Basilikum Quark und Erdbeeren

Es wird endlich Sommer. Es gibt endlich Erdbeeren.

Meinen Kräutergarten werde ich dieses Jahr zwar wohl nicht so groß gestalten wie letztes Jahr aber zwischendurch frische Kräuter müssen sein. Und so habe ich einmal mit frischem Basilikum, Quark und Erdbeeren experimentiert. Vorsichtshalber habe ich den Quark nicht ganz so süß angerührt, auch mit dem Basilikum war ich erst noch etwas vorsichtig. Ich denke beim nächsten Versuch werde ich da noch etwas mutiger und nehme mehr Basilikum. Zusammen mit den Erdbeeren ergab das einen wirklich schönen Geschmack. Richtig schön nach Sommer. Und das ganz einfach.

Magerquark mit etwas Milch und Zucker glatt rühren. Basilikum hacken und untermischen.

Zum Schluss einfach Erdbeeren säubern und etwas klein schneiden und dazu geben. Ich habe sie nicht untergemengt sondern in einer extra Schale gelassen und dann bei jeder Portion einige oben drüber gegeben.

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Ich finde es bei den meisten Sachen schöner wenn man nicht alles sofort durchgemengt auf dem Teller hat. Aber ich ziehe beim essen auch die Kuchenschicht von der Milchschnitte. Halt Trennkost mal anders.

Für morgen habe ich mir gleich noch eine Portion kaltgestellt.

Geburtstags Menüs

Das Wochenende ist geschafft. Der Geburtstag von meinem Mann haben wir gut überstanden. Sogar relativ stressfrei, dank der guten Vorbereitung.

Frühstück mit Eltern und unserer Küchenfee und Abendessen mit Freunden.

Mein Mann hatte sich extra Frühstück nicht Brunch gewünscht. Also gab es in warm neben Rührei und Bacon nur noch Hähnchen Nuggets. Aber trotzdem konnte ich mich etwas austoben mit Caro zusammen an Rührkuchen, Quarkbrötchen und Pralinen. Die Pudding-Quark-Creme und die Pfannkuchenrollen zähle ich jetzt nicht mehr zum austoben.

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Das beste waren wirklich die Pralinen. So einfach aber total beliebt. Nachdem ich meine Arbeitskolleginnen schon mit der ersten Lage Pralinen beglücken konnte hatte ich diesesmal noch die Variationsmöglichkeiten aufgestockt. Ich hatte Instantkaffee, Johanisbeerpulver, Himbeerpulver, Vanille und Weihnachtsgewürz. Es ist so einfach. Schoki schmelzen, Geschmack rein, in die Pralinenform und dann aushärten lassen. Sooo lecker. Also Himbeere Vanille, in weißer Schoki mit einem Klecks Vollmilch. Mein Liebling.

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Jeder hat etwas für sich gefunden. Wir hatten zwar nicht die riesen Auswahl aber von allem Etwas. Süß, herzhaft, warm, kalt und genug um auf jeden fall satt zu werden. Eine Kreation meiner Mutter: auf eine Scheibe Kuchen einen Löffel Pudding-Quark-Creme streichen.

Für mich war wichtig das ich das meiste abends vorher vorbereiten konnte und so morgens keinen Stress hatte. Trotzdem habe ich die erste Tasse Kaffee nur halb geschafft bis sie kalt war.

Für abends musste ich dann auch nicht mehr viel machen. Es gab vier Schnitzel-Variationen mit Semmelknödeln, Pilzrahmsoße und Salat. Die Schnitzel hatte ich vorab vorbereitet und dann nur anfrittiert und eingefroren. Ich hatte normale Schnitzel, Rosmarin Schnitzel, Schnitzel mit Keltischen Kräutern und Schnitzel mit eingeklopftem Schinken und Paprika in der Panade. Die Keltische Kräuter Mischung aus dem Internet ist genial. Zutaten: Gundelrebe, Brennnesselblatt, Bärlauch, Knoblauch, Schabziger Klee, Beifuß. Das habe ich gleich noch in die Soße gegeben und würde da generell derzeit einiges mit. Meist salzt mein Mann dann auch nicht mehr nach.

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Die Semmelknödelscheiben waren natürlich auch selbst gemacht. Mit ordentlich Laugenbrötchen und fertig Röstzwiebeln und frisch selbst glasig gedünsteten Zwiebeln. Schön in form rollen und einfach im Dampfgarer garen lassen. Aufgeschnitten, eingefroren konnte ich sie so gut portionieren und einfach passend zum essen anbraten.

Die Soße waren einfach zwei dicke Zwiebeln schön weich gedünstet, Pilze, Sahne und Keltische Kräuter. Bevor ich die Sahne angegossen habe hab ich es zwei drei mal mit etwas Wasser angegossen.

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Wir hatten immer zeit für unsere Gäste und trotzdem immer gut zu essen. Alle waren versorgt und keiner musste sich allein in der Küche herum drücken. Es war einfach ein wirklich schöner, entspannter Tag.

 

Kräuter Frischkäse Torte

Als Abwandlung der Zitronen-Frischkäse-Torte meiner Mutter haben meine Nichte und ich am Wochenende mal eine herzhaftere Variante versucht.

Der Boden bestand aus Schwarzbrot und in die Frischkäse-Joghurt-Creme kamen Kräuter, Feta und Radieschen.

Für den Boden:

400g Schwarzbrot

Etwas Butter (wirklich nicht viel, bei uns war der Boden nachher schon zu feucht, richtiges Schwarzbrot klebt auch fast alleine)

Für die Creme:

400g Frischkäse

300g Joghurt

150g Feta

Eine Handvoll gemischte, gehackte Kräuter nach Wahl (3 Esslöffel TK Kräutermischung geht auch)

4-6 Radieschen

1-2 Frühlingszwiebeln

1 Tüte Agartin

Salz,Pfeffer

Für den Boden einfach das Schwarzbrot zerbröseln die flüssige Butter untermischen. Ich hatte diesmal nur einen kleinen Topf und da war gerade mal der Boden bedeckt mit flüssiger Butter und der Boden war nachher doch ein wenig sehr feucht. Nächstes Mal also weniger bis gar keine Butter. Die Schwarzbrotmasse dann in eine Kuchenform verteilen und als Boden gleichmäßig andrücken und zum fester werden kalt stellen.

Für die Creme haben wir die sehr fein geschnittenen Radieschen und Frühlingszwiebeln zusammen mit den Kräutern, Salz, Pfeffer und den zerbröselten Feta unter den Frischkäse gerührt.

Agartin nach Packungsanweisung anrühren und den Joghurt schnell einrühren und diese Mischung dann zügig mit der Frischkäsecreme verrühren.

Das alles dann schön auf dem Tortenboden verteilen und einige Stunden kalt stellen.

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Eigentlich wollten wir noch bunte, getrocknete Blüten drüber streuen aber die habe ich morgens dann leider vergessen.

Aber auch ohne Deko war die Torte wirklich lecker und gerade so zum Frühstücksbuffet mal was Neues, Frisches. Und durch Argartin anstelle von Gelatine total vegetarisch. *gg*

Knöpfle mit Filettopf

Heute ist endlich mein Mann zurück. Zwei Wochen war ich allein zuhause. Heute haben ihn seine Eltern abgeholt. Da er die beiden Wochen über nur von Nugget, Pommes und Brötchen gelebt hat durfte er sich für dieses Wochenende alles an Essen wünschen was er wollte. Das war für heute Schweinefilet und Spätzle. Also habe ich den Wunsch erfüllt.

Für den Filettopf:

2 Schweinefilets

3 Scharlotten

2 Fl. Cremefine

Salz, Pfeffer, Senf

Kräuter vom Balkon

Für die Knöpfle:

500g Mehl

5 Eier

150-200 ml Mineralwasser

Salz, Pfeffer, Muskat

Als Beilage habe ich für meinen Mann seine Dosenerbsen und für meine Schwiegereltern und mich TK Kaisergemüse aus dem Dampfgarer.

Zuerst habe ich den Filettopf vorbereitet. Das Schweinefilet habe ich in 2cm dicke Scheiben geschnitten. gesalzen und gepfeffert und mit Senf eingerieben. Ich nehme sehr gerne Dijon Senf, daher streiche ich das Fleisch damit immer nur sehr dünne ein da er etwas schärfer ist als der normale Senf.

Die Filetstücke habe ich in einer beschichteten Pfanne kurz, bei starker Hitze von beiden Seiten angebraten und in meinen kleinen Bräter gelegt. In die gleiche Pfanne habe ich die kleingeschnittenen Scharlotten kurz angedünstet. Wirklich nur kurz damit sie nicht verbennen da die Pfanne vom anbraten noch sehr heiß ist. Das ganze habe ich dann mit Wasser abgelöscht. Man kann dazu auch gut einen Weißwein oder Fleischfond nehmen aber ich hatte beides nicht passend zur Hand. In das köchelnde Wasser habe ich noch einen kleinen Löffel Senf gegeben und mit Pfeffer und Salz gewürzt. Zuletzt habe ich alles mit den beiden Flaschen Cremefine aufgegossen und kurz köcheln lassen. Diese Soße habe ich dann über das Fleisch gegeben und eine guten Hand voll gehackter Kräuter dazu gegeben. Ich hatte mit frische Petersilie, Maggikraut, Basilikum, Thymian, Rosmarin und ein Salbeiblatt vom Balkon geholt. Das habe ich dann 2 Stunden bei 130-150 Grad im Ofen gar ziehen lassen.

Für die Knöpfle habe ich das Mehl mit den Gewürzen, den Eiern und dem Wasser mit einem Holzlöffen zu einem zähflüssigen Teig verarbeitet. Das Wasser gebe ich immer nach und nach dazu um zu sehen wie viel ich brauche. für die richtige Form nutze ich immer die Platik Spätzleria. Ganz einfach das Platikteil auf einen Topf mit kochendem Wasser setzen und den Teig nach und nach mit dem Schaber durch die Löcher schaben. Ich habe sie dieses mal in kaltem Wasser abgeschreckt da ich nicht genau wusste wann die drei aus Hannover ankommen. Um sie dann später wieder heiß zu bekommen habe ich sie einfach in eine gefettete Pfanne einmal kurz angebraten.

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Es war toll. Als sie angekommen sind war alles vorbereitet, wir konnten entspannt nen Kaffee und nen Sekt zusammen trinken und ich brauchte nur das Fleisch aus dem Ofen holen, die Erbsen kurz heiß machen, das Gemüse war im Dampfgarer mit Timer, und die Knöpfle brauchten nur kurz in die Pfanne. Das Fleisch war super weich und in der Soße waren die kräuter schön durchgezogen.

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