wird, salze ich die Gurkenraspeln ersteinmal sehr gut in einer extra Schüssel und lasse es 30-60 Minuten stehen.

Den Quark rühre ich mit dem durch die Presse gedrückten Knoblauch, den klein geschnittenen Frühlingszwiebeln und dem Pfeffer zusammen. Salz gebe ich an den Quark nicht mehr extra da ich die Gurke ja schon sehr gut gesalzen habe.

Die Gurke gieße ich, wenn sie genug Flüssigkeit abgegeben hat, gut ab und gebe es zum Quark.

Ganz zum Schluß gebe ich frisch gehackte Petersillie und Minze dazu. Gerade im Sommer stehe ich total auf Minze.

Auf jeden fall schon einmal Probieren ob es für einen selber genug Salz ist. Ich bin da immer sehr sehr sparsam mit.

Zum ausprobieren hab ich diesesmal Zitronenpfeffer genommen. Ich fand es passte sehr gut. Aber ist kein muss, ganz normaler Pfeffer ergibt auch ein tolles Ergebnis.

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Das ganze habe ich auch schon einmal zu einem Gurkensalat abgewandelt. Dafür habe ich dann einfach zwei Gurken fein gehobelt und auch mit Salz etwas entwässert. Die Qaurk menge habe ich halbiert und dann noch ein Paket Feta mit hineingebröselt.

 

 

Ofengemüse

Und hier das Ofengemüse das ich mir zum Minzpesto gemacht habe.

Die Aluschale ist eine ausgewaschene Schale von den Crossoints die es bei uns Sonntags morgens oft gibt. Ich denke normal soll man sie darin im Ofen aufbacken aber wir legen sie immer so zu den Brötchen. Also habe ich die Schalen immer gesammelt.

Das Ofengemüse ist eigentlich sehr variabel, alles was man mag.

ich habe eine rote Paprika, eine Zucchini, eine Zwiebel, sechs kleine Tomaten und Garnelen genommen. Dazu habe ich eine halbe Zitrone gelegt. Vom Balkon habe ich Rosmarin, Thymian, Petersilie, Basilikum und Salbei geholt und untergemischt. Nachdem alles gut vermischt ist habe ich einen guten Schuss Olivenöl gegeben. Soll ja auch nicht anbacken oder schwarz werden. Da ich im Minzpesto schon Salz habe habe ich es hier weg gelassen. ich dachte mir das die Kräuter ja auch genug würzen.

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Nach einer halben Stunde bei 180 Grad Umluft sah alles gut gar aus. Also auf zum Essentisch.

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Auch wenn es hier viel aussieht ist es keine riesen Portion. Es war einfach nur ein kleiner Kuchenteller. Ich dachte so überliste ich mich selber. Man hat einen richtig vollen Teller vor sich und hat das Gefühl richtig viel gegessen zu haben, dabei war es nur eine normale Menge. Naja ich habe noch mal nach genommen, wir hatte uns mittags nichts gemacht weil es einfach zu warm war.

Und es passte super zum Minzpesto. Mir hat auch kein Salz gefehlt. Da ich immer versuche so wenig Salz wie möglich zu nutzen bin ich es auch gewohnt ohne. Ich finde mein Mann nimmt immer zu viel Salz. Der salzt sogar Kroketten aus dem Backofen nach oder salzt seine Dosenerbsen nachdem ich ihm schon beim warm machen nen TL Salz dran gemacht habe. Also salze ich für ihn gar nicht mehr.

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Und obwohl es ja relativ lange im Ofen war mit 30 Minuten war alles noch recht knackig und hatte einen schönen würzigen Geschmack. Die Kräuter waren etwas zu dunkel geworden zum Teil daher habe ich sie nicht mit gegessen. Ich hatte sie ohne hacken einfach nur dazwischen gemischt. So konnte ich sie einfach heraussuchen.

Morgen werde ich die Mischung ohne Garnelen mal auf dem Grill versuchen. Ich denke dabei wird die obere Schicht auch nicht so trocken, da man ja immer mal wenden kann.