Cheesecake mit weißer Schokolade

Zu Ostern hatte ich einen kleinen Backanfall. Dabei ist auch ein Cheesecake mit weißer Schokolade herausgekommen. Er hatte was von einer großen Praline. Der Boden war einfach. Wie bei der Standard Philadelphiatorte. Kekse zerbrödeln und mit zerlassener Butter vermengen und in den Tortenring oder Kuchenform drücken. Laut Rezept sollte man

200g Amarettini

100g Butter

nehmen. Da ich keine Amarettini hatte habe ich wie immer Löffelbiskuit genommen und da auch nicht 200g sondern 250g.

Der Belag war einfacher als gedacht und fester als gedacht. Da meine Kuchenform belegt war habe ich mich an den Tortenring getraut. Ich hatte etwas angst das mit die Creme später unter dem Tortenring durchläuft.

Die Creme besteht aus

300g weißer Schokolade

150g Creme double

600g Frischkäse

1 Pck. Vanillezucker

100g Zucker

Die Schokolade wird zusammen mit der Crème double geschmolzen. Währenddessen kann man den Frischkäse, den Vanillezucker und den Zucker vermengen. Wenn die Schokolade geschmolzen ist rührt man sie schnell unter den Frischkäse. Diese Masse kommt dann einfach auf den Tortenboden und fertig. Zur Deko hatte ich noch einige Waffelröllchen an den Rand gestellt. Anstelle das mit die Creme unter dem Tortenring durchgelaufen ist war sie so fest das ich sie kaum zwischen die Waffelröllchen bekommen habe. Die Waffelröllchen haben leider etwas Feuchtigkeit gezogen aber sahen toll aus.

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Der Kuchen war mächtig aber lecker. Ich kann ihn nur empfehlen anstelle der Waffelröllchen kann ich mit super einen Berg Erdbeeren oder Waldfrüchte zur Deko vorstellen, Macht das ganze vielleicht etwas weniger mächtig. Die Creme kann man bestimmt auch wunderbar mit Obst geschichtet in einem Glas als Dessert schichten. Sie schmeckt wie eine süße Pralinenfüllung.

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In der Weihnachtsbäckerei

Nachdem es Freitag im Büro schon irgendwie stressig und chaotisch war hätte ich mir eigentlich schon denken können das das Wochenende total aus dem Ruder läuft. Aber Freitag nach der Arbeit habe ich noch mit nichts gerechnet. Da stand erst einmal Kekse backen mit den Kolleginnen an. Verschiedene Keksteige wurden vorbereitet mitgebracht. Schokolade zum verzieren und für Pralinen hatten wir auch. Nach dem dritten Teig fing es langsam an mühsam zu werden da alle Teige zum ausstechen waren aber trotzdem war es schön. Es roch nach Vanille, Zimt, Lebkuchen.

Interessant war die Variante Keksteig zum ausstechen, Toffifee drauf Baiser drauf. Sah super auf und geschmeckt haben sie auch toll, nur das umschließen der Toffifee mit dem Baiser war etwas schwer und so ist das Toffifee beim Backen erstmal schön zerlaufen.

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Da wir ja geplant mindestens vier Teige hatten, habe ich meine Pralinenformen und Schokolade und unterschiedliche Zusätze für Geschmack mitgebracht und habe mich neben der Ausstechstatin niedergelassen und mich an Pralinen geübt. Mit ausstehen habe ich es irgendwie immer nicht so, da sind mir Pralinen dieses Jahr irgendwie lieber. Da habe ich richtig spaß dran. Pralinen esse ich auch lieber als Kekse. Vielleicht kommt es auch daher.

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Aber trotzdem war es lustig. Ja ich war aber auch irgendwie froh so gegen halb sieben mit meinem Mann einkaufen zu fahren. Mann merkte auch bei den letzten Teigresten wurden wir auch etwas sehr „kreativ“ mit Tonkabohne im Teig (ist ja noch recht normal) aber bei Lavendel bin ich mir ja unsicher ob das so passt. Montag mal probieren. Für eine noch bessere Stimmung hatten wir noch eine schöne Flasche alkoholfreien Sekt dabei und ich hatte spontan noch einen Ingwer Zitronen Sirup zuhause vorbereitet. Neben dem ganzen Hugo, den ich nicht mehr mag, mal wieder war neues, leckeres.

Die schöne Weihnachtsvorfreude vom Kekse backen wollte ich eigentlich am Rest des Wochenendes noch ausweiten….aber nix war….Auto machte wieder Zicken und ruck zuck war das Wochenende mit Auto suchen, als neue Alternative, und Auto reparieren lassen voll und die Weihnachtsstimmung war dahin.

Pralinen aus 1200 Gramm Schokolade

 Da mein Mann mal wieder in Hannover lernen muss hatten meine Küchenfee und ich Zeit uns mit 1200 Gramm Schoki auszutoben.

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Angefangen sind wir mit ganz einfachen Kreationen Minigugelhupfe mit Vollmilch-Lebkuchen und weißer Schoki.

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Stutenkerle mit Vollmilch-Lebkuchen-Weihnachtsgewürz.

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Zartbitter-Zitrone mit weißer Schoki.

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Himbeere-Vanillie und Johanissbeere-Vanillie jeweils mit weißer Schoki.

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Vollmilch-weiß-Lebkuchen-Kaffee.

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Und dann ist es irgendwie mit uns durchgegangen.

Zartbitter mit persischem Blausalz.

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Vanillie-Chilli-Salz mit weißer Schoki.

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Weiße-Vanillie mit Vollmilch-Minzzucker.

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Ich glaube beim Salz waren wir etwas übermütig. Sie sind sehr sehr salzig geworden. Danach ist uns leider die Schoki ausgegangen. Lavendel, Hibiskus und bunte Blüten lassen wir uns bis zum nächsten mal.

Die gefüllten Formen aus dem schwedischen Möbelhaus ließen sich zuerst recht gut befüllen. Sie hielten auch dicht. Das öffnen allerdings war dann kniffeliger und schön heraustrennen ließen sie sich auch nicht. Ich werde es noch einmal versuchen und sie nach dem füllen im Kühlschrank deponieren. Vielleicht werden sie dann etwas fester und lassen sich besser heraustrennen.

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Um uns die Zeit zu vertreiben bis die Pralinen fest genug sind zum heraustrennen haben wir noch ein paar Kekse gebacken. Normalerweise backe ich ja ungern Kekse die man ausstechen muss. Aber diesesmal hat es wirklich gut geklappt. Alle Zutaten schnell zusammenkneten und ausrollen. Kein langes kühl stellen, kein kleben und zerreißen.

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Geburtstags Menüs

Das Wochenende ist geschafft. Der Geburtstag von meinem Mann haben wir gut überstanden. Sogar relativ stressfrei, dank der guten Vorbereitung.

Frühstück mit Eltern und unserer Küchenfee und Abendessen mit Freunden.

Mein Mann hatte sich extra Frühstück nicht Brunch gewünscht. Also gab es in warm neben Rührei und Bacon nur noch Hähnchen Nuggets. Aber trotzdem konnte ich mich etwas austoben mit Caro zusammen an Rührkuchen, Quarkbrötchen und Pralinen. Die Pudding-Quark-Creme und die Pfannkuchenrollen zähle ich jetzt nicht mehr zum austoben.

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Das beste waren wirklich die Pralinen. So einfach aber total beliebt. Nachdem ich meine Arbeitskolleginnen schon mit der ersten Lage Pralinen beglücken konnte hatte ich diesesmal noch die Variationsmöglichkeiten aufgestockt. Ich hatte Instantkaffee, Johanisbeerpulver, Himbeerpulver, Vanille und Weihnachtsgewürz. Es ist so einfach. Schoki schmelzen, Geschmack rein, in die Pralinenform und dann aushärten lassen. Sooo lecker. Also Himbeere Vanille, in weißer Schoki mit einem Klecks Vollmilch. Mein Liebling.

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Jeder hat etwas für sich gefunden. Wir hatten zwar nicht die riesen Auswahl aber von allem Etwas. Süß, herzhaft, warm, kalt und genug um auf jeden fall satt zu werden. Eine Kreation meiner Mutter: auf eine Scheibe Kuchen einen Löffel Pudding-Quark-Creme streichen.

Für mich war wichtig das ich das meiste abends vorher vorbereiten konnte und so morgens keinen Stress hatte. Trotzdem habe ich die erste Tasse Kaffee nur halb geschafft bis sie kalt war.

Für abends musste ich dann auch nicht mehr viel machen. Es gab vier Schnitzel-Variationen mit Semmelknödeln, Pilzrahmsoße und Salat. Die Schnitzel hatte ich vorab vorbereitet und dann nur anfrittiert und eingefroren. Ich hatte normale Schnitzel, Rosmarin Schnitzel, Schnitzel mit Keltischen Kräutern und Schnitzel mit eingeklopftem Schinken und Paprika in der Panade. Die Keltische Kräuter Mischung aus dem Internet ist genial. Zutaten: Gundelrebe, Brennnesselblatt, Bärlauch, Knoblauch, Schabziger Klee, Beifuß. Das habe ich gleich noch in die Soße gegeben und würde da generell derzeit einiges mit. Meist salzt mein Mann dann auch nicht mehr nach.

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Die Semmelknödelscheiben waren natürlich auch selbst gemacht. Mit ordentlich Laugenbrötchen und fertig Röstzwiebeln und frisch selbst glasig gedünsteten Zwiebeln. Schön in form rollen und einfach im Dampfgarer garen lassen. Aufgeschnitten, eingefroren konnte ich sie so gut portionieren und einfach passend zum essen anbraten.

Die Soße waren einfach zwei dicke Zwiebeln schön weich gedünstet, Pilze, Sahne und Keltische Kräuter. Bevor ich die Sahne angegossen habe hab ich es zwei drei mal mit etwas Wasser angegossen.

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Wir hatten immer zeit für unsere Gäste und trotzdem immer gut zu essen. Alle waren versorgt und keiner musste sich allein in der Küche herum drücken. Es war einfach ein wirklich schöner, entspannter Tag.

 

Salzkaramell-Tarte mit Schokiguss

Mein Mann liegt auf dem Sofa und ruht sich aus und ich nutze die Zeit zum Austoben.

Neben Amerikanern teste ich eine Tarte die ich online gefunden habe.

http://www.kuriositaetenladen.com/2011/10/karamell-schoko-tarte-mit-fleur-de-sel.html

Da ich keine Dulce de Leche im Hause hatte habe ich mich mal selber an Sahne-Karamell versucht.

Cremefine mit etwas Butter und viel Zucker zum kochen bringen und dann kochen lassen, kochen lassen, kochen lassen. Irgendwann wird es eine sehr dickflüssige blubbernde Masse. Diese habe ich dann auf den Tarteboden verteilt. An der Farbe und den richtigen Karamell geschmackt muss ich noch arbeiten. Aber dafür das es erstmal behelfsweise war ist es ganz gut.

Anstelle geschmolzener Schoki habe ich den Schokiguss der Amerikaner gleich mitbenutzt. Einfach Puderzucker mit Backkakao und Milch zu einem dickflüssigen Guss rühren. Die Milch am besten immer nur Teelöffelweise dazu geben, dann wird das ganze nicht zu flüssig. Ich dachte mir das eine cremige Masse ein schöner Kontrast zum festen Boden ist.

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Da meine Tarteformen nicht so groß sind habe ich den Sandteig auf zwei Formen verteilt. Beim nächsten mal auf jeden Fall mehr Karamellsoße. Aber die Kombination mit dem Salz ist mal richtig gut.

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Jetzt werde ich mal stöbern was ich für meine beiden Urlaubstage noch im Kleinen Kuriositätenladen finde.

http://www.kuriositaetenladen.com/